Dürre macht Bewohnern des Chacos zu schaffen

Mariscal Estigarribia: Sicherlich sind nicht alle Bewohner des Chacos von Trinkwassermangel betroffen, doch da wo keine Brunnen oder ein Tajamar steht, wird es schwierig ohne Hilfe zu überleben.

Die indigene Gemeinschaft San Patricio, etwa 25 km nördlich von Mariscal Estigarribia sowie die Gemeinschaft San Fernando, 65 km von Pozo Colorado entfernt leiden unter akutem Trinkwassermangel. Insgesamt 70 Familien und einige Tiere Vieh sind davon betroffen.

Anscheinend eine Nachwirkung des Frosts aus dem ersten Halbjahr sowie das Ausbleiben von intensiven Regenfällen führten zu großen landwirtschaftlichen Verlusten, was wiederum den Wegfall von Nahrungsmitteln mit sich brachte. Auch Weidevieh musste deswegen schon sterben. Ein kirchliches Komitee des Chacos hat sich zur Aufgabe gemacht, da zu helfen, wo es der Staat anscheinend nicht kann. Auf diese wiederkehrenden Probleme aufmerksam zu machen, ist ebenso Teil der Aufgabe.

Aus Wasserreservoirs und Brunnen von nahen Estancias haben die Geistlichen und deren Helfer im vergangenen September mehr als 30.000 Liter Trinkwasser für den menschlichen Konsum und mehr als 20.000 Liter Wasser für den tierischen Konsum nach San Patricio gebracht. Nach San Fernando wurden von besagtem Komitee mehr als 15.000 Liter Trinkwasser gebracht.

Die Bewohner erhielten zudem Utensilien um Lebensmittel für sich und ihre Tiere vorzubereiten. Ein jeder vor Ort hofft auf Regen, damit die Situation verbessert.

Wochenblatt / Abc Color

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