Ein Kasperltheater

Asunción: Der neue Bürgermeister der Hauptstadt, Oscar Rodriguez, macht es sich leicht. Anstatt seine korrupte Verkehrspolizei auszudünnen oder durch gesetzestreue Personen zu ersetzen, verbietet er Scheibenputzen und Autoaufpasser. Ein Kasperltheater.

Als hätte es die gestrige Anordnung nicht gegeben. Ungeachtet der Lage fühlt sich weder ein Scheibenputzer noch ein Autoaufpasser von der städtischen Norm angesprochen. Darauf zu hoffen, dass Nenechos Befehl folgegeleistet wird ist so wie zu hoffen, dass man Busfahrer zu ordentlichem Fahren verdonnert. Damit diese Maßnahme umgesetzt wird, soll der Innenminister Euclides Acevedo seine Uniformierten informieren. Inwiefern sich ein Polizist einer solchen Situation annimmt ist äußerst fraglich. Außer Prestigeverlust ist damit nichts zu verdienen. Bisher war deren Präsenz laut Anordnung N° 05/16 auch nicht erlaubt, dennoch fühlte sich keiner zuständig während Autofahrer stetig damit beschäftig sind die aufdringlichen Personen fernzuhalten.

Bei der Umsetzung sollen die Scheibenputzer und Autoaufpasser nach ihren Ausweisen gefragt werden. Im Falle es scheint ein Haftbefehl auf, will man sie an die Staatsanwaltschaft überstellen. Bei dem Plan vergaß man zu bedenken, dass die Gefängnisse voll sind. Ihnen Hausarrest zu verpassen ist sinnlos.

Wochenblatt / Última Hora

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5 Kommentare zu “Ein Kasperltheater

  1. Alles gleicht hier einem Kasperlestheater! Das Verbot für Scheibenputzer und Autoaufpasser hatten wir doch schon einmal. Ich glaube das ist gerade etwa ein Jahr her – und nichts hat es gebracht. Auch so ein dummes Gesetz unter der Rubrik „NICHT DURCHFÜHRBAR“ Sollen sich diese Herren Politiker doch endlich den wirklichen Problemen zuwenden, wie Korruption, effektive und gerechte Justiz, sowie zuviel Personal in allen öffentlichen Ämtern. Doch da kommt nichts und wird auch nie etwas kommen. Einfach nur noch zum VERGESSEN!!!!!

  2. Seid hunderten von Beiträgen regen sich einige über Korruption auf. Es wird einfacher sein Kühe dazu bringen, Eier zu legen. In der Politik gibt es nur diesen Typus von Mensch. Undin der Wirtschaft ist das noch schlimmer.9

  3. Das Verbot für Scheibenputzer und Autoaufpasser hatten wir nicht schon einmal. Sondern die letzten 10 Jahre halbjährlich. Kann man ja nicht an jeder Ampel und jeder Quartierstraße einen Polizisten aufstellen. Das kostet Gehälter und die Scheibenputzer und Autoaufpasser verdienen etwas. Ist besser als wenn sie (wieder) kriminell werden.
    Doch im Grundtenor des Artikels des WB geht es nicht um Scheibenputzer und Autoaufpasser, sondern, dass es mit dem neuen Amigo weitergeht wie bisher: Keine relevanten Probleme einer Stadt werden in Angriff genommen, tausende Amigos werden weiterhin bezahlt fürs halbe Fliesen kehren pro Tag, Straßen und Wassersystem marode, da kein Geld, da Einnahmen für Gehälter bezahlt werden.
    So weiß man nicht einmal, ob nun für Straßenunterhalt oder Wassersystem die Stadt oder das MOPC bzw. ESSAP zuständig ist. Also tut man am besten nichts. Das gibt keine Konflikte. Gelder für Löhne trotzdem zu 100% ausbezahlt Ende Jahr.
    Egal, alles tranqui. Weiß halt keiner der 7 bis 11 Uhr täglich Schul vielleicht abgeschlossen und es trotz oder gerade deshalb zum Jefebeatmeten geschafft dank Parteibuch, wie, wo, was zu tun wäre.

      1. Heya, @Sig Khan mit oder ohne Armprust, heute mit Nick „Deutsche Bahn mit Fonsi Iglesias auf 120 dB“ oder „DatenBank mit Fonsi Iglesias auf 120 dB“ unterwegs. Ist deine Armprust immer noch in Reparatur? Oder versehentlich mit deinem Müll abgefackelt? Was wolltest du uns jetzt genau mitteilen? Schreib dich ruhig aus. Die Leser des Wochenblatts können dich gut verstehen.

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