Ein krankes Verbrechen

Asunción: Der 19-jährige Bruno Marabel wurde wegen fünffachen Mordes angeklagt. Mit ihm drei weitere Personen. Mehr Details zu Motiv und Hergang gab der geständige Täter heute überraschend bekannt.

Am heutigen Morgen beichtete Bruno Marabel die Tat gegenüber der Polizei. Mit einem Messer will er allein die fünf Menschen ermordet haben. Die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, dass mehr Menschen daran beteiligt waren, eventuell auch nur Komplizen bei der Bereinigung des Tatortes. Der Vater seiner Ex-Freundin erhielt 6 Einstiche, eines der Kinder ganze 17 Einstiche. Gerichtsmediziner Pablo Lemir kann nur bei Dalma Rojas nicht sagen, wie sie umkam, da Kalk die Spuren am Körper verschwinden ließ.

Zum Motiv äußerte sich Marabel wie folgt: „Ich wurde von der Familie meiner Freundin schlecht behandelt und sie wollten, dass ich mich an der Abzahlung einiger Schulden beteilige“.

Am vergangenen Samstag feierte man jedoch ein Fest in dem Haus, wo etwa 2 Tage zuvor vier der fünf Leichen vergraben und mit Zement abgedeckt wurden. Eine weitere Leiche war noch im Flur gelegen. Aus diesem Grund klagt man auch die Gäste, ein 23-Jährigen sowie zwei junge Frauen (18 und 23) an. Allein und ohne Führerschein ist es unmöglich, dass er nach der Tat Zement, Sand und Kalk heranfuhr um die Leichen zu vergraben und Zement darüber zu gießen.

„Die Frauen blieben nach der Tat drei Tage am Stück in dem Haus – dem Tatort – zusammen mit Bruno Marabel“, erklärte die Staatsanwältin Esmilda

Am gestrigen Nachmittag, als man die Leichen fand, kam Marabel in seinem Heimatort Itá an und sagte seinem Vater, dass er schleunigst nach Argentinien will um zu arbeiten. Sein Vater erfuhr erst gegen 20:00 Uhr was passierte, als ihn eine Enkelin anrief. Er kontaktierte die Polizei und gab die Pläne seines mörderischen Sprösslings bekannt. Zudem sagte er ihn nicht hinter Gittern besuchen zu wollen. Die Mutter von Bruno Marabel hingegen glaubt an seine Unschuld.

Bruno Marabel hatte keinen festen Wohnsitz, lebte und arbeitete hin und wieder in Argentinien und kam nur selten nach Itá. Seine Beziehung mit Dalma soll zwei Jahre gedauert haben. Seine Eltern lernten sie und ihre zwei Kinder kennen.

Marabel erwarten bei Verurteilung 30 Jahre Haft plus maximal 10 Jahre Sicherheitsverwahrung, was ihn mit spätestens 59 Jahren wieder zu einem freien Mann macht.

Wochenblatt

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3 Kommentare zu “Ein krankes Verbrechen

  1. Vielleicht ist das ja auch nur eine Folge der heutigen modernen, linken Erziehung: alles fürs Kind! Keine Eigenverantwortung mehr, keine Pflichten, nur Rechte: Ich! Ich! Ich!

    1. Erziehung? hier kennt man doch nicht mal das Wort, geschweige denn, weiß, was das bedeuten soll. Die Kinder machen, was sie wollen und kriegen was mit dem Knüppel, wenn was dem Alten nicht passt.

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