Ein Verbrechen, was glücklicherweise aufgeklärt werden konnte

San Lorenzo: Am 20. November 2002 ereignete sich ein Verbrechen. Einerseits war es normal und andererseits außergewöhnlich. Eine Frau wurde aus Eifersucht ermordet.

Heeresfeldwebel Rubén Darío Colmán und Luz María Ruiz Díaz Subeldía waren seit 4 Jahren ein Paar. Die Beziehung war gespickt von Eifersuchtsattacken, weswegen die Frau am 20. November 2002 nach langem Zögern entschied einen Schlussstrich zu ziehen. Sie nahm die Anrufe von Rubén Darío nicht an. Sie zeigte ihm, dass sie die Trennung wollte. Am Folgetag frühstückte sie mit ihrer Mutter und begann eine Runde zu laufen, wie sie es immer tat. Sie hatte eine außergewöhnlich schöne Figur, was ihr unter anderem den Gewinn eines Schönheitswettbewerbs einbrachte. Wie später Zeugen bestätigten, stieg sie nach dem Laufen in einen braunen Chevrolet Vectra.

Rubén Darío Colmán, der aus Paraguarí stammte, wurde von Luz María’s Eltern angerufen und offerierte seine Hilfe beim herumfahren und fragen, wo sie sein könnte. Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnte, war, dass Colmán “Luma“ umbrachte und den Leichnam seiner im Kofferraum hatte. Durch den Anruf ihrer Eltern blieb ihm keine Zeit sie zu vergraben. Also fuhren sie herum, jedoch ohne jegliches Resultat.

Tage später vergrub der Soldat zusammen mit dem Taxifahrer Luis Carlos Espínola den Leichnam an einem unbewohnten Ort nahe Paraguarí, wo Verwesungsgerüche niemand stören sollten. Er kehrte zurück nach San Lorenzo, wo er bei der Staatsanwaltschaft Frage und Antwort stehen sollte. Sie fragte ihn unter anderem warum er nicht in San Lorenzo blieb und er antwortete, weil er Familienangehörige besuchen wollte. Er fragte die Staatsanwältin Blanca Agüero, ob auch er verdächtigt ist. Dies machte Colmán verdächtig. Zeitgleich verschwand der Taxifahrer aus seinem Haus in Paraguarí spurlos. Er wurde von der Polizei gesucht. Als er dies mitbekam, kontaktierte er die Staatsanwältin über eine dritte Person und ließ ausrichten sich stellen zu wollen. Allerdings wollte er seine Sicherheit garantiert wissen.

Am 26. November 2002, also nur sechs Tage nach dem Verbrechen, führte Luis Carlos Espínola die Staatsanwaltschaft zu dem Ort, wo Luz María verbrachen lag. Er unterstrich erneut nur Helfer gewesen zu sein. Der Täter war Rubén Darío Colmán. Der Feldwebel wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Nachdem man ihn aus den Reihen des Militärs offiziell entlassen hatte, überstellte man ihn aus Viñas Cué in ein normales Gefängnis. Bis heute sitzt der Täter hinter Gittern. Der Taxifahrer erhielt ein Jahr Haft.

Wochenblatt / Última Hora

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