Drogen in Betonplatten

Asunción: Ein schwerer Schlag gegen den Drogenhandel gelang der Nationalpolizei und der Staatsanwaltschaft im Privathafen Caacupemi, mit der Beschlagnahme von zwei Containern voller Bodenplatten aus Zement. In den Betonplatten befanden sich 50 Kilo Kokainpaste, der Wert
pro Kilo beträgt hier in Paraguay etwas mehr als 1000 (US) Dollar.

Arsenio Correas, der stellvertretender Leiter der Drogenpolizei erklärt, dass man erst heute das Registrieren und Wiegen der Drogen beendet hat. Die Betonplatten mussten Stück für Stück untersucht werden, um die ca. 500 gr. Kokainpaste pro präparierter Platte, zu finden. Als Bestimmungsland war Mosambik, Afrika vorgesehen. Gerade in diesem afrikanischen Land ist der Verkaufspreis besonders hoch, ein Kilo dieser Paste wird dort mit 80.000 Euro gehandelt.

Arsenio Correas informiert weiter, dass das Unternehmen Jacson S.A. in Puente Kyta (Salto del Guaira), welches die Betonplatten präpariert und die Ladung vorbereitet hat, untersucht wird. Nach dem Eigentümer der Fabrik wird gefahndet. In diesem Fall wurden bereits fünf Personen festgenommen. Es handelt sich hier um die Zollagenten und die Transporteure.

(Wochenblatt/ABC)

 

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

1 Kommentar zu “Drogen in Betonplatten

  1. Wertsteigerung pro Kilo 1: 100
    Und da ist nur vom Verkaufswert, nicht von der Differenz Produktion und Wiederverkauf die Rede!

    Wer würde da nicht mitmachen wollen, von den Angestellten der Wasserkraftwerke hier mal abgesehen.

    So erklärt sich so manches grosses BMW SUV neuester Bauart hier, mit Nicht DACHL Besitzer.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.