Die Paraguayer unter der “Knechtschaft“ der Einwanderer

Asunción: Viele Einwanderer halten sich Angestellte, ob im Haus oder Garten. Manche jedoch werden gedemütigt und leiden unter deren “Knechtschaft“. Die Folgen könnten katastrophal sein.

Noch vor einiger Zeiten fühlten die deutschen Rentner in Paraguay sich “arm und benachteiligt“. Warum?

Sie hielten sich zuhauf eine Masse von Angestellten, zahlten ihnen im Durchschnitt 50.000 Guaranies am Tag als Lohn, aber der Eurokurs sank beständig nach unten. Teilweise lag der Wechselkurs für einen Euro bei knapp 5.000 Gs.

„Mein Lohn als Hausangestellte stieg seit zwei Jahren nicht, obwohl jetzt, nach der neuen Anpassung des Mindestlohnes im Rahmen der Inflation Steigerungen um 10% durchaus möglich sind, verdiene ich weiterhin seit 2016 nur 50.000 Guaranies am Tag“, sagte Marta Perinzá*, Hausangestellte bei einer deutschen Familie.

Sie fügte an, Grund für eine Ablehnung von höheren Gehaltsforderungen sei der schlechte Eurokurs gewesen. „Meine Patrona sagte mir, ihre Rente sei weniger wert, weil der Eurokurs so drastisch gefallen sei. Deshalb kann sie den Lohn nicht erhöhen“, sagte Perinzá.

Nun aber ist sie sauer, als sie ihre Forderung nach mehr Lohn dieses Jahr erneuerte. Grund dafür war, weil der Eurokurs mittlerweile astronomische Höhen erreicht und bei, laut Wechselstube Cambios Chaco, 6.900 Gs. liegt.

„Ich erklärte ihr, dass ich es vollkommen nachvollziehen könne, dass keine Lohnerhöhung erfolgte nun aber eine andere Situation eingetreten sei“, sagte Perinzá.

Jedoch fruchtete das Argument nicht, denn von Seiten der Arbeitgeberin wurde erklärt, auch alle “anderen Unkosten sind gestiegen und um den Lebensstandard halten zu können kann man den Lohn nicht erhöhen“.

„Meine Patrona kauft neue Wäsche, neue Parfüms und isst vom Feinsten, weiterhin. Ich aber bin nur der Knecht und bekomme nicht einmal eine Lohnerhöhung von 5.000 Guaranies am Tag“, klagte Perinzá.

Roland Ganzenmüller, Redakteur und Macher des Radios Independencia, klagte vor einigen Tagen ebenfalls über ein gestiegenes “Nationalgefühl“ gegenüber Einwanderern und bezog sich dabei auf die Entführungen der Mennoniten. Tue Gutes, so widerfährt dir nichts Böses, könnte abschließend ein weiser Ratschlag sein.

Wochenblatt / *Name von der Redaktion geändert

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43 Kommentare zu “Die Paraguayer unter der “Knechtschaft“ der Einwanderer

  1. Die Entwicklungshilfe, die aus Deutschland kommt, ist eigentlich Sozialstaat genug. Warum es nicht riecht, wissen wir nur all yu gut, oder nicht? Aktueller wäre eher diesen Artikel auf Deutschland umzulegen. Also die Deutschen unter der Knechtschaft der Einwanderer. Ich habe zu dem Thema ja schon so einiges gesagt, auch was ein Einwanderer eigentlich ist.
    Ein Japaner zum Beispiel würde auf die Frage was er mit einem Einwanderer verbindet sagen, dass er zwar weiss was das Wort heisst, aber bei uns gibt es das nicht. Die meisten anderen würden sagen, dass ein Einwanderer jemand ist, der einen Einwanderungsprozess absolvieren muss und dabei auch scheitern kann. Ein Paraguayer wiederum wird meistens antworten, dass er einem Deutschen ein Grundstück verkauft und hofft bei ihm eine Arbeit zu finden.
    Der Deutsche müsste dazu sagen, dass ein Einwanderer ,meist jemand ist, der von der Politik mit Hilfe von NGO Organisationen geholt wird und von vorne bis hinten inklusive Betreuung und Justizkosten von mir selbst bezahlt wird.

  2. @Zardoz Themaverfehlung. Setzten…6.
    Hier geht es nicht um die Defintion was ein Einwanderer ist, sondern darum das es „übel“ enden kann wenn man sich wie Adel aufführt und zu wenig bezahlt.

    1. @ Hans Dampf
      Ja leider denken viele Leute nur an sich. Klar ist nachzuvollziehen das wenn das Geld weniger wert ist, man sich keine Lohnerhöhung leisten kann, aber genau diese Personen wollen Rentenanpassung zu Zeiten wo der Euro schwach ist und am besten gleich eine 100prozentige. Ich finde es traurig das so mit rechtschaffenen Menschen umgegangen wird. Diese Rentner sind sicher jedes Jahr auf die Straße gegangen und haben ihre Lohnerhöhungen durch Streiks eingefordert. Ich finde es traurig und beschämend das so mit Menschen umgegangen wird.

    2. Abschliessend noch, ist es für mich keine Themaverfehlung, weil ich schon gesagt habe, dass meiner Meinung nach der Hauptauswanderungsgrund für Deutsche die eigene Politik ist. Wäre die deutsche Migrationspolitik so wie die japanische oder zumindest wie in den angloamerikanischen Ländern, gäbe es viele der jetzigen Probleme gar nicht. Paraguay würde dann kaum jemanden interessieren.
      Auch wenn die Kanzlerin weltweit schon als Mutti Angela bekannt wird, kann man sich ausrechnen, wie sich das dann auf im Ausland lebende Deutsche auswirkt. Man braucht sich echt nicht wundern, wenn man nicht mehr für voll genommen wird.

  3. Mag sein das es in Asuncion zuwenig ist, auf dem Land passt das schon. Meine Hausangestellten können auch bei mir essen und bei Zahnproblemen bezahle ich das auch. Zudem haben die meisten einen kleinen Zinslosen Kredit rahmen.

  4. Nun, gerade diese selbsternannte „Sklavin“ muß zur Presse rennen und sich über die Knechtung durch die bösen deutschen Einwanderer beschweren. Dabei sind es gerade dieselben Leute, und ich rede aus Erfahrung, weil ich schon mehr als oft mit Hausangestellten in Kontakt gekommen bin und mich mit ihnen unterhalten habe, die gar nicht in einem Haus ihrer Landsleute arbeiten wollen, da sie doch nur schlecht behandelt werden und noch schlechter bezahlt. Aber durchweg wünschen sich die paraguayischen Hausangestellten, im Haus einer deutschen Einwandererfamilie arbeiten zu dürfen. Denn dort werde man gut behandelt, man wird auch gut bezahlt, und ist als Teil der Familie anderkannt, etwa die eigene Tochter der Familie. Ich weiss bestens, was die Hausangestellten in paraguayischen Häusern zu erleiden haben, deutsche Arbeitgeber kämen schon gar nicht auf diese Ideen. Neben schlechtem Lohn darf die Hausangestellte, bevor die Familie ihre Mahlzeit eingenommen hat, nichts essbares anrühren, sie hat einstweilen die „Herrschaften“ zu bedienen. Und erst von den Resten, die noch übrig blieben darf sie dann noch etwas nehmen für sich, aber niemals sich etwa setzen am selben Tisch, von dem die Herrrschaften eben aufgestanden sind, sondern in ihrem Zimmer oder hinter dem Haus. Meist ist von den aufgetischten Nahrungsmitteln das Fleisch bereits von der Familie aufgegesssen, dann gibt es eben für sie nur noch Beilagen wie Kartoffeln oder Nudeln, oder Reis, und evtl. noch Salate. Wenn überhaupt nix mehr übrig ist, dann bekommt sie eben nichts. In Häusern deutscher Einwanderer wird die Hausangestellte tatsächlich behandelt, als ob sie zur Familie gehören würde, sie nimmt ihre Mahlzeiten zusammen mit der Familie und am selben Tisch ein. und wenn die Familie mal abends ausgeht zum Essen, dann ist selbstverständlich die Hausangestellte mit eingeladen. Auch ich habe es in meiner Zeit in Paraguay stets so gehalten. Und auch die Bezahlung der Hausangestellten ist in Häusern deutscher Einwanderer mit der Bezahlung in paraguayischen Häusern nicht zu vergleichen. Im obigen Fall hatte die „Sklavin“ immerhin einen Lohn von Gs. 50.000 pro Tag, das bedeutet umgerechnet Gs. 1,5 Mio. pro Monat. Der Mindestlohn in der freien Wirtschaft liegt bei 2 Mio, und davon müssen die Leute immerhin noch evtl. ihre Zimmermiete und auch ihre Lebenshaltungskosten voll bestreiten. Die Hausangestellte mit ihren Gs. 1,5 Mio. dagegen wohnt mit freier Kost und Wohnung, dann hat also in Wirklichkeit die Hausangestellte viel mehr Geld zur Verfügung als eine Angestellte in der freien Wirtschaft, ob z.B., Verkäuferin oder Sekretärin. Fragt mal, ob Ihr eine Hausangestellte findet, die Gs. 1,5 Mio. im Monat bekommt. Das gibt es bestimmt, aber mit Sicherheit nur sehr wenige.

  5. Reichtum trifft auf Armut. Wie überall auf der Welt führt das zu Problemen. Leben und Leben lassen ist halt nicht jedermanns Ding. Das meiste für sich rausholen zu wollen, auf dem Rücken der geknechteten Unterschicht führt letztendlich in die Katastrophe.
    Die Zahl moderner Marie Antoinettes nimmt ständig zu. Arrogantes Auftreten, Herzlosigkeit, Unfreundlichkeit und Überheblichkeit wirken dann zusätzlich wie Brandbeschleuniger. Hoffen wir das das Erfolgsmodell Entführung wie bei der EEP nicht Schule macht. Geringfügig mehr Risiko wie bei einem Raubüberfall aber ein vielfaches an „Gewinn“. Hoffen wir, dass wir keine komumbianischen oder mexikanischen Verhältnisse in Paraguay bekommen.

  6. Bei den eigenen Leuten müssen sie froh sein ueberhaupt ein Lohn zu bekommen. Und da kenne ich genügend wo es so ist.Aber davon abgesehen, finde ich es auch nicht richtig.

  7. Aufgrund des originellen Komentars von Herrn Dampf fällt mir gleich noch etwas auf. Die deutschen mussten ohne gefragt zu werden, die D Mark aufgeben und haben jetzt die Euro Lira. Trotzdem schaffen sie es, dessen Kurs noch zu stabilisieren und in die Höhe zu treiben. Schlecht. Ihr deutschen seid an allem Schuld…
    Wenn man bedenkt, dass Deutschland das Sozialamt der Welt ist, fällt mir unter Adel etwas anderes ein. Da gibt es genug die es ärger treiben.

  8. Wenn jemand zuwenig Geld hat, den Angestellten nicht den Aktuell gerechtes Gehalt zuzahlen, sollen die doch keine Angestellten haben.
    Putzt Euer sch….. selber, aber nein der Einwanderer ist ja zuschön dafür!
    Ja, wer zuwenig bezahlt, bei denen könnte es in der Zukunft folgen haben.
    Ich kenne solche Fälle, die nun in Angst leben müssen, um ihr Hab und Gut.
    Da kann ich nur sagen: selber SCHULD.
    Mach was gutes, kommt immer wieder gutes zurück!

    1. Sie haben schon auch recht, aber von mehreren Seiten kam hier jetzt die Bestätigung, dass Paraguayos im Durchschnitt die eigenen Leute schlechter behandeln als der Deutsche. Warum aber muss nur der Deutsche um sein Hab und Gut Angst haben wenn er so etwas tut und warum ist auch nur der Deutsche daran selber Schuld? Es scheint gerade so, als dürfte es nur der Deutsche nicht oder nur er müsste ein schlechtes Gewissen haben und sich für seine Erbschuld entschuldigen. Irgendwie kommt mir das bekannt vor.

      1. was ist den das für ein wirres rechtes Gefassel von Erbschuld usw.,das hat doch mit dem bericht nixzu tun, wie HansDampf sagte Thema verfehlt.

        1. Wie ich es mir gedacht habe. Die Fragen, die ich gestellt habe, beantwortet man nicht, aber irgendein gefasel von Themaverfehlung. Man sollte schon mehr fantasie haben um zu verstecken, dass man keine Antwort weiss.

  9. Fragt sich nur,wie viel eine Paraguayerin als Hausangestellte beim Paraguayer monatlich verdient. Ich kann es Ihnen sagen: 400.000 Guaranies Monat bei sechst Arbeitstagen, wobei man Tage stärker bewerten muss als arbeiten. Das sind, moment, aha, 16.000 Guaranies pro Tag, sagt Calc-App.
    Ich bin froh noch jung genug zu sein und die Arbeit selbst in geschätzt 4x kürzerer Zeit zu schaffen, kein Einheimischer wird jemals mehr mein Haus betreten außer der Coroner.
    Verstehen Sie mich nicht falsch: Es gibt sicherlich Paraguayerinnen, die mehr als 400.000 Guaranies pro Monat als Haushaltsangestellte verdienen. Viele Paraguayerinnen und Paraguayer sind nette und arbeitsame Menschen, die ihrer Arbeit nachgehen. Und von diesen fragt mich auch niemand ob er mein Gras schneiden dürfe oder ob ich schon jemanden habe, der mein Haus bewache. Diejenigen, die mich danach fragen, oh nein, die sehen aus wie frisch entlassen, no thanks.
    Guter Rat: Vorsicht wenn jemand dreckig und zerlaust aussieht. Wenn man aber jemanden länger kennt und ein gutes Verhältnis pflegt, diese einem nicht stetig über Sorgen klagen und sonst alles stimmt, kann man es riskieren.
    Aber eben, genau diese haben auch ihre täglich vier Stunden Grundschule mit Abschluss beendet, etwas gelernt und finden ohne Eintrag im Antecedentes-Register auch einen Job. Der Rest ist Russisch-Roulette.

    1. Ich kenne eine Paraguayerin, die mehrere Mehrfamilienhäuser besitzt. Die bezahlt 20000 Gs. pro Tag für Reinigungsarbeiten (3x pro Woche), Arbeitstag 10 Stunden, pünktliches Erscheinen Voraussetzung, natürlich ohne IPS oder sonstiges zu zahlen. Die Paraguayer sind sicher die größeren Ausbeuter als die Ausländer, aber an Letzteren bleibt alles hängen.

  10. Der Tarif für die Bezahlung ist vorgeschrieben und auch eine Pflichtversicherung bei IPS. Bezahlt man unter Tarif und versichert sie nicht und die Angestellte rennt nach der Trennung des Arbeitsverhältnis ins Arbeitsministerium um eine Anzeige zu erstatten, wird es teuer. Anwälte gibt es wie Sand am Meer (60.000 in Paraguay) und über einen solchen Fall reibt man sich die Hände. Unsere Hausangestellte ist mit uns älter geworden. Sie hat zwar auch ihre Macken, aber im Großen und Ganzen passt es. Hin und wieder fehlt zwar etwas, aber das scheint eine Volkskrankheit zu sein, dass man mein und dein nicht gut unterscheiden kann.

  11. Das ist immer wieder die alte Leier!!!Ihre Patrona kauft sich das und jenes ,Na und ,sie hat sich das doch selber aufgebaut oder ist der Weihnachtsmann gekommen und hat ihr Geld,Haus ,Auto und ein Sorgenfreies Leben geschenkt? Wenn der Tante das nicht passt soll sie doch gehen und sehen wie sie ihr Geld verdient es wird doch niemand gezwungen für einen Lohn zu arbeiten der einen nicht passt. Da steht man lieber auf Pappe geschriebenen Armutsbekundung Bettelt auf der Straße und klagt über seine Situation an der man ja nichts ändern will schon gar nicht durch Arbeit.Wenn sie jetzt Menschen Unwürdig behandelt würde so ist das ein anderer Schuh aber wie gesagt sie muss ja nicht arbeiten für das Geld. Mein Tipp ist an alle die hier den Leuten Arbeit und Brot geben werdet euch der Geahr bewusst was passieren kann wenn ihr den Mindestlohn nicht zahlt Alginado usw und die Leute klagen das ein,da seit ihr die Verlierer, laßt sie ein Kleingewerbe anmelden bezahlt dieses beim Rathaus meinetwegen (weil die meisten es selber nicht bezahlen können) und schließt mit der Firma einen Vertrag natürlich schriftlich,damit sind die Probleme vorbei.

  12. Richtig, Rolf, Aber darüber hat sie auch keinerlei Angaben gemacht. Würde sie nur 2 Tage pro Woche arbeiten, dann kann sie auch nicht erwarten, daß sie davon leben kann. Wenn sie als einzige Angabe über ihren Verdienst nur „50.000 Gs. pro Tag“ herausgibt, dann sind das eben nach Adam Riese pro Monat Gs. 1,5 Mio. Arbeitet sie allerdings weniger Tage, dann muß sie sich darüber im Klaren sein, daß sie dann eben entsprechend weniger verdient und eben für die restlichen Tage noch eine Arbeitsstelle sucht. Ist das nicht der Fall, so kann man sehr wohl ausgehen mit einem Monatsverdienst von Gs. 1,5 Mio. Das ist ein für eine Hausangestellte recht überdurchschnittlicher Lohn, und es gibt mit Sicherheit nur sehr wenige, die das pro Monat verdienen. Und gewohnheitsmäßig haben Hausangestellte auch noch Kost und Wohnung frei. Diese „Sklavin“ kann sich wirklich nicht von einem bösen Gringo geknechtet fühlen. Guck mal das Beispiel von Johannes an, das schaut vollkommen anders aus, mit 20.000 pro Tag, 3 x pro Woche, Arbeitstag 10 Stunden usw.usw. Ich selbst verfüge in Paraguay über sehr viel Erfahrung im Umgang mit Personal allgemein. Z.B. habe ich etwas erlebt mit einem Verkaufsfahrer, der einen Grundlohn hatte und darüberhinaus noch Prozente auf die Verkaufssumme. Plötzlich fuhr mit dem ihm überlassenen VW-Bus als Arbeitsgerät eine andere Person. Auf die Frage an den unter Vertrag stehenden Verkaufsfahrer, was das eigentlich soll, erhielten der Arbeitgeber zur Antwort: „Ich verdiene jetzt genug, um meinen eigenen Angestellten bezahlen zu können, der meine Arbeit verrichtet. So können von diesem Lohn jetzt 2 Familien leben.“ Bei dem Arbeitgeber handelte es sich allerdings um einen deutschen Einwanderer, die ja (wie man oben sieht) ihre paraguayischen Angestellten „knechten“.

    1. Hallo Martin wenn sie pro Tag 50.000 Gs verdient….gehen wir von einer sechs Tage Woche aus sind das im Monat maximal 1,2 Millionen….eher weniger…weil meistens am Sa nur ein halben Tag gearbeitet wird…Und davon soll sie leben? Weil eine andere Arbeitsstelle kann sie wohl so kaum aufsuchen. Ich find es übrigens immer sehr positiv wenn Leute, die In Paraguay lebten, dann nach der BRD auswanderten und hier meine sie wüssten was genau vor Ort Sache ist…

  13. Nun mal an alle Kritiker hier:
    Geht auf Eure Bank, oder in Eure Autowerkstatt, oder wohin auch immer.
    Da hängen die Verdienste der Angestellten nebst Arbeitsstunden öffentlich aus.
    Danach verdient ein Angestellter, z. B. der Continentalbank in der Stunde rund 7.000 PYG.
    Diese Arbeit schätze ich als qualifiziert ein.
    Warum, um Herrgottswillen sollte eine Reinigungskraft mehr verdienen?
    Man sollte solchen „Angestellten“ diese Gehaltslisten vor Augen halten!

  14. ich frag mal ganz höflich nach, wer eigentlich der Redakteur der angefangenen Geschichte ist……vielleicht auch ein Paraguayer oder Kolonist….ich lach mich nur noch tot über solche Artikel….einfach Irrsinn sowas zu verbreiten…..

    1. Ich persönlich glaube, es ist Auftragsarbeit oder eben mit den Deutschen kann man es ja machen. Es ist wie ich es schon gesagt habe, der Deutsche braucht sich null und gar nichts pfeifen, wenn er sich weltweit mit anderen vergleicht. Aber er lässt sich eben gern was einreden und hat diesen angelernten Schuldkomplex.

  15. Die nach Paraguay ausgewanderten Deutschsprachigen leiden offensichtlich in Mehrheit unter Größenwahn und Angebertum. In Deutschland/Österreich/Schweiz war es normal ohne Hausangestellte und Hausgärtner auszukommen. Kaum sind sie in PY wollen sie sich bedienen lassen, den „Großkotz“ heraus hängen und sich „standesgemäß“ mit Hauspersonal umgeben. Warum eigentlich das? Sie haben meisten hier nichts zu tun, hängen nur rum, manche auch an der Flasche und das alles ist ihnen plötzlich zu viel. Dann suchen sie sich billige Arbeitskräfte, behandeln diese zwar meist etwas besser als das paraguayische Arbeitgeber tun würden und wundern sich, wenn die so „verwöhnten Paraguayer“ immer mehr fordern und am Ende böse werden, wenn man ihre Forderungen nicht erfüllt. NEIN, ich habe keine Mitleid mit diesen angeberischen Dachlern. Wer glaubt, hier plötzlich der Größte zu sein, der soll ruhig mit den Folgen eines solchen unvernüftigen Verhaltens konfrontiert werden. Wer nicht einmal mehr sein Haus und seinen Haushalt selbst in Ordnung halten kann oder will (aus Faulheit oder Größenwahn), der soll auch ohne Murren die Folgen tragen. Wir leben in der Dritten Welt und darüber hinaus in Paraguay.

    1. Der Punkt ist der, dass quasi alle stolz zeigen was sie so haben. Schauen sie bitte in den moslemischen Ländern wie dort Reichtum zur Schau gestellt wird. Siehe auch der Artikel über den Libanesen. Gibt ein gutes Bild über deren Verhalten. Auch Latinos sind nicht schlecht in dieser Disziplin. In deren Kultur ist es klar, dass jemand der Geld hat auch nichts angreift sondern Angestellte hat. Eine Meinung wie die ihre, wird also belächelt, mehr sicher nicht.
      Es ist eher so, dass der Deutsche von Haus aus mehr bezahlen und freundlicher sein muss. Das ist so eine Art Konsens, denn in allen Entwicklungsstaaten ist der Angestelle nichts und der Chef alles. Der Deutsche ist da einfach naiver und lässt sich einreden, dass er ja aus einem reichen Land kommt und reich ist bla bla bla. Ausserdem sehen die, dass wir untereinander in diesen Punkten uneinig sind.
      Mir ist es beispielsweise einmal passiert in einem südamerikanischen Land wo ich mehr Kontakt hatte mit der Bevölkerung, dass alle Einheimischen schon bescheissen durften, aber ich nicht. wenn ich was sagte, hiess es ich bin Nazi, ich darf nichts sagen. Woher glauben Sie denn, dass so eine Meinung kommt?

  16. Dumm sind viele ganz weil sie leben zum arbeiten und die ganze welt haben moechten;weise ist der da arbeitet zum leben.

  17. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    „Meine Patrona sagte mir, ihre Rente sei weniger wert, weil der Eurokurs so drastisch gefallen sei. Deshalb kann sie den Lohn nicht erhöhen“

    Ach das läuft doch in alle Richtungen genau gleich… ganz unabhängig von Deutschen oder Paraguayos und ganz egal in welchem Land… und da auch überall in beide Richtungen…
    Summasummarum kann als Conclusio gesagt werden, dass die einfachen lieben ehrlichen aufrechten und ehrenhaften Menschen im Regelfall gef****** werden, während die Bösen und Abschakaler belohnt werden… Asi es….Luzifer herrscht…

  18. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    „laut Gambios Chaco, 6.900 Gs. liegt.“

    Die besten Stuben zahlten sogar 6970!
    Wird wohl demnächst noch mehr steigen da der Dollar aktuell von der Kabale kaputt gemacht wird. Siehe konjunktion.info

  19. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    „Tue Gutes, so widerfährt dir nichts Böses, könnte abschließend ein weiser Ratschlag sein.“

    Illusionistische Utopie und Luftschlossträumerei… rede aus Erfahrungen… zu viel Erfahrung inzwischen.
    Dennoch mein herzliches Beileid für die Geknechteten und Ausgeplünderten, ob in PY oder sonst in einem Land… denn mir geht es aufgrund global gesehen privilegierten Geburtsortes nachwievor noch weit besser wie dem Grossteil der Menschheit, obwohl ich schon extrem abschakalt und gebeutelt wurde, nachdem ich zehn Jahre ausschliesslich in Ehrenamt für eine bessere Welt gearbeitet habe… Das ist immer der Dank für die Guten, Aufrechten und Ehrenhaften, für die einfachen Menschen. Asi es…. una tristessa…

    1. Du verwechselst da etwas, “ es heisst, tue niemanden Gutes, dann wird Dir auch nichts Böses getan „. Denn es ist leider hier so, reichst Du jemanden den kleinen Finger, wollen Sie die ganze Hand oder gar den Arm und hören immer noch nicht auf. Weil mit den reichen Dachlern kann man es ja machen. Wenn nicht gehe ich zu Justucia. Bei einem reichen Paraguayer wäre Sie ganz schnell wieder auf dem Stuhl unter dem Mangobaum, wie andere Kommentatoren geschrieben haben, und warten bis Mil runter fällt Ich habe auch 4 Beschäftigte, aber nicht weil ich zu faul bin selbst etwas zu tun, sondern weil ich Hilfe benötige. Mal ist es zu warm, mal Regen usw, wenn Sie nicht zur arbeit erscheinen. Aber Samstags, egal ob zu heiss, oder Regen, zum Soldo zu verlangen ist kein Wetter schlecht. Zwischen der Woche kommen Sie auch noch, um Lohnabschlag zu fordern, da ja Quotas bezahlt werden müssen. Eine schleppte sogar das ganze Eingekaufte mehrmals nach Hause und hat auf Nachfragen gesagt, die Person ,die Sie betreut, isst soviel. Dann habe ich Kameras installiert und siehe da Ihre Familie war jeden Tag zum Essen da, und wenn diese nicht im Haus der Person waren, haben die Kinder das Essen nach Hause geschleppt, natürlich so das Sie nicht von uns gesehen wurden. Als ich Sie zur Rede stellte, erhielt ich die Antwort, ich solle mich nicht so anstellen, Ihr Mann hat keine Arbeit und die Familie brauche auch Essen. Das bei einem Lohn von 1.900.000 Guaranie

  20. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    „Abgesehen vom Inhalt: was ist nun die Aussage? Das Ganze ist total wirr geschrieben!“

    Herr Iseli, ich glaube eher sie sind etwas wirr im Kopf – zuviel Elektrosmog und Funkverstahlung abbekommen, oder zuviel Suff-Delirium? – denn dieser Artikel vom Wochenblatt ist eine sehr gute und wichtige Arbeit!

  21. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    „die D Mark aufgeben und haben jetzt die Euro Lira. Trotzdem schaffen sie es, dessen Kurs noch zu stabilisieren und in die Höhe zu treiben.“

    Sie haben scheinbar keine grosse Ahnung von der Geldmarktpolitik und Geopolitik im Auftrag der hintergründig befhelenden Hintertanen-Kabale, werter Herr Zardoz.
    Fakt ist, damit haben die gut arbeitenden und BIP generierenden Deutschen höchstens marginal zu tun.

    1. Natürlich liegt es an den Deutschen. Wenn Deutschland austritt, würden, nein müssten Holland, Finnland und Österreich auch noch austreten und dann wars das mit dem Euro wert.
      Abgesehen davon ist es komplett dämlich, abgehoben und von oben herab zu schreiben ohne auch nur irgend etwas zu sagen. Ich bekomme Antworten diese Kwalität des Öfteren, was mir sagt, dass ich mich schon auskenne.

  22. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    Und abschliessend noch im Allgmeinen:
    Mein Taller, sehr professionell arbeitend, verlangt für einen kompletten Service mit neuer Birne (primero qualidad) fürs Licht vorne, neuer Batteriesäure, und kompletter Neuasrichtung eine verpfuschten Rades von einer Gomeria in Aregua für 20000 mit nem simplen Flick auf dem Schlauch genau 20000 todo includo….klar macht er an der Birne und an der Säure für die Batterie Gewinn, aber man rechne mal wieviel da an Arbeits-Bezahlung anfällt wenn er ca 30-45 Mins dran ist…. und vergleiche mit den Preisen in Europa… Es gibt einheimisch Alöcher aber viele Einheimische sind sehr liebe aufrechte und ehrenhafte Menschen und ebendiese werden vielfach ganz übel behandelt von Extranjeros… beim nächsten mal bringe ich meinem Mech jedenfalls eine Flasche Tres Leones als Geschenk mit.

  23. Ganz einfache Lösung: man mache seinen Scheiss schlicht selbst, ging ja in Deutschland auch trotz Volbeschäftigung??? Wer eine Putze braucht, muss sich auch mit dem Stress den Diese verursacht, rumschlagen, inklusive ungerechtfertgter Klagen.
    In Deutschland könnte sich auch ein Rentner keine Putze leisten, also selber schuld!

  24. Als ich vor Jahren nach Paraguay kam und ein Haus kaufte, war ich begeistert. Gartenarbeit macht mir Spaß. Also: kurze Hose an und Hemd mit kurzeln Ärmeln. Nach einer Stunde war ich dermaßen von Moskitos und anderem Ungeziefer angeknabbert, das ich die Idee, im Garten zu arbeiten, schnell verwarf. Mein Gärtner trägt lange Hose, Hemd mit langen Ärmeln, Arbeitsschuhe (von mir gestellt, Sonnenhut ebenfalls wie so vieles andere auch) und bekommt von mir ein Hunni am Tag. Dazu kommen öfters Geschenke, wie eine japanische Bohrmaschine zum Geburtstag.

  25. was soll das ganze hier? zu dieser angelegenheit gibt es eigentlich nur eines zu sagen: wenn es dieser angeblichen „SKLAVIN“ nicht mehr gefällt kann sie sich doch eine bessere arbeitsstelle suchen, dass steht ihr doch völlig frei. wir leben schliesslich in einem freien land und niemand wird gewungen zu bleiben. ist doch allgemein überall so in einem land mit freier marktwirtschaft, oder etwa nicht? das ständige rumgehacke auf die „bösen ausländer“ kann man einfach nicht mehr hören. vielleicht wäre es besser alle einheimischen arbeitnehmer welche für diese „bösen“ arbeiten zu entlassen dann ist fertig mit solchen diskusionen dafür gibt es dann allerdings ein paar arbeitslose mehr in diesem „schönen“ land.

  26. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    „Du verwechselst da etwas, “ es heisst, tue niemanden Gutes, dann wird Dir auch nichts Böses getan“

    Herr Eggi, ich habe mich nur auf ein 1-1-Zitat dieses guten Wochenblatt-Artikels bezogen.

    „Denn es ist leider hier so, reichst Du jemanden den kleinen Finger, wollen Sie die ganze Hand oder gar den Arm und hören immer noch nicht auf.“

    Und es spielt keine Rolle ob man in PY oder in der Schweiz lebt. Hüben wie drüben das gleiche Irrenhaus und die gleiche bösartige Mentalität von den meisten. Ergo egal ob hier oder drüben, man bricht mit der Zeit immer mehr Kontakte ab. Ich kann meine Freunde in PY und Europa locker mit den Fingern beider Hände abzählen… da hab ich sogar noch viel spatzig… Und reich war ich noch nie… wie sollte ich mit so vielen Jahren 150%-Arbeit in Ehrenamt??

    Hier habe ich keine Beschäftitgen und ja ein Haus mit Umschwung… man ist dauernd am Arbeiten, aber immerhin für sich Selbst, und man weiss am Abend wieso man müde ist, und sieht die Früchte seiner Arbeit.

    Und was ihre Erfahrungen angeht, auch da sage ich ist hüben wie drüben dasselbe… und wieso? Weil etwa 50 Nasen die hälfte allen verfügbaren Kapitals auf der Welt besitzen… https://www.konjunktion.info/2018/01/finanzsystem-oxfam-2017-das-jahr-der-milliardaere/
    wie ich sagte: Luzifer herrscht.

    MfG

    1. Genau wie Du, so halte ich es auch! Und auch Dein Sprichwort halte ich mir jeden Tag vor Augen, dann klappt es auch mit dem Nachbarn. lg

  27. Ich weis nicht was hier Einige meinen.Das ist eine Klappsmühle!
    Wer das Geld nicht hat für seine Hausfee muss halt seinen Dreck selber fort räumen.
    Vielfach erscheint der Lohn zuwenig,da stellt sich die Frage,was gibt es sonst ausser der Reihe in Hand gibt.
    (Essen,Trinken,Wohnung, Schulgeld und so weiter)
    Wenn die Hausfee meint es ist zu wenig Geld für ihre Dienste muss sie sich einen bessere Arbeit suchen.
    Das ist verständlich niemand lässt sich gern ausnehmen!
    Im Grund sind wir alle Skalven des Geldes egal egal wie es heißt.Ohne Moss nicht Los.
    Gehe man nicht Arbeiten hat man kein Geld,Rente usw.Wenn es mir nicht passt muss ich mir was anderes Suchen
    bein Innen oder Ausengeländer! Ob die eigenen Ländsleute besser sind ist noch eine ander Frage.Das ist in Deutschland nicht anders als in den USA oder Paraguay.

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