Chinesische Hochspannungsmasten

Ab Januar 2017 sollen die ersten chinesischen Hochspannungsmasten in Paraguay eintreffen. Sie sind für die 500 kV Leitung zwischen Ayolas und Villa Hayes vorgesehen. Das Vorhaben stieß auf Kritik bei verschiedenen Beteiligten.

Ingenieur Ali Victor Álvarez, vom staatlichen Stromversorger Ande erklärte weitere Einzelheiten zu dem Projekt. Am 30. Mai begann das Konsortium Ciegec mit den Arbeiten. Im Mai 2018 müssen diese bei der Übertragungsleitung beendet sein. 320 Tage hat das Unternehmen dafür Zeit.

Álvarez betonte, vor Kurzem seien die Fundamente für die Masten zwischen Yacyretá und Ayolas betoniert worden. Sie wären in der Aushärtephase. Parallel dazu gingen weitere Vorarbeiten an der Linie zügig voran. Nächste Woche wird die Strecke zwischen Ayolas und Santiago in Angriff genommen. Dann folgen weitere Abschnitte bis das Umspannwerk in Villa Hayes erreicht ist. Laut den Ausschreibungsbedingungen müssen in etwa 970 Hochspannungsmasten errichtet werden.

„Die Masten kommen 2017 aus China ins Land. Dort wurden sie hergestellt und werden dann auf den fertigen Fundamenten montiert“, erklärte Álvarez.

Es gab massiven Widerstand für den Import der Hochspannungsmasten. Führende Vertreter aus der Industrie betonten, es hätte in Paraguay genug Ressourcen gehabt, damit diese Teile im Land produziert werden könnten. Die ANDE lehnte aber ab, denn das Projekt umfasse alle Arbeiten und sei als “schlüsselfertig“ ausgeschrieben worden, dies sei von einheimischen Unternehmen nicht durchführbar.

Trotz der Wetterprobleme in der Region sollen die vertraglichen Fristen aber eingehalten werden. Termin für die Fertigstellung ist der 20. Mai 2018.

Quelle: ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

10 Kommentare zu “Chinesische Hochspannungsmasten

  1. Kommen die Masten aus Rot-China oder aus Taiwan? Paraguay pflegte bisher eine enge wirtschaftliche Verbindung zu Taiwan und verdankt diesem Teil Chinas zahlreiche großzügige Spenden, wie z.B. den Bau des Kongresses in ASU. Sollten die Elektromasten aus Rot-China kommen, habe ich doch große Zweifel an deren Qualität und Sicherheit. Die billigsten Lösungen sind meist die teuersten. Leider hat diese Erkenntnis in Paraguay noch nicht um sich gegriffen.

  2. was in china produziert wird ist allemal besser als das was hier gebaut wird. auch dieses wort rot-china finde ich voll daneben. bestimmt haben auch sie produkte welche in china produziert wurden, zb handy, laptop etc.

  3. Es freut mich, dass ANDE die von USA gespendeten 240 Millionen US-Dollar nach Jahren spurlosen Verschwindens wieder auffinden konnte, um Hochspannungsmasten in China einzukaufen.

    Made in China. Hoffentlich werden die Masten nicht nass, China-Stahl, der einzige Stahl weltweit, der rostet.

    Für die Transportkosten, 970 Hochspannungsmasten aus China zu importieren – Transport 1/2 x um die Welt, hätte man besser hier eine „Fabrik“ hingestellt, der Bau wäre etwa gleich billig und pfuschig wie diejenigen in China gewesen. Diese hätte man auch für weitere Produktherstellungen nutzen können und der Rohstoff hätte von einem Südamerikanischen Land bezogen werden können. Doch Ressourcen zu sparen scheint nicht des Menschen Tugend zu sein.
    Wirklich erstaunlich, dass kein Land, welches näher als 1/2 x um die Welt an Paraguray grenzt Hochspannungsmasten produziert. ZB. Brasilien oder Uruguay.

  4. Ich kenne Laender die seit 60 Jahren alle neue Hochspannungsleitungen und alle anderen neuen Elektroleitungen in grosse Rohre in die Erde verlegen…
    Ist in der Anschaffung teurer aber spaeter funktioniert das auch bei Gewitter und andere Lueftchen….
    Bei den Loehnen die in Paraguay bezahlt werden duerfte es bezahlbar sein… falls das Geld nicht vorher verschwindet
    Sehr wichtig ist aber, dass diese Arbeiten bis 20 Mai 2018 fertiggestellt sind…. zufaelligerweise unmittelbar vor den naechsten Wahlen lol

  5. Hier kann man über die Qualität der Masten aus China denken wie mann möchte.
    Bestellt mann billig bekommt mann es billig auch als Schrott geliefert!
    Quallität hat auch in China seinen Preis, geschenkt wird dort auch keinen was!
    Preiswert im vergleich sind sie immer bei gleicher Qualität.

  6. Betreff. Chinesische Hochspannungsmaste.
    Vielleicht ist es einigen Leuten entgangen dass es in China bereits Stahlverarbeitung gab als es in Europa und Amerika noch ueblich war sich mit Pfeil und Bogen oder Schwertern die Koepfe und sonstiges abzuschlagen oder sich zu erschiessen.
    Bezueglich der Hochspannungsmaste habe ich nur Bedenken ob die Fundamente passen und ob ueberhaupt Zement verwendet wird. Nix fuer ungut, aber man wird sehen. (So wir es erfahren duerfen)

  7. @filigrano
    Was soll das mit dem rostenden Stahl aus China? Hauptsache was geschrieben?
    Jeder Stahl rostet, sogar rostfreier Stahl tut es, wenn man ihn falsch behandelt.

  8. seit wann produziert china nur schrott??? vielleicht ist es hier einigen entgangen, dass solche handys wie eure geliebten iphone, macbook etc. auch in china gebaut werden. aber immer feste auf die chinesen schimpfen nur weil sie nicht so eine „vorbildliche demokratie“ sind wie das geliebte VSA. von den chinesen können die amis noch einiges lernen würde ich sagen. abgesehen davon können so manche länder froh sein können sie mit den chinesen geschäfte machen, ansonsten könnte in solchen ländern bald das licht ausgehen.

    1. hier geht es doch nicht um die USA oder rote oder blaue.
      Hier geht es um den Schrott, den China für die Dritte Welt herstellt.
      Natürlich produziert China erstklassige Ware, die Weltniveau hat. Doch dieses Niveau kostet auch einiges und man kann diese Waren in Mitteleuropa oder den USA kaufen und ist dort sicherlich zufrieden.
      Für die Dritte Welt wird jedoch Müll produziert, weil man hier auch nur bereit ist, wenig dafür auszugeben.
      Im Übrigen hatte ich hier mal Armaturen aus Italien – der allerletzte Schrott, den man in Deutschland oder Italien den Händlern um die Ohren geschlagen hätte. Aber für die Billigheimer hier ist es allemal gut genug.
      Billigheimer ist nicht böse gemeint. Die Menschen haben oftmals wenig Geld – allerdings erwarten sie, dass sie für wenig Geld gute Ware bekommen. Und das ist nun einmal Unsinnig. Wer in Deutschland bei Lidl eine Armatur kauft wird auch nicht erwarten, dass diese für 10 Jahre hält.

      Warten wir mal die ersten Frühlingsstürme in 2018 ab. Dann wird es dunkel werden in einigen Gebieten des Landes…

      1. Selbst gute Qualität bekommst in China billiger als als in der USA,EU und sonst wo! Richtig billige Chinascheiße müßen viele erstmal kennenlernen,wo die Stoffe und Nähte nach den ersten Waschen auseinander fallen. Schuhe die nach einen halben Tag die Sohle verlieren. Die meisten Amaturen die Deutschland, der EU verkauft werden kommen aus China. Auch deutsche Firmen fertigen dort und verkaufen, Überproduktion unter anderen Namen. Ob ALDI, Lidl oder Baumarkt. Wer die Hersteller kennt weils das diese oft baugleich mit den vom Sanitärhandel sind. Es fehlt oft nur in Siegel oder Normangabe. Selbst die Stahlsorte ist oft die gleiche! Oft heißt nicht immer! Das merkst Du dann, wenn Du dein Wasser auf Schwermetall prüfen lässt. Die Stunde der Wahrheit! Nickel, Blei, Cadmium usw. Man auch das mit den Hund testen, trinkt er gleich Ok,
        wenn nicht ist was faul. Geruchsinn 200 x besser als der Mensch! Vorsichtsmassnahme Wasser 20-30 Sekunden ablaufen lassen.(Standwasser!)

Kommentar hinzufügen