Ein klares Dementi

Asunción: Hugo Rodriguez, Minister und Handelsbeauftragter der US-Botschaft, erkannte fantastische Fortschritte im Bezug auf den Kampf gegen das organisierte Verbrechen und gibt Entwarnung auf anderer Ebene.

Die Regierung der Vereinigten Staaten “stimmt überein” mit der Regierung von Präsident Mario Abdo und möchte die Beziehungen mit Paraguay weiter vertiefen, nachdem “fantastische Fortschritte“ im Kampf gegen das organisierte Verbrechen verzeichnet wurde. So drückte sich gestern der Handelsbeauftragte der US-Botschaft nach einem Treffen mit dem paraguayischen Außenminister Luis Alberto Castiglioni aus.

Der Diplomat hob speziell den Kampf gegen den Drogenhandel hervor und bezog sich auf die Untersuchungen gegen Drogenschmuggler. “In der letzten Zeit haben wir eine spürbare Investition an Kräften in einen breiteren Kampf gegen das organisierte Verbrechen wahrnehmen können“, sagte Rodriguez.

Im vergangenen Monat wurde unter der Leitung von Ex-Senator und Senad Vorsitzenden Arnaldo Guizzio eine Organisation zerschlagen, an deren Spitze Reinaldo Javier Cabañas Santacruz (Cucho) stand. Man geht von Goldwäsche und Drogenhandel aus und hatte die Unterstützung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Dabei wurde unter anderem der Abgeordnete Ulises Quintana (Añetete) verhaftet.

In Bezug auf die Demonstrationen gegenüber Politikern wegen korrupten Verhalten, erklärte Rodriguez, dass das Volk in den USA wie Paraguay sein demokratisches Recht ausübt.

Was die Außenpolitik der neuen Regierung angeht, speziell die Annäherung an arabische Länder, erklärte Rodriguez, dass Washington keine Beanstandungen hatte, die ihm übermittelt wurden. “Ehrlich gesagt, sagten meine Kontakte in Washington nichts dergleichen. Wir sind gut informiert, was in Paraguay passiert“, sagte Rodriguez.

Die neue Regierung gab bekannt baldigst eine Botschaft in der Türkei zu eröffnen, Land welches auch in Asuncion eine einrichten wird. Personen aus dem Pressebereich des Ex-Präsidenten kritisierten Treffen des paraguayischen Außenministers Castiglioni mit seinem iranischen Kollegen Mohamad Yavad Zarif, am Rande der UN Vollversammlung in New York.

Wochenblatt / Última Hora

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