Ein teuflischer Mordplan ging nicht auf

San Estanislao: Am heutigen Morgen wurde eine Staatsanwältin verhaftet, die vor Monaten einen Mordplan gegen ihren Ex-Mann Ismael Cubilla Acosta in Auftrag gab. Dieser überlebte den Angriff schwerverletzt.

Am 13. März 2019 wurde auf einen Mann geschossen, der einst mit Leticia Magdalena Alfonso Villalba (30) verheiratet war. Sie ist Junior-Staatsanwältin und beauftragte vor sechs Monaten den Auftragskiller German Julian Ramirez (30).

Bei der heutigen Hausdurchsuchung ordnete die Vorgesetzte von Leticia Alfonso, Staatsanwältin Irma Arias Haft für sie, ihre Schwester Ruth Natalia Alfonzo Villalba und ihre Mutter Elvira Ramona Villalba Vda.de Alfonzo an. Leticia Alfonso wurde wegen versuchten Mord angeklagt. Alle drei Frauen wurden ins 8. Kommissariat von San Estanislao gebracht.

Im vergangenen März schoss Martínez insgesamt 9 Mal auf das Opfer, traf jedoch nur zwei Mal.

Wochenblatt / Ñasaindy Radio

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2 Kommentare zu “Ein teuflischer Mordplan ging nicht auf

  1. So kann man sich täuschen! Und ich dachte immer, Staatsanwälte hätten ganz besonders Recht und Gerechtigkeit verinnerlicht. Warum auch sonst sollten sie Rechtswissenschaft studieren und sich für den Beruf eines Staatsanwaltes (Vertreter des Rechtsstaates) entschieden haben? Aber irgendwie ticken die Uhren in Paraguay sooooo total anders wie ich das einst gelernt und wie ich erzogen wurde. Ob ich das jemals noch auf die Reihe bekommen werde?!

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    @Simplicus
    In den 1990gern passierte das im Justizsystem was heute z.B. bei den Buchfuehrern vonstattengeht: praktisch alle Landser und deren Kinder stroemten nach Asuncion um da als Anwalt zu studieren. Ein Beruf der in den Wirtschaftswunderjahren in Deutschland einigen Wenigen vorbehalten wurde um eben das System nicht abstuerzen zu lassen, wurde von minderqualifizierten Doerflern ueberflutet die dann alle irgendwann Anwalt wurden. In Paraguay sagt man: wer nix wird wird Anwalt. Und das ist in etwa was da passierte. Dieses Phaenomen stellt sich heute auch in Deutschland ein. Eben, Dualsystemler, die lieber haetten Mechaniker oder Elektriker werden sollen, draengten in akademische Berufe – eben das was heute in der BRD geschieht.
    Als Elektriker oder Mechaniker ist man, oder sollte man wenigstens sein, den Naturgesetzen ausgesetzt – der Akademiker, wie z.B. Anwalt, muss „das System“ peinlich genau pflegen und hegen, welches einen hohen Grad an vor allem hoher gesellschaftlicher Kompetenz voraussetzt. Dieses hat das Landvolk nicht das aber in die akademischen Berufe gestroemt ist und macht eben mit Korruption und Bestechung wett, was man anderseitig verbockt. Der typische Viehzuechter als Schulabbrecher der in politische Positionen, z.B. Komiteeman, Fuehrungskraft, etc. kommt und eben das „sein Ding macht“, mehr schlecht als recht. Ist ein bisschen so wie wenn du dich operieren laesst von einem Doktor, aber leider war er nicht Doktor medicus sondern Doktor der Philosophie.
    Die Systeme scheitern eigentlich weltweit weil solche Niedrigleben wie z.B. die Gruenen (meist Schulabbrecher) in die Regierung kommen – wobei die Wirtschaft es auch verbockt hat da diese nur zu gern Schmiergelder und Einflussnahme fliessen laesst und dadurch ihrerseits die sensiblen Gleichgewichte der Gesellschaft durcheinanderbringen.
    Forsch nur mal einen gewoehnlichen Mennoniten vom Dorf oder ausserhalb der Ballunfszentren aus ueber Gerechtigkeit & Co. und da wirst du dein blaues Wunder zu hoeren bekommen. Was nuetzt, das ist gerecht – was Geld einbringt, das is gut.
    Die Linken versauens, aber genausogut die rechten Kapitalisten. Z.B. der Linke Wahn mit dem gruenen Strom haette die kapitalistische Wirtschaft sehr wohl ab den 1960gern vorbeugen koennen indem sie die Atomkraftwerke auf Thoriumnuklerarwerke umstrukturierte. Aber nein, das investierte Kapital wollten die Kapitalisten nicht riskieren bis dann die Rot-gruenen auftauchten und vollends alles in den Eimer werfen. Anstatt Uran koennte man Thorium als Nuklearkraft benutzen dass es in Huelle und Fuelle in der Welt gibt und das nur 300 Jahre Endgelagert werden braucht bis es nicht mehr gefaehrlich strahlt wo das Uran 1000000+ Jahre gelagert werden muss bis dessen Strahlungswerte ein menschliches Leben wieder ermoeglicht. Mit den Thoriumreaktoren waere das Problem mit dem Atommuell geloest – oder zumindest in akzeptabler weise denn 300 Jahre koennte ja die Menschheit doch gut aussitzen.

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