Dritte Generation deutscher Einwanderer zeigt weiterhin hohe Einsatzkraft

Itauguá: Mittlerweile ist die dritte Generation von der Firma Maahsa am Ruder und setzt das Bestreben der deutschen Vorfahren weiter fort. Im Rahmen des 93. Jahrestages gab das Unternehmen bekannt, rund eine Million US Dollar für neue Produkte zu investieren.

„In diesem Jahr haben wir ein neues Seifenprojekt in Angriff genommen. Im Rahmen dieses Produktes werden Maschinen installiert, die eine Investition von fast einer Million USD erfordern. Maahsa ist gewachsen und guter Dinge, dass ein großer Teil seiner Investitionen in Form von Gewinnen wieder an das Unternehmen zurückfließt“, sagte Juan Dominguez Gallardo, General Manager von Maahsa.

In der zweiten Hälfte des Jahres wird das neue Projekt erst umgesetzt, denn die Maschinen kommen aus dem Ausland, werden zusammengebaut und laufen dann erst im Probebetrieb. „Es braucht Zeit, aber wir wollen das neue Produkt am Ende vom Jahr auf den Markt bringen“, erklärte Gallardo.

Die Unternehmensleitung von Maahsa hat derzeit Esteban Morábito Heilbrunn unter sich, der Teil der dritten Generation des deutschen Firmengründers und Einwanderers Alberto Heilbrunn ist. Die Insektizide Marke Mapex, ebenfalls von dem Betrieb hergestellt, ist Marktführer in Paraguay und konkurriert mit multinationalen Konzernen.

Das Unternehmen in Itauguá produziert 140 Produkte, die neben Insektiziden, flüssigen Reinigungsmitteln, Seifen, Pulvermitteln und weiteren auf den heimischen Markt verkauft und in acht Länder exportiert werden.

Maahsa wird eine kommerzielle Allianz mit der Firma Dipasa eingehen. „Es gibt eine ungenutzte Kapazität in der Fabrik von 50%. Deshalb glauben wir, dass uns die Zusammenarbeit hilft, die Produktion zu 100% auszulasten“, erklärte Gallardo.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Dritte Generation deutscher Einwanderer zeigt weiterhin hohe Einsatzkraft

  1. Paraguayische Produkte zu finden ist hier nicht einfach… eine Flagge vorne drauf Product Paraguay und ich würde das hier kaufen. Auf meinen meisten Produkten steht aber Argentinien, Chile oder Brasilien kleingedrucht drauf. Ausser Frutika könnte ich jetzt keinen Paraguay Firmennamen aus dem Ärmel schütteln. Abgesehen von Fleisch und Frischprodukten