Eine imposante Wanderung von Pilgern

Yaguarón: Viele nutzten den Karfreitag gestern für Ausflüge. Pilger wandten sich dem Berg Yaguarón zu, etwa 48 Kilometer von Asunción gelegen. Tausende wurden gezählt.

Der Hügel ist relativ leicht zu erklimmen, er hat eine Höhe von 300 Meter über dem Meeresspiegel. Von der Spitze bietet sich ein schöner Rundblick, der die kleinen Mühen des Aufstiegs vergessen ließ.

Jedoch besteht auch ein tieferer Sinn von der Prozedere. In erster Linie lädt die kleine Kirche San Buenaventura und das Museum Dr. Francia zu einem Besuch ein. Aber nach der landläufigen Meinung der Bevölkerung bringt der Aufstieg vor allem denjenigen Glück, die ein Paar sind. Bei dem gemeinsamen Fußmarsch sollen alle Unwägbarkeiten in der Zukunft ausgeräumt sein.

Natürlich freuten sich fliegende Händler über den Ansturm der Besucher und erhofften sich, gute Verkaufserlöse zu erzielen. Das war aber nicht so, denn die meisten hatten selbst ihren Proviant mitgebracht. Deshalb war der Verkauf auch nicht so gut wie in den vergangenen Jahren.

Die Kapelle auf dem Gipfel ist ein imposantes Bauwerk aus der Barock-Guarani Zeit während der Franziskanerreduzierungen, im 16. Jahrhundert erbaut und gilt als Weltkulturerbe. Der Altar, Säulen, Beichtstühle, Kanzel, Sakristei und Bilder sind vollständig aus Holz geschnitzt. Viele Pilger besuchten sie am gestrigen Tag.

Neben der Kirche befindet sich das Museum Dr. Francia. Es ist ein Wohnhaus im Kolonialstil und war die Heimat des ehemaligen Diktators von Paraguay (1767 – 1840) mit dem gleichlautenden Namen.

Quelle: ABC Color

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