Ein katastrophales Jahr für die Landwirtschaft

Asunción: Paraguay ist stark von der Landwirtschaft abhängig und dieses Jahr scheint ein katastrophales zu sein, was den Export angeht. Nun hoffen alle Beteiligten aus dem Sektor auf 2020.

Die Außenhandelsberaterin der paraguayischen Kammer für Getreide und Ölsaatenexporteure (Capeco), Sonia Tomassone, erklärte gegenüber Radio 1000, dass dies ein katastrophales Jahr für die Branche gewesen sei, die sowohl beim Getreideexport als auch in anderen Sektoren der Landwirtschaft einen deutlichen Rückgang verzeichnet habe, vor allem bei der Soja und anderen Derivaten.

Sie erklärte, dass dieser Rückgang auf ein Defizit von mindestens 2,5 Millionen Tonnen zurückzuführen sei, der aufgrund der Trockenheit in der letzten Ernte zurückzuführen ist.

„Diese Ernte, die heute auf dem Feld ist, hat gerade genug Feuchtigkeit, um weitere Ausfälle zu verhindern. Es gibt einige Probleme in der nördlichen Zone, in der südlichen Zone geht es uns gut“, sagte sie in dem Radiointerview.

Tomassone gab bekannt, dass die Gilde 10 Millionen Tonnen erwarten würde, um das Ergebnis zu erzielen, was vor zwei Ernten erreicht worden war. Sie fügte aber dann, dass man immer noch die klimatischen Bedingungen abwarten müsse, die günstige Aussichten für die Ernte bieten könnten, wenn es noch mehr regnet.

„Es gab eine Menge Sojabohnen, vor allem aus dem Norden, die praktisch im November neu gesät werden mussten, also werden wir sehen, ob wir 10 Tonnen erreichen, aber es ist wahrscheinlicher, dass wir ungefähr 9 Millionen Tonnen erreichen werden, das heißt, wir werden eher einen Rückgang in der Produktion registrieren“, gab Tomassone zu.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Radio 1000 / Foto Archiv

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2 Kommentare zu “Ein katastrophales Jahr für die Landwirtschaft

  1. Ohhh, wie das nur kommen konnte? Wo wir doch extra alle Wälder abgeholzt haben wir schlauen Bürger?
    Aber die CO2 Steuer richtet das schon wieder….

  2. Ueberlegungen eines Laien:
    Paraguay exportiert bzw. produziert fast nur landwirtschaftliche Basisprodukte. Da kommt ausländisches Geld rein.
    Auf der anderen Seite importiert es eine kranke Zahl von Personenautos, die mit Feldfrüchten und Fleisch bezahlt werden müssen.
    Diese Milchmädchenrechnung scheint mir nicht aufzugehen. Und wenn dann noch Ernteausfälle zu verzeichnen sind, dann wirds noch haariger.
    Das kann doch kaum gut gehen!?