Ein Schutz der Badegäste hat oberste Priorität

Villa Florida: Das Umweltsekretariat Seam ordnete unverzügliche Maßnahmen am Strand “Paraiso“ bei der Stadt Villa Florida, Misiones, an. So sollen Touristen vor weiteren Angriffen gegen Piranhas geschützt werden.

Im Januar wurden vier Schwimmer von den Fischen attackiert und erlitten Verletzungen. Sie mussten sich im örtlichen Gesundheitszentrum einer ärztlichen Behandlung unterziehen.

Der Leiter von dem regionalen Büro der Seam mit Sitz in San Juan Bautista, Silvero Jara Baroffi, ordnete umfangreiche Änderungen im Bereich des Strandes an. Priorität sei es, so Baroffi, ein Netz in dem Fluss zu installieren, sodass alle Badegäste von Angriffen der Piranhas geschützt werden. Zugleich müssen Schilder mit Warnhinweisen erfolgen und Abfallbehälter sind vonnöten.

Er rät den Erholungssuchenden keine Speisen zu verzehren, das Wasser im Fluss Tebicuary nicht zu verschmutzen und in dem Badebereich vom Strand nicht zu fischen.

Der Bürgermeister von Villa Florida, Michel Flores (ANR), versprach die Forderung zügig umzusetzen. Als mögliche Ursache des häufigen Auftretens von Piranhas gelten die veränderten Lebensbedingungen in dem Fluss. Durch die Schonzeit ziehen die Arten Surubí und Dorado vermehrt stromaufwärts um dort zu laichen. In den Feuchtgebieten von Misiones und Ñeembucú vermehren sich die Alligatoren deutlich und drängen andere Arten zurück.

Flores betonte weiter, an den letzten Wochenenden seien keine Zwischenfälle von Badegästen mit Piranhas gemeldet worden.

Quelle: ABC Color

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2 Kommentare zu “Ein Schutz der Badegäste hat oberste Priorität

  1. Sich selbst entleerende Abfallbehälter? Bei der herrschenden Korruption werden die Steuereinnahmen nicht reichen, um die Abfallbehälter zu entleeren!
    Ich habe in Paraguay noch keinen „Strand“ gesehen, dessen Eintritt gratis gewesen wäre, man es aber durch minimales Arbeiten-wollen geschafft hätte, erstens ein Gewerbe wie Restaurants, Vermietung von Freizeitaktivitäten etc hinzustellen und zweitens das Ganze auch noch sauber zu halten.
    Das Ganze läuft immer nach den gleichen Schema ab: irgendwelche fliegende Händler verkaufen ihre Ware, deren Abfall ins „Patio“ geworfen werden, irgendwelche fliegende Vermieter vermieten irgendwelche Freizeitaktivitäten, bezahlen null steuern und der Abfall bleibt sich selber überlassen.

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