Eine billige Ausrede

Asunción: Die Osterfeiertage sind in Paraguay anscheinend ein Vorwand um mal so richtig die Schleusen zu öffnen oder mit anderen Worten sich mal richtig zulaufen zu lassen. Eine Umfrage bestätigt dies.

Einige Menschen haben anscheinend Geld zurückgelegt, um in dieser Woche nicht trocken dazustehen. Laut mehreren Verkäufern von Getränkeläden sind Bier und etwas abgeschlagen dahinter Whisky die am meisten gekauften Getränke.

Da es unwahrscheinlich ist, dass diese Menschen die Biere auf Vorrat kaufen, muss auch von einer erhöhten Anzahl von alkoholisierten Fahrzeugführern ausgegangenen werden, was sich in intensiveren Kontrollen widerspiegeln wird.

Der paraguayische Markt ist was Bier angeht keineswegs überschaubar. Es gibt fast 100 Marken und Sorten Bier, sodass man sich preislich und geschmacklich nicht festlegen muss.

Wochenblatt

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12 Kommentare zu “Eine billige Ausrede

  1. Es gibt fast 100 Marken und Sorten Bier.
    Nein gibt es nicht. Es gibt nur ganz wenige Sorten Bier, die diesen Namen verdienen.

      1. Ich meinte das Ouro Fino sei brasilianisches Beer, ist aber schon möglich, dass es hierzulande gebraten wird.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Reply

    Wenn das Wochenblatt ueber Ostern im Zentralen Chaco verweilt (auch in Loma Plata) so achte man anonym auf die Kubikmeter Biere die bis jetzt wohl schon gekauft worden sind. Man gebe sich allerdings nicht als Presse aus ansonsten wird euch dort „Friede Freude Eierkuchen“ vorgespielt.
    Zu besichtigende Tempel des Trunkes waeren z.B. Deposrito Derkesen (im Bereich der BBVA Bank) und Althega (gegenueber der Ecop Tankstelle beim Eingang von Loma Plata).
    Das Gesetz 514 da oeffentlich zu zitieren, davon rate ich dem WB ab.
    Andere mennonitische Biergrosshaendler sind mir nicht bekannt. Kann sein dass in der Villa paraguaya (Stadtteil) schon paraguayische Saufgrosshaendler entstanden sind da eben jegliche Art von suchtbildende Drogen ein sicheres Geschaeft garantieren.
    Ich staune nur warum in den Chacozentren Filadelfia, Loma Plata und Neuhalbstadt nicht schon Casinos entstanden sind. Scheint als ob die Spielekonsolen und PC Spiele eine harte Konkurrenz der Casinos darstellen so dass diese wegen hoeheren Kosten nicht aufkommen (es ist billiger am eigenen PC zu zocken als ins Casino zu gehen). Vor der Internet- und Computeraera war ja das Kartenspiel und anschliessender Messerstecherei und Revolverschiesserei in Paraguay gang und gaebe.
    Drogenkonsum, wie Alkohol, Tabak und Marihuana & Co. veraendern und zerstoeren eben ganze Gesellschaften.
    Was mir erstaunt ist, dass Whiskey an zweiter Stelle steht. Bier kann sich nur die mittlere bis obere Mittelschicht leisten – sprich Mennoniten. Whiskey ist fuer die „ganz harten Kerle“ deren Birne schon eine gehobene Sufftoleranz entwickelt hat und deren Leber jeder Zeit zur Fresse stueckweise rauskommen kann. Wird man leicht besoffen ist man ein „Neusaeufer“ – kriegt man die Birne immer schwerer „am dieseln“ (torkeln), dann liegt man bald im Grab. Das Whiskey da vorkommt bedeutet dass ein grosser Prozentsatz der Konsumenten schwere Gewohnheitstrinker sind – deren Ende in baldiger Zukunft naht.
    Die armen Lateiner und Indianer lassen sich allerdings vom billigen Cartes Fusel zulaufen.
    Allen gemeinsam ist halt dass man sich irgendwie besaeuft kriegt.
    Ein Otto Motor (Nafta- oder Benzinmotor) ist irgendwie klueger als diese Saufkumpels: wenn der besoffen ist (geflutet) so springt er gar nicht mal an.
    Am Nafta Motor kann man sehr gut sehen dass der Alkohol nichts gutes ist und verboten gehoert.
    Mennoniten befinden sich ja sowieso in der gesetzlichen Prohibition ab 1924 denn das Gesetz 514 verbietet jeden Alkoholverkauf innerhalb eines 5 Km Radius im Umkreis von jedem Gebaeude das einem Mennoniten gehoert.
    Verteil das WB in lp doch mal Flugblaetter mit dem Gesetz 514, mal sehen wie sehr es ausgebuht wuerde – nicht von allen aber von den meisten zumindest insgeheim.

  3. Auf gut Deutsch: „Mal richtig die Sau raus lassen“! Doch das geschieht nicht nur an Ostern, auch an Weihnachten und überhaupt an den meisten Wochenenden. Montags bzw. nach den Feiertagen sind die Ergebnisse dieser Saufgelage in den Straßengräben zu finden, bzw. an umgefahrenen Strom/Lichtmasten und durch fahrenen Mauern zu erkennen. Ist eben ein Teil der hiesigen Kultur. Besinnung auf christliche Werte (auf dem Papier sind wenigsten 90 % „gläubige Katholiken“) oder überhaupt auf Werte – Fehlanzeige!

  4. Also der Rohrzuckergücks Caña ist noch billiger, da muss man nicht erst Mil zurücklegen, da ist das ganze Jahr Ostern, wenn leer brennen erst noch besser als Latitas aus Alu, muss man auch nicht lange warten, wirkt direkt fräs ins Hirn, jedenfalls was man das nennen will und hat den Vorteil, dass man gar nicht mehr weiß, wie man nach Haus kam.

  5. Da hat sich keine Volksgruppe was vorzuwerfen. Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. 1. Petrus 5.8
    Ich sage euch,er kan sehr leise brüllen. Deshalb steht in gottes wort so offt:
    1.) Wer Ohren hat, zu hören, der höre! Markus 4.23

    2.) Wer Ohren hat, zu hören, der höre! Matthäus 11.15

    3.) Wer Ohren hat zu hören, der höre! Matthäus 13.9

    4.) Und er sprach zu ihnen: Wer Ohren hat, zu hören, der höre! Markus 4.9

    5.) Und etliches fiel auf ein gutes Land; und es ging auf und trug hundertfältige Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat, zu hören, der höre! Lukas 8.8

    6.) Es ist weder auf das Land noch in den Mist nütze, sondern man wird’s wegwerfen. Wer Ohren hat, zu hören, der höre! Lukas 14.35

    7.) Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat zu hören, der höre! Matthäus 13.43

    8.) Hat jemand Ohren, zu hören, der höre! Markus 7.16

    9.) Wer kann etwas verkündigen von Anfang? so wollen wir’s vernehmen, oder weissagen zuvor? so wollen wir sagen: Du redest recht! Aber da ist kein Verkündiger, keiner, der etwas hören ließe, keiner, der von euch ein Wort hören möge. Jesaja 41.26

    10.) Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem andern Tode. Offenbarung 2.11

    11.) Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben vom Holz des Lebens, das im Paradies Gottes ist. Offenbarung 2.7

    12.) Höre, mein Volk, ich will unter dir zeugen; Israel, du sollst mich hören, Psalm 81.9

    13.) Denn wer da bittet, der nimmt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Lukas 11.10

    14.) Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Matthäus 7.8

    15.) Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Offenbarung 3.22

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    1. Haben Sie nichts besseres zu tun als die Bibel abzuschreiben?
      Sie sollten heute lieber trauern weil …………..

      1. Ich bin nur gehorsam und auf dieser welt giebt es nichts wichtigeres als den weg zurück zum schoepfer zu finden und DAS ist der weg.
        also soll das Wort, so aus meinem Munde geht, auch sein. Es soll nicht wieder zu mir leer kommen, sondern tun, was mir gefällt, und soll ihm gelingen, dazu ich’s sende. Jesaja 55.11

    2. Ja, ich habe Ohren. Ja, ich höre nichts, Puchstaben kann man nur lesen und nicht hören. Und wenn man Puchstaben hören könnte so wäre das auch egal, ich bin nicht mehr im Kindergarten und muss deshalb nicht gehorsam sein, zumal man heutzutage deswegen nicht mehr bei lebendigem Leibe verbrannt wird. Filzlaus 3.28

      1. Warum tust du es dan ? Der schlimmste gehorsam ist wen man getrieben wird seinen schoepfer zu verleugnen.
        Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6.24

        1. Die Frage ist eher, warum tun Sie sich dies an? Obwohl man schon zwei Herren dienen könnte, nichts ist unmöglich, aber ich diene werde zweien noch einem, außer mir selbst (ja, ich bin ein Señor, zu deutscher Sprache ein Herr). Aber noch nicht größenwahnsinnig als das ich die Welt und sämtliche Galaxien in sieben Tagen erschaffen hätte.
          Im Weiteren diene ich meinen Kunden, dafür bekomme ich Geld.
          Sie können von mir aus dienen wem Sie wollen, aber erzählen Sie keine alte abergläubischen Geschichten. Sie sind auf dem Holzweg, Gott hat nie befohlen, dass Sie ihm dienen müssen. Sie können ja seine Doktrin befolgen, aber die ist sicher nicht jeden bekehren zu wollen.
          Also nochmal gaanz langsam: Ich diene weder Gott noch der Mammone. Geht das auch?
          Ich hasse weder den einen noch den anderen, beide sind mir sozusagen ziemlich Wurst.
          Niemand treibt mich nirgendwo hin. Ich bin ja kein Esel, den man treiben kann, sondern ein Mensch. Treibe es höchsten mal selbst, aber nicht mit einer Eselin.
          Stellen Sie sich vor Herr Joss, ich schreibe diesen Kommentar ganz aus freien Stücken, da sitzt mir weder Gott noch die Mammone im Nacken. Ich kanns auch sein lassen, aber ich lasse mich nicht vorwerfen ein getriebener Affe zu sein, weder einem noch zwei Señores zu dienen und überhaupt. Filzlaus 3.29

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