Eine Anakonda als “Maskottchen“

Asunción: Besucher vom Park Ñu Guasu waren verängstigt, als sie eine große Schlange am Rande der Wege fanden. Sie alarmierten mehrere Wachmänner, die ihnen aber sagten, dass die Schlange bereits das “Maskottchen“ des Parks sei.

Federico Heisecke, einer der Zeugen, berichtete, dass er hinter einer Frau gegangen sei, die die Schlange entdeckt und vor Angst geschrien habe. Er sagte weiter, eine große Gruppe von Menschen habe sich versammelt, um die Schlange zu sehen und Fotos von ihr zu machen, ohne sich jedoch aus Angst weiter zu nähern, während das Tier anscheinend schlief. „Es schien, dass die Anakonda gerade etwas gefressen hatte und sich ausruhte“, fügte er hinzu.

Heisecke gab dem Wachschutz am Tor Bescheid, dass eine enorme Schlange sich im Gelände befindet. Der Wachmann nahm ihn nicht ernst und sagte, es Handel sich hier um das Maskottchen des Parks.

Normalerweise kommen Vertreter des Umweltministeriums und nehmen die Schlange mit, um sie in einer weniger bewohnten Zone wieder auszusetzen. Diverse Vertreter der gelben Anakonda wurden schon in Paraguay angetroffen. Nicht wenige maßen mehrere Meter und bewegen sich unbeachtet durch die Gebüsche bewohnter Gegenden. Wenn die Schlangen hungrig sind fressen sie meist kleine Nagetiere oder auch mal eine Taube. Diese Schlangen greifen keine menschen an, auch wenn es Berichte davon gibt. Wenn Sie eine sehen sollten, können sie sich telefonisch unter 021-287-9000 beim Umweltministerium melden.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Eine Anakonda als “Maskottchen“

  1. Naja, so ein Kleinkind, welche sich sonntags zu hunderten im Park des Zoos befinden, wird die Schlange wohl auch nicht verachten. Jedenfalls, sollte dann mal das Kleinkind der Verantwortlichen eines sonntags verschwunden sein, werden sich die Verantwortlichen vielleicht Gedanken darüber machen, ob sie sich nicht lieber eine anderes Maskottchen zulegen möchten, es gibt ja auch noch Löwen, Jaguare, Leoparden ua. im Zoo.
    Und sollte mal das Kleinkind unschuldiger Zoobesucher eines sonntags verschwunden sein, so kann’s halt mal passieren, wenn die Eltern und das Kleinkind nicht auf sich aufpassen können. Selber schuld.
    Der verantwortliche loco Europäo in einem europäischen Zoo würde ja sagen: „Wildtier bleibt unberechenbares Wildtier“, aber das ist ja kein Wunder, die mussten ja auch jahrelang zur Uni laufen, um das zu kapieren, was man hierzulande mit ein wenig Heu des Papa und dessen Beziehungen zu Amigo auch ganz ohne schon weiß.

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