Ein wunderbares Naturschauspiel

Asunción: Wie jedes Jahr kann man zu dieser Zeit ein wunderbares Naturschauspiel beobachten. Einheimische und Touristen sind gleichermaßen über die Blüte der Lapachos begeistert.

Die meisten Menschen nutzen die Gunst der Stunde und machen bei der Begegnung mit dem Spektakel ein Selfie um sich zu verewigen. Viele Bewohner in der Hauptstadt haben in früheren Jahren einen Lapacho gepflanzt. Das hatte aber auch seine Gründe. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hat die Stadtverwaltung die Pflanzung von dem blütenträchtigen Baum gefördert.

Der Lapacho hatte schwierige Zeiten hinter sich. In den Wäldern wurde er früher rigoros abgeholzt. Das Holz war sehr begehrt wegen seiner außergewöhnlichen Härte und Haltbarkeit. Die Zeiten sind zum Glück vorbei, bedingt durch strengere Kontrollen von Seiten der Nationalpolizei und dem Sekretariat für Umweltschutz (Seam).

Insgesamt kommen fünf Arten in Paraguay vor. Alle können eine beachtliche Höhe von 35 Meter oder mehr erreichen. Die ideale Pflanzzeit von jungen Lapachos liegt im Winter. Am besten werden diese erst in Töpfen vorgezogen. Wenn sie eine Größe von etwa zwei Meter erreicht haben setzt man sie an den vorgesehenen Standort in den Boden ein.

Falls dies vor dem Haus auf einer Grünfläche erfolgt, sollte der Standort mit Bedacht gewählt werden, denn hier ist man verpflichtet, den Baum regelmäßig zu beschneiden, damit keine Stromleitungen oder andere Kabel in Mitleidenschaft gezogen werden.

Das Zuschneiden der Bäume erfolgt zum Ende der Winterperiode um Frostschäden zu vermeiden. Diese könnten das Wachstum wesentlich beeinträchtigen und der Lapacho braucht lange, bis die Wunden wieder verheilt sind.

Quelle: ABC Color

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