Ein österreichischer Kriegsfotograf stellt Bilder zur Verfügung

Asunción: Ein österreichischer Kriegsfotograf hat Sequenzen aus dem Chaco-Krieg festgehalten. Mittlerweile sind die Bilder, die dem Nationalarchiv gespendet wurden, digitalisiert und jeder Interessent kann auf sie online zugreifen.

Der Direktor des Nationalarchivs, Vicente Arrúa, gab bekannt, dass die Bilder eine Spende von dem argentinischen Bürger Gabriel Poiré seien, der sie von seinem verstorbenen Cousin namens Victor Andres Nethol geerbt habe.

„Die Fotos wurden jedoch alle von dem österreichischen Kriegsfotografen Adolfo Friedrich gemacht. Es sind Kopien von Originalrollen“, erklärt Arrúa.

Die Sammlung besteht aus 78 Bildern und zeigt verschiedene Landschaften des Chaco-Territoriums, sowie Momentaufnahmen des Krieges wie Gräben, Waffen und Soldaten.

Der Minister vom SNC, Fernando Griffith, betonte, dass diese Bilder wichtige Teile der Geschichte und des Erbes von Paraguay seien.

„Wir hatten in unserer Geschichte viele große Lücken, die nicht dokumentiert werden konnten, aufgrund unterschiedlicher Schwierigkeiten und der minderwertigen Technologie. Aber diese Fotografien sind nun unersetzbar, um unsere historische Vergangenheit kennenzulernen und zu schätzen”, sagte er.

Über die Webseite http://www.archivonacional.gov.py im Bereich “Online-Konsultationen“ kann jeder Interessent auf die Fotosammlung des Chaco-Krieges zugreifen.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Ein österreichischer Kriegsfotograf stellt Bilder zur Verfügung

  1. In Südamerika tut man eben selbst im Krieg das was man am liebsten macht. Lasst mich raten, was auf den anderen 77 Bildern vom Krieg zu sehen ist: Um ihren selbst angezündeten Müll schlafende, singende, tanzende Biertrinkende Soldaten?

  2. Geschichtsaufarbeitung ist sehr wichtig für ein Volk. Aber nicht von den Gewinnern. Ich stelle mir vor, Geschosse und Dreck peitscht mir um die Ohren. Wie froh wäre ich, in einer Feuerpause Musik zu hören. Ich bin mir sicher, T. Rampeltier würde sich für niemanden, schon garnicht sein Vaterland, so aufopfern wie diese tapferen Soldaten. Meine Hochachtung den Soldaten im Chacokrieg.

    1. Da haben Sie vollkommen recht. Mein Vaterland ist für mich die Kloschüssel in die ich [selbst zensuriert] (habe einfach als 18-jähriger besseres zu tun gehabt, als dass sich ein Dreikäsehoher auf meinem und dem Buckel meiner Kameraden mit dem Instrumentarium der Drohung und Gewaltverherrlichung profiliert [damit sind meine Vor-übergebenden (infinitiv: sich übergeben) gemeint]. So kann man auch Karriere machen, oder? Aber gut, liegt hinter mir, wir haben gewonnen, habe ja keine meiner drei Nähnadeln verloren und musste mich auch nicht auf den Boden legen als die Österreicher eine Atombombe warfen und danach auch nicht aufstehen und weiterarbeiten, weil die Österreicher gar keine Atombombe haben. Nochmal Glück gehabt).

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