Doppelter Lohn an Sonn- und Feiertagen

Asunción: Der stellvertretende Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Daniel Sánchez, erinnerte alle Arbeitgeber daran, dass sie nach den gesetzlichen Bestimmungen denjenigen, die an Sonn- und Feiertagen wie am 25. Dezember und am 1. Januar arbeiten, das Doppelte zahlen müssen.

Über seinen Twitter-Account erinnerte der derzeitige stellvertretende Minister für Arbeit und soziale Sicherheit an die bevorstehenden Feiertage Ende des Jahres.

In diesem Zusammenhang sprach er die Inhaber von Bars, Restaurants und Nachtclubs an, deren Mitarbeiter an Weihnachten und Neujahr arbeiten müssen. In seinem Tweet bekräftigt Daniel Sánchez, dass beide Tage Feiertage sind. Wenn Arbeitgeber ihre Angestellten arbeiten lassen, müssen sie doppelt bezahlt werden.

https://twitter.com/danysanchezpy/status/1208784611658088448

Gemäß den Bestimmungen des paraguayischen Arbeitsgesetzes werden die an Feiertagen geleisteten Arbeitsstunden mit einem Aufschlag von 100% auf das normale Gehalt vergütet.

Bei der Berechnung muss der im Arbeitsvertrag festgelegte Lohn berücksichtigt werden. Wenn eine Person beispielsweise ein monatliches Gehalt von 3.000.000 Guaranies erhält, beträgt ihr Tageslohn 115.385 Gs. (der Gesamtbetrag muss durch 26 Tage geteilt werden).

Es sei daran erinnert, dass der derzeitige Mindestlohn pro Tag bei 84.340 Gs. liegt.

Diese Überlegung, an Feiertagen den doppelten Lohn zu zahlen, gilt auch für Personen, die sonntags zur Arbeit kommen.

Wochenblatt / Hoy / Twitter

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15 Kommentare zu “Doppelter Lohn an Sonn- und Feiertagen

  1. Doppelter Lohn?
    Klar doch, Warum nicht gleich den 10-fachen Lohn? Hey, we have dat ja! In einem Land, wo der Mindestlohn höher ist als das BIP/Kopf, muss jedem klar sein, dass in dem Kabinett vollkommene Idioten sitzen. Und weil totale Vollversager mit dem Bildungsgrad einer Stubenfliege das Land regieren, ist der Guarani weniger Wert als Klopapier.
    Vielleicht sollte ich es machen wie @Kuno und stolz den Mindestlohn von anno dunnemals auszahlen.
    Kuno tut wenigstens etwas gegen die galoppierende Inflation.

  2. An jedem Sonntag im Jahr den doppelten Lohn?
    Gilt das auch für Angestellter staatlicher Behörden wie in den Krankenhäusern und im Flughafen oder nur bei irgendwelchen Nachtclubbetreibern?
    Warum es aber gleich 100 % sein muss – Irrsinn.

    1. Warum nicht am Sonntag den doppelten Lohn/100% Zuschlag.
      Wird wirklich gearbeitet gearbeitet, nicht nur die Zeit ab hocken,steht es jeden zu.Sie sitzen ja mit ihren zarten Hintern,hinter den Schreibtisch an Wochentagen.Gehen sie besser müssen sie am Wochenende Arbeiten steht ihnen das auch zu. Ein Chef Sonntagarbeit wünscht,bitte,soll er Bluten.Oder einen Tag bezahlten Urlaub als Ausgleich geben.
      Alles hat sein Zeit und seinen Preis,auch die Zeit, moderner Ablasshandel!

      1. Geben Kühe an Feiertagen auch doppelt so viel Milch? Wächst das Gras schneller? Legen Hühner mehr Eier? Wiegen Schlachtrinder an Feiertagen doppelt so viel? Oder leisten Arbeiter an Feiertagen doppelt so viel Arbeit?
        Wo sollen also 100% Aufschlag erwirtschaftet werden?
        Fakt ist, in der Natur und Landwirtschaft gibt es keine Feiertage. Rinder erwarten jeden Tag ihr Futter usw.
        Wieso muss man überhaupt Geld bezahlen für Feiertage, an denen die Angestellten nicht arbeiten? Das ist linksideologischer Blödsinn!
        Ich bin bereit Geld zu bezahlen, nur für tatsächlich geleistete Arbeit.
        Wer mehr will, bekommt einen Tritt in den Allerwertesten und soll zusehen, wie er seinen Rotzblagen ein Essen auf den Tisch stellt.

        1. Das hat mit Linksideologie nichts zu tun.Wird Sonntags gearbeitet steht es den Arbeiter zu.
          Wer nicht arbeitet am Sonntag der keinen Anspruch darauf.Eine Gegenleistung muss da sein
          Dieser linksideologischer Blödsinn wie sie schreiben hat den Zweck normal, das die Produktion rund um die Uhrlauf in Produktion.In vielen Ländern stehen so einige Arbeitnehmer bei 4.Schichten/Rollende Woche auf die Hinterbeine.Wollen es nicht, die Kohle und einiges mehr ist die Motivation.

          1. Doch, an Feiertagen Geld zu bekommen, ohne dafür zu arbeiten, ist linksideologischer Blödsinn. Wem ist denn dieser ganze Quatsch eingefallen, fürs Nichtstun Geld zu bekommen. Das waren doch die Linken, die das faule Pack zu ihrem Klientel gemacht haben.
            Wer arbeitet verdient Geld, wer nicht arbeitet, soll nicht zu mir kommen und die Hand aufhalten.

    1. Wenn die Arbeiter mindestens mehr verdienen sollen, als die Wirtschaft Brutto insgesammt erwirtschaftet, dann kann das nicht aufgehen. Das muss doch einleuchten.
      Mal ganz einfach:
      Wenn 5 Äpfel hergestellt werden (BIP), aber ich gebe den Arbeitern Geld für 6 Äpfel (Mindestlohn) und dem Staat auch noch Steuergeld für 2 Apfel und ich behalte als Arbeitgeber Geld für 2 Äpfel als meinen Gewinn, macht das Geld für 10 Äpfel. Es sind aber nur 5 Äpfel da.
      Ein Mindestlohn kann doch logischerweise nur einen Bruchteil des BIP betragen.
      Kurzum, es ist unmöglich allen den Mindestlohn zu bezahlen, dazu noch Steuern und auch noch Gewinn haben zu wollen, wenn der Mindestlohn das Bruttosozialprodukt übersteigt.

      1. Äh, ich denke mal du hast das mit dem „pro Kopf“ mißverstanden. Damit ist nicht die arbeitende Bevölkerung gemeint, sondern alle, vom Baby bis zum Greis. Wenn man dann sieht, das ein fast ein Drittel der Paraguayer Kinder, Schüler und Studenten sind, relativiert sich das Ganze doch sehr …

        1. Babys und Greise tragen aber nichts zum BIP bei. Das würde sich doch nur dann realtivieren, wenn die auch was beitragen würden. Nur wenn mehr zu verteilen gibt, kann auch mehr verdient werden. Da Babys und Greise aber nichts dazu tun, müssen die Arbeiter doch alles alleine erwirtschaften. Also nochmal, wenn die nur 5 Äpfel herstellen, können nicht 10 Äpfel verteilt werden.

          1. Schlauschwätzer

            Je nun, aber der arbeitende Teil der Bevölkerung ist derjenige, der zum BIP beiträgt, und das sind gerade einmal ein Drittel der Bevölkerung in Paraguay, in Deutschland etwa ein Viertel. Demnach kann das BIP pro Kopf nicht im Verhältnis zum Lohn stehen.

      1. Lesen Sie doch bitte erst mal was in einem Land mit vorhandenen Kenntnissen der Betriebs- und Volkswirtschaft über Zuschläge jeglicher Art gedacht wird, wie diese begründet werden und wie hoch diese sind. https://www.lohn-info.de/zuschlag.html Dann denken Sie darüber nach!
        Wenn Sie dann immer noch meinen Sie müssten über “Märchenland” ablästern, dann machen Sie weiter.
        Anmerkung: Offensichtlich kommen Sie nicht aus einem wirtschaftlich hoch entwickelten Land oder Sie haben dort in Ihrer Scheinrealität gelebt und die Realität nicht wahrgenommen.

  3. Der Unternehmer ist erst dann zufrieden wenn die Angestellten 24/7 perfekt gratis arbeiten. Ist das so? Nein, denn dann fehlt der Umsatz. Der Arbeitnehmer bräuchte immer mehr Lohn. Am besten wäre es das Gehalt einfach überwiesen zu bekommen. Immer mehr Jobs sind so aufgebaut, dass die Wegkosten schon den Lohn quasi auffressen und dann wird noch von Mobilität gesprochen.
    Insgesamt gilt dann noch: Würde wirkliche Qualität hergestellt werden, dann würden sich die Masse der Firmen erübrigen, weil die Produkte zu lange halten würden. Also lasset uns Klima und Umwelt retten mit Nachhaltigkeit, offenen Grenzen und Wachstum.
    Wie auch immer, aber solch sinnige Themen kann man abhacken. FIndet man hier keine Lösung kann es nur krachen, so wie es bisher immer war. Diskutieren brauche ich darüber jedenfalls nicht.

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