Ein Platzproblem bei den Toten bahnt sich an

Mittlerweile ist die Kapazität der Friedhöfe in Asunción erreicht, wenn nicht sogar schon zusammengebrochen. Nun bereitet dieser Faktor der Kommune große Sorgen. Neue Ideen müssen her.

Hugo Ramirez, Stadtrat von Asunción, will nun die Installation von Krematorien in der Hauptstadt voran treiben, um so den Mangel an räumlichen Kapazitäten zu beseitigen. Er sagte, es gäb zurzeit in etwa 50.000 Besitzer von Mausoleen und Gräbern in den städtischen Friedhöfen, die insgesamt für 41 Hektar Fläche ausgelegt seien. Nun aber ist die maximale Kapazität erreicht. „Es gibt mehrere Lösungsmodelle. Entweder muss mehr städtische Fläche für die Friedhöfe erworben werden oder es müssen andere Lösungen kommen. In ein paar Jahren kommt es in diesem Bereich zu einem Kollaps“, erklärte Ramirez.

Er betonte, die Alternative sei eine Einäscherung der Leichen. Dies wäre eine positive Reaktion auf das entstehende Defizit. Denn in Zukunft müssten wohl die Angehörigen des Verstorbenen private Friedhöfe in der Umgebung von Asunción aufsuchen. Aber auch Infektionskrankheiten durch die Einäscherung würden vermieden.

„Gemeinden aus den Nachbarortschaften haben solche Projekte bei den Bestattungsritualen entwickelt und umgesetzt. Das kann auch in der Hauptstadt funktionieren und spart Fläche. Es wird zu einer Verbesserung bei den Rahmenbedingungen der Friedhöfe führen. Aber auch die Einäscherung der Verstorbenen führt dazu, dass die Angehörigen sie in der Nähe besuchen können und nicht auf umliegende Friedhöfe ausweichen müssen“, betonte Ramirez.

Quelle: Ultima Hora

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