Deutsche Kolonien wieder von der Außenwelt abgeschnitten

Kolonie Independencia: Wer gedacht hatte, dass nach dem schweren Unwetter vom vergangenen Sonntag wieder alles rund läuft täuschte sich. Seit gestern sind wieder vier deutsche Kolonien mit Problemen behaftet. Die Verantwortlichen hüllen sich in Schweigen.

Hunderte, wenn nicht sogar Tausende in Independencia, Carlos Pfannl, Nansen und Sudetia können über den Mobilfunkanbieter Tigo weder telefonieren noch im Internet surfen. Alle Städte in dem Umkreis der Kolonien wie Paso Yobai, Portrero, San Ausgustin und weitere sind im Departement Guairá ebenfalls betroffen.

Gestern, gegen 16:00 Uhr, brach das ganze Netz von dem größten Anbieter für Mobilfunk in Paraguay, Tigo, zusammen.

„Wir sind mitten in der Zuckerrohrernte. Wie soll ich meine Arbeiter und LKW-Fahrer koordinieren? Es ist ein Desaster“, klagte der Landwirt Alfredo Latteck aus der Kolonie Independencia. Er nützt nun das Handy von einem Arbeiter der Claro als Anbieter hat.

Über den Chat von Tigo wurde gestern Kontakt mit Servicemitarbeitern aufgenommen und das Problem gemeldet. „Wir nehmen ihre Beschwerde zur Kenntnis und leiten diese an den technischen Kundendienst weiter“, sagte Nancy Acosta. Als zwei Stunden später noch einmal nachgefragt wurde, kam als Antwort, dass “es erst morgen vielleicht zu einer Normalisierung im Mobilfunknetz kommt, alle Techniker sind im Einsatz“.

Tigo hatte schon am vergangenen Sonntag mit einem Ausfall seines Services in der gleichen Zone. Von Sonntagnachmittag bis in der Nacht von Montag auf Dienstag konnte man weder telefonieren noch andere Dienste im Netz vornehmen. Mehr als 30 Stunden trat das Problem auf.

Eine Mail von Tigo uns genauere Details über die aufgetauchten Probleme zu beantworten wurde nicht beantwortet.

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6 Kommentare zu “Deutsche Kolonien wieder von der Außenwelt abgeschnitten

  1. Wer jemals in der Illusion gelebt haben sollte, daß Paraguay ein halbwegs fortschrittliches Land sein könnte, das nur noch am Rande zur Dritten Welt gehört, der wird täglich eines Besseren belehrt. In Afrika könnten so manche Dinge nicht schlimmer sein! Die Preise wie in Europa – die Leistungen wie in Afrika.

  2. Mir wurde erzählt, Tigo sei nichts anderes al eine Geldwäschemaschine für die Mächtigen, von daher wundert mich wenig, wie miserabel deren Service ist, Internet hab ich längst von einem regionalen Anbieter, leider muss ich handymässig bei Tigo bleiben.
    Wenn man in deren Geschäftsstelle ind Villaricca geht, wird mal wie ein Depp behandelt, junge arrogante Hühner erzählen einem was vom Pferd, sind unverschämt und lösen das Problem in den seltensten Fällen, da sie ausser hübsch aussehen nichts können!

    1. das TIGO nur wäscht ist eh hinlänglich bekannt und das die schnepfen in villarrica lediglich gut aussehn aber hohl im kopf sind haben diese hinlänglich bereits bestätigt. Ich hatte mich mal dort mit einem „service-mitarbeiter“ angelegt, hätte ihn fast vom stuhl getreten weil er mir erklären wollte wie was sein soll was aber nicht so ist, warum, weil die deppen dort das system von TIGO nicht mal selber kennen oder wissen wie es funktioniert. da muss dann ein „gringo“ kommen und denen mal erklären was sie tun sollen. ich meinte dann nur kurz, wenn das nicht innerhalb von 24 std gelöst ist steh ich mit meinem pickup im office drinnen und dann reden wir nochmal drüber 🙂

    2. Diese Weiber sind alle tertiaer eingestellt (ueber eine Zeitfirma), kriegen wahrscheinlich kaum Instruktionen und erst recht keinen Lehrgang in Kundenumgang. Ich jedenfalls hatte noch nie eine Mitarbeiterin, die freundlich war. Adressen werden falsch geschrieben, „Versprechungen“ nicht eingehalten usw. Aber die Linie zu blockieren bei nicht bezahlten Rechnungen, da sind sie blitzschnell.
      Nur gut aussehen scheint aber den meisten Kunden schon voellig zu genuegen.

  3. Dass Tigo Ihre Telefonnummer weiterverkauft beweist folgender Sachverhalt:
    Ich habe vor ein paar Jahren einen zweiten Chip von Tigo gekauft. Seit Tigo nicht mehr automatisch das Guthaben essen darf (ex Verfallsdatum) habe ich auf diesem Chip ein paar Mil Saldo. Diese „gute“ Nummer habe ich als Customer Service Nummer für meine Karottenzucht eingeführt. Doch aufgrund meiner 1A-Karotten, sowie meines 1A Services und weiterer neuzeitlicher Kommunikationsmittel musste mich noch kein Customer telefonisch konsultieren.
    Dafür erhalte ich bis zu drei SMS täglich, nicht nur von Tigo, ich solle ihren Satellitenmist kaufen, sonder auch von Apotheken, Geldhaien usw. Da mittlerweile auf Stumm geschaltet sind diese nicht störend und mittels ein paar Schlägen mit dem Hammer schnell genilt. Nach gefühlten 200.000 SMS haben sie halt noch nicht begriffen, dass es das letzte ist, was ich tun werden, bei dieser Firma TigoSatellitenschrott zu kaufen. Außerdem habe ich schon Satellit. Was soll ich mit zwei?
    Ich gebe pro Jahr fünf Mil für Saldo aus und Tigo erhält 20 Cents für den Verkauf meiner iTelefonnummer an dubiose Satellitenmist-, Apotheken- und Geldhai-Firmen.
    Es bleibt die Frage der Moral und Ethik, mit welchen Geschäftsgebaren bei Tigo gewirtschaftet wird. Diese Firma scheint es ja nötig zu haben ihre Mitarbeiter in menschenverachtend brütender Hitze durch die Mondlandschaften wackeln zu lassen und jeden Zweibeiner, den sie antreffen, damit zu belästigen, ob er ihren TigoSatellitenMist kaufen möchte. Diesen Sachverhalt werde ich eines Tages Amnesty Int. berichten. Immerhin verdient diese Firma noch ein paar Kröten mit dem Verkauf Ihrer iTelefonnummer an Finanz- und Pharmaindustrie. Das ist eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

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