Ein Wiener Schmankerl

Wien: Im einen Land geächtet und auf Schritt und Tritt von der Presse verfolgt, musste Valeria Torres, Tochter eines der Richter des Obersten Gerichtshofes feststellen, dass das leichte Leben schwerer ist als gedacht. Ein Umzug wurde notwendig.

Die Tochter von Richter und Minister Raúl Torres Kirmser, wurde von Horacio Cartes prämiert. Sie begann ihre neue Arbeit in der paraguayischen Botschaft in Wien. Als im Mai die Presse Torres auflauerte und bekannt machte, dass es sich bei ihr um eine simple Planstellenbesetzerin handelte, die nie zur Arbeit erschien, kündigte sie.

Auch wenn der diplomatische Dienst für Berufsdiplomaten vorbehalten bleiben sollte, kann der Präsident des Landes nach Belieben dazwischenfunken. Valeria Torres, beginnt nach 10 Jahren “Nichtstun“ in der Judikative ein neues Kapitel ihres Lebens, mit diplomatischer Immunität und Sacher Torte, fernab von Paraguay.

Um ihr dieses Leben zu erleichtern, erhält sie ein Grundgehalt von 18 Millionen Guaranies plus Zulagen. Neben Botschafter Horacio Nogués Zubizarreta wird sie zukünftig ihren Dienst versehen. Wenn man bedenkt, dass der Oberste Gerichtshof noch ein Wörtchen mitzureden hat, bei der Entscheidung ob Wiederwahl oder nicht, könnte diese Geste wegweisend sein.

Wochenblatt / Abc Color

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