Ein schrecklicher Verdacht

Asunción: Einem 78-jährigen Mann, bei dem eine Thrombose diagnostiziert wurde, musste ein Bein amputiert werden. Laut seiner Tochter sei es zu einer Verwechslung gekommen und man habe ihm das falsche Bein amputiert.

Natalia Samudio ist die Tochter von Ramón Samudio. Der ältere Mann stammt aus Asuncion und wurde am vergangenen Freitag in das IPS-Zentralkrankenhaus eingeliefert. Sie erklärte, dass ihr Vater starke Schmerzen in seinem rechten Bein verspürt habe. Nach der Untersuchung wurde bei ihm eine fortgeschrittene Thrombose festgestellt und die Amputation der unteren Extremität für dringend notwendig erklärt.

Ein Arzt, der ihn behandelte, teilte der Tochter mit, dass das Bein ihres Vaters aufgrund des Fortschreitens der Infektion vorrangig amputiert werden würde, so die Tochter.

Gestern wurde Don Ramón operiert, und laut Natalia sei sein linkes Bein bandagiert und amputiert worden, obwohl das rechte Bein betroffen gewesen sei.

Gegen 15:00 Uhr erhielt Samudio den letzten medizinischen Bericht, in dem Dr. Mario Ortiz den Mann erneut untersuchte und berichtete, dass er immer noch im Krankenhaus sei. Ortiz gab Natalia Samudio gegenüber zu, dass es im Operationssaal einen Fehler mit seinem Bein gegeben habe, so die Tochter.

Die empörte Frau verlangte die Personalien des Chirurgen, aber bis jetzt hat man ihr die Identität nicht mitgeteilt. Jetzt wendet sie sich an die Presse, weil sie der Meinung ist, dass es sich um einen Fehler eines Arztes handelt, da ihr Vater ohne beide Beine eine körperliche Behinderung davontragen wird.

Er bekam auch Covid

Die Tochter beschwert sich auch darüber, dass ihr Vater nach der Amputation in die Notaufnahme gebracht wurde und nicht in ein Zimmer wie es normal wäre.

Sie vermutet, dass er sich dort mit Covid infiziert hat, denn die letzte Meldung aus dem Krankenhaus lautete, dass er positiv auf das Virus getestet wurde und keinen Besuch empfangen darf.

Die Verwandten des Mannes sagten am Sonntagnachmittag, dass sie auf einen medizinischen Bericht warten, den sie ihnen versprochen haben, und je nachdem, was sie bekommen, werden sie entscheiden, welche Maßnahmen sie ergreifen werden.

Wir haben einen offiziellen Sprecher der IPS zu dieser Anzeige befragt, und der Kommunikationschef der Einrichtung, Aníbal Emery, sagte, dass sie intern ermitteln und Berichte anfordern, um dann eine Information dazu abgeben.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Ein schrecklicher Verdacht

  1. Gott bewahre diesen Dilettanten und Verbrechern ausgeliefert zu sein. Jetzt lassen sie niemanden zu ihm rein aufgrund eines – gefakten – positiven Tests! Ein Verbrechen sondergleichen! Unfassbar, man hofft wohl das Thema mit Covid zu begraben!

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  2. Ich hatte ja mal erzählt, dass ich einen lange ausgetüftelten Einstellungstest machen lasse, weil mir schonmal erheblicher Schaden durch falsch verstandene Arbeitsanweisungen entstanden sind.
    .
    Der Test geht so:
    die Bewerber müssen mir zeigen wo Links und wo Rechts ist. Und dann drehe ich sie um 180 Grad und sie müssen mir wieder zeigen, wo Links und wo Rechts ist.
    Lacht nicht, der Test ist schwer, denn es fallen tatsächlich regelmäßig Leute durch.
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    Vielleicht sollten die in den Krankenhäusern den selben Test einführen, bevor sie einen Arzt einstellen.

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  3. Deshalb ist es besser die biologie zu akzeptieren anstatt noch für pfusch und impfung und freudendame zu bezahlen. Das ist ja nur ein extremfall hinter dem sich 1000 e andere tägliche verstecken.

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    1. Wie Du jetzt vom Thema Thrombose-OP auf Freundendamen kommst, ist mir ein Rätsel.
      Dir ist offensichtlich nicht klar, dass wenn er seine Biologie akzeptiert hätte und nicht operiert worden wäre, er höchstwahrscheinlich gestorben wäre? Ein absterbendes, abfaulendes Bein ist jedenfalls nicht gesund.
      Wenn Du Deine Biologie akzeptiert hättest, wärst Du nicht hier, denn Menschen können nicht fliegen und gratis als Handgepäckstück hat dich ja wohl auch keiner mitgenommen.

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  4. Und wieder die IPS !!!
    Für solche Pfuscher und Nichtskönner müssen die Arbeitnehmer 9% ihres Gehaltes abdrücken und der Arbeitgeber noch 11 % obendrauf.
    Alles zum Wohle der 12-Stunden-Arbeitszeit-pro-Woche Ärzte und des Personal Blanco, das den lieben langen Tag im Aufenthaltsraum sitzt, damit die Angehörigen ihre Arbeit machen können.

  5. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, wenn ich der verantwortliche Arzt gewesen wäre, aber ich wette hier wird mit einer Gleichgültigkeit reagiert und vielleicht noch unverschämt gesagt, dass man froh sein sollte, dass der fast 80-jährige Mann noch lebt. Und bestimmt ist sich der Arzt keiner Schuld bewusst, Schuld hat immer jemand anderes. Wie üblich in Paraguay. Vom 4-Augen-Prinzip hat hier bestimmt auch noch nie jemand gehört.

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