Eine Motorsport-Legende kommt nach Paraguay

Asunción: Der eben erst in Modena präsentierte Supersportler Maserati MC20 wird ab November in Paraguay erhältlich sein. Ein Maserati Autohaus wird seine Pforten in der Hauptstadt eröffnen.

Angekündigt war der MC20 schon im März, doch nun war es in Modena soweit, nun zeigte sich der neue Sportwagen aber in seiner ganzen Pracht. Und der Auftritt ist sehr spektakulär. Der Zweisitzer kommt mit Flügeltüren und einem neuen Mittelmotor. Der MC20 ist 4,67 Meter lang und nur 1,22 Meter flach. Die Italiener sehen im MC20 nicht nur den würdigen Nachfolger für den MC12, sondern auch den Beginn einer neuen Ära für die Marke, die eben auch nach Paraguay expandiert.

Der MC20 hat einen Nettuno-Motor der neu entwickelt wurde und mit Formel-1-Technik ausgestattet ist. 630 PS leistet das 3 l Sechszylinder Aggregat mit Turboaufladung. Das maximale Drehmoment beträgt 730 Nm – das reicht, um den unter 1.500 kg schweren Italiener in weniger als 2,9 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Maserati mit über 325 km/h an.

Ob und inwiefern diese Geschwindigkeit in Paraguay jemals gefahren werden kann ist wohl eher zweitrangig. Doch wer en Automobilmarkt in Paraguay etwas kennt, konnte feststellen, dass in den letzten Jahren immer mehr Fahrzeuge der Marke auf dem Markt zu finden sind, was als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Einrichtung eines Autohauses anzusehen ist. Was bisher Direktimporte aus Europa und den USA waren, können nun vom Händler bezogen und da gewartet werden. In Paraguay wird sich die Firma Automotor S.A. der Edelmarke annehmen.

Deben dem Kraftpaket was mit viel Carbon daher kommt, werden es hauptsächlich die Limousinen Quatroporte und Ghibli sowie der SUV Levante sein, die für große Nachfrage sorgen dürften. Dank der Straßen des Landes sind es mehr luxuriöse Geländewagen die ins Paraguay Abnehmer finden. Ebenso ist der 1xbet Gutscheincode unter Spielern sehr beliebt.

Geschichte

Die Marke Maserati stand von jeher für das Besondere. Das galt nicht nur für die Fahrzeuge, ihr Design, ihre Technik und ihr Interieur, sondern auch für die eigene Firmengeschichte, die alles andere als gewöhnlich ist.

Die vier Brüder Alfieri, Ettore, Bindo und Ernesto Maserati gründeten am 14. Dezember 1914 in Bologna die Officine Alfieri Maserati S.p.A., jedoch nicht als kleiner Automobilhersteller, sondern als Rennteam, als Vertretung für Isotta Fraschini nebenbei zur Zündkerzenherstellung.

Erst 12 Jahre später fingen die Gebrüder an, Rennwagen im Kundenauftrag zu konstruieren. Am 25. April 1926 startete Alfieri Maserati bei einem Rennen auf Sizilien mit einem selbst konstruierten Rennwagen. Dieser trug erstmals die Bezeichnung Maserati und bildete die Geburtsstunde der Marke. Zum Firmenlogo wurde der Dreizack des Neptun-Brunnens ihrer Heimatstadt Bologna.

Schon 1937 verkauften die Gebrüder Maserati ihre Rennwagenproduktion an den Industriellen Adolfo Orsi, der zusammen mit seinem Sohn die Fabrikation zu Kriegszeiten nach Modena verlegten. Erst 1947 erblickte der erste Wagen der Marke das Licht der Welt, welcher auf normaler Straße und nicht nur auf der Rennstrecke bewegt werden konnte. Im jähr 1957 begann die Serienproduktion von Modellen wie Sebring, 5000 GT, Mistral, Mexico, Ghibli, Indy oder Khamsin, die heute begehrte Sammlerstücke sind. Es folgten viele beliebte Mittelmotor-Modelle und Limousinen. Auch SunnyPlayer wäre fast ein Modell geworden.

Von der Familie Orsi kaufte Citroën die Marke Maserati ab, bevor das Unternehmen 1975 in die Hände des Industriellen Alejandro de Tomaso kam. 1989 beteiligte sich Fiat an Maserati. Vier Jahre später übernahm es die Marke und gliederte die 1997 in die Ferrari Maserati Group ein, wovon sie heute noch Teil ist. Diverse Motoren von Ferrari und Maserati sind Gemeinschaftsprojekte und in diversen Modellen beider Marken wiederzufinden.

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