Ein Toter und 18 Verletzte nach Anti-Korruptionsprotesten

Asunción: Die angekündigten Anti-Korruptionsproteste, die bis in die hohen Nachtstunden anhielten, hatten einen Toten und 18 Verletzte zur Folge. Viele Persönlichkeiten fragen sich warum so übertriebene Polizeigewalt angewendet wurde.

Laut dem Leiter des Notfallkrankenhauses, Dr. Agustín Saldívar, starb der 32-jährige Alejandro Daniel Florentin an Stichverletzungen, während die anderen wegen Verletzungen, hervorgerufen durch Gummigeschosse eingewiesen und behandelt wurden. Unter ihnen hatten auch viele Probleme wegen des eingesetzten Tränengases.

Bis 22:00 Uhr wurden auch im Polizeikrankenhaus Rigoberto Caballero 12 Polizisten behandelt, die Mehrzahl wegen Schlägen auf den Kopf, Oberkörper oder die Beine.

Die meiste Kritik am gestrigen Abend war das harsche Vorgehen gegen alle Demonstranten, wobei auch Frauen, Mütter und Ältere betroffen waren, die nur friedfertig an der Demonstration gegen Korruption teilnahmen und genauso Opfer des übertriebenen Einsatzes wurden.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

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2 Kommentare zu “Ein Toter und 18 Verletzte nach Anti-Korruptionsprotesten

  1. Messerstiche als todesursache? Da hat wohl jemand diskret im Schutz der Demo gemordet?

  2. Achmed Lachned

    Hätten sich die Demonstranten wie bei der Besprayung der Hero-Ravioli-Gruft mit einer Spraydose oder beim Überfall auf einen Mennoniten mit Stöckchen „bewaffnen“ sollen. Dann wäre die hiesig Kindergartenpolizisten wieder davon gerannt, mit offizieller Begründung: „um nicht selbst zum Opfer zu werden“.
    Aber so, unbewaffnet, da muss man natürlich wie in Sauerkraut, Katzenstrecken, Frustrierte Alpenrepublik oder Durchlauchtistan damit rechnen, dass die Bullen – wohl wissend der Streuung – auf eine Menschenansammlung Gummi verschießt und dabei die Verstümmlung und Invalitität unschuldiger Passanten in Kauf nimmt.
    Egal, können dafür rechtlich weder belangt werden noch habens nicht viel mehr als ne Beförderung in die nächst höhere Beatmetenbesolungsklasse zu befürchten.