Eine “tierische“ Aufregung

Tiere werden in Paraguay oft ein- oder ausgeschmuggelt. Viele Exemplare wurden schon sichergestellt. Nun aber dürfte dies das Einzige seiner Art im Land sein.

Den Stein brachten aufmerksame Bürger ins Rollen. Sie alarmierten die gemeinnützige Organisation Maris Llorens nachdem in Mariano Roque Alonso ein Tier entdeckt wurde, das sich in einem erbärmlichen Zustand befand.

Mitglieder des Vereins kamen an den besagten Ort und fanden ein weibliches Lama vor. Es ist nur wenige Monate alt und war schon dehydriert. Beamte aus dem Nationalen Sekretariat für Umwelt (Seam) wurden bei der Aktion mit einbezogen. Gemeinsam brachten die Aktivisten das Lama in den Zoo von Asunción. Dort bekam das Tier eine ärztliche Versorgung.

Angelangt in der “neuen Heimat“ scheint es dem Lama wieder besser zu gehen. Nun wird über das weitere Vorgehen nachgedacht.
Grundsätzlich leben in Südamerika Lamas, am häufigsten in Bolivien und Chile. An der Grenze zu Bolivien wurden in der Vergangenheit vereinzelt Sichtungen gemeldet, aber Paraguay hat keinen geeigneten Lebensraum für das Tier.

Aktivisten von Maris Llorens ziehen es aber in Erwägung aus Argentinien ein männliches Lama zu erwerben, sodass sie dann im Zoo gemeinsam bleiben könnten. Das Umweltsekretariat prüft diese Möglichkeit. Entscheidendes Hindernis dürften die hohen Temperaturen in Paraguay sein. Das Lama wurde übrigens illegal ins Land eingeführt.

Quelle: Ultima Hora

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