Eine Straße aus Plastikdeckeln

Ciudad del Este: Eine Kampagne “Recycle to Win“, initiiert durch Schüler, sorgt für Aufmerksamkeit. Aus Tausenden von Plastikdeckeln soll eine ökologische Straße gebaut werden.

Schüler aus der Bildungseinrichtung Augusto Roa Bastos bei km 8 in Acaray sammelten 12.062 Flaschenverschlüsse aus Kunststoff, um auf dem Marktplatz eine ökologische Straße herzustellen. Die Kampagne “Recycle to Win” wurde als Aktivität im Rahmen des Projekts “Sustainable Plaza Extension” durchgeführt.

Schüler aus der Oberstufe, vom ersten bis sechsten Grad, begleitet von ihren Lehrern und dem Direktor der Einrichtung, Jorge Paredes, stellten ihr Vorhaben der Öffentlichkeit vor.

“Lasst uns Plastikdeckel recyceln, um zu gewinnen”, so das Motto der Kampagne, ist ein Bestreben, das Bewusstsein für die Bedeutung des Umweltschutzes zu fördern und die erste “ökologische Straße” auf dem Platz im Stadtviertel San Juan von Ciudad del Este zu bauen.

Die Schüler waren mit der Leistung zufrieden und versicherten, dass es wichtig sei, das Augenmerk mehr auf die Umwelt zu legen.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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4 Kommentare zu “Eine Straße aus Plastikdeckeln

  1. Da sollten sich die loco Europäos ein Beispiel nehmen und anstatt Millionen Euro in ihre Autobahnen zu stecken und diese dann auch noch für Millionen Euro zu sanieren, weil sie ständig kaputt gehen, weil so ein 28-Tönner drüber gefahren ist, nun ihre Autobahnen abreißen, um sie fachmännisch mit Plastikdeckel zu belegen.
    Ich finde es aber eine sehr gute Idee den Schülern Straßenbau mit Plastikdeckelchen zu kommunizieren, denn wenn diese mal im Erwachsenenalter sein werden, werden sie bestimmt alle Erfinder.
    Da haben die Schüler wenigstens wichtige Unterrichtsstunden erhalten, indem sie Plastikdeckel gesammelt haben. Und dies erst noch während 7 bis 11 Uhr Pflichtschulprogramm, da waren aber alle fleissig.
    Kollege Johann Moritz, könnten Sie bitte mal ausrechnen, wie viele Meter Straße man mit 12.062 Flaschenverschlüsse aus Kunststoff bzw. Plastik hin bekommt?

  2. Toll, einfach toll. In SAnBer haben sie vor Jahren Mauern aus Plastikflaschen gebastelt. Das kann man echtes Recyclen nennen. Da haben wenigstens dann die Einwohner noch in einigen Hundert Jahren was vom Müll der heutigen TAge. Und wenn die PLastikteile dann langsam zerlatscht werden und ins Grundwasser gehen, haben alle was davon.

  3. und das in PY, wo man kaum vernünftige Plastikflaschen und Glasflaschen bekommt und die Flaschen etc vielfach verwendet werden! Was soll das denn werden? Zukünftig Flaschen ohne Deckel? Keine Flaschen mehr? Flüssigkeiten zukünftig in Plastiktüten oder was sonst?

  4. Diese ganze Aktion ist so dämlich, dass es quietscht. 1.) Auch aus einer Million Plastikdrehverschlüsse kann man nur ein paar Meter Straße bauen. 2.) Wie soll das Wasser ablaufen? 3.) Wenn sich das “Straßenpflaster” auflöst, wird es wunderbar in der Umwelt verteilt.

    Frage: Hätten die Schüler nicht besser irgendwo in Paraguay in einem Steinbruch arbeiten können, um praktische Erfahrung in echter Arbeit zu sammeln, um dann eine Straße zu bauen, die so lange hält wie die https://de.m.wikipedia.org/wiki/Via_Appia ?

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