Eine Reliquie wird zum Politikum

Areguá: Das historische Gebäude des ehemaligen Staatspräsidenten Cecilio Báez scheint sich zu einem Politikum entwickeln. Die Reliquie wird nun sogar ein Wahlkampfthema.

Die Restaurierung und der Schutz von dem historischen Zentrum der Stadt Areguá ist ein Projekt, das in Kürze begonnen werden soll und von der aktuellen Regierung unter Horacio Cartes unterstützt wird. Es wurden zudem schon mehrere Häuser in der Altstadt von dem Tourismussekretariat Senatur saniert.

Vor mehr als acht Jahren, als Efrain Alegre Minister für öffentliche Arbeiten war, überreichten ihm die Bewohner von Areguá eine Notiz und forderten ihn auf, den Verfall von dem Gebäude des ehemaligen Staatspräsidenten von Paraguay, Dr. Cecilio Báez, zu stoppen. Es erfolgte aber nie eine Antwort auf das Ansuchen.

Jetzt ist Efrain Alegre Kandidat für die Präsidentschaft der Republik und sollte eigentlich wissen, dass Báez einer der Gründer des ehemaligen “Demokratischen Zentrums“, heute die PLRA, war. Alegre könnte aus dem Politikum durchaus Profit ziehen, wenn er zur damaligen Zeit sein Interesse an den berühmten Liberalen gezeigt hätte, der in der Geschichte von Paraguay sicherlich herausragend war und sie auch prägte.

2009 kam es zu einem Antrag für die Restaurierung des Gebäudes von Báez, der im Ressortausschuss des Departements Central für die Restaurierung und dem Schutz des historischen Zentrums von Areguá diskutiert wurde. Der damalige Gouverneur war Carlos Amarilla (PLRA).

Später, unter der Regierung von Federico Franco (PLRA), wurde der Antrag erneut eingereicht mit der Notwendigkeit den Namen Báez und damit auch die liberale Partei zu “verewigen“. Es passierte aber wiederum nichts.

Jetzt nutzen die Colorados das Thema als Politikum aus, denn das Restaurierungs- und Schutzprojekt des historischen Zentrums in Areguá ist bereits in Kraft. Horacio Cartes versprach, den lang ersehnten Traum der Stadtbewohner zu erfüllen.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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