“Eine übliche Praxis“

Asunción: Die Stadtkasse in Asunción scheint leer zu sein, aber nicht nur für irgendwelche Projekte in die Infrastruktur oder in anderen Bereichen. Gehälter können nicht mehr bezahlt werden. Nun muss eine Lösung her.

Sie wurde gefunden. Die Stadtverwaltung verabschiedete einen einstimmigen Beschluss, in dem der Bürgermeister Mario Ferreiro ermächtigt wird, einen Kredit in Höhe von 35 Milliarden Guaranies aufzunehmen. Letztes Jahr noch hatte Ferreiro den Ex Bürgermeister von Asunción, Arnaldo Samaniego, für das gleiche Prozedere scharf kritisiert.

Schon im Juni 2016 kam es zu einer “Anleihe“ von 40 Milliarden Guaranies, damit die Gemeinde weiter arbeiten kann. Die neue nun ist für Gehälter der Monate November und Dezember sowie dem Weihnachtsgeld vorgesehen.

Humberto Blasco, Stadtrat, argumentierte, dies sei eine übliche Praxis. Er versicherte, dass die Verwaltung große Anstrengungen unternommen hätte, die Kreditaufnahme zu verschieben, aus diesem Grunde sei erst jetzt diese Maßnahme erfolgt. Sie wäre später als üblich erfolgt, weil die Bürger ihre Steuern mehr als pünktlich bezahlt hätten.

Quelle: ABC Color

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

3 Kommentare zu ““Eine übliche Praxis“

  1. Verehrter Mario,

    ich hoffe Sie haben den Worten Taten folgen lassen und die zahlreichen Planilleros vor die Tuer gesetzt.
    Der naechste Schritt waere ein Mitarbeiterauswertung. Die, die besonders faul sind, gleich mit rauswerfen.

  2. Sr.Mario,
    erstmal alle Geldabholer/Planilerio entlassen, es finden sich einige Geldvernichter!
    Dann bezahlen sie ihre Mitarbeiter mal nach Leistung.Die noch Geld mit bringen müssen gleich rauswerfen.
    Weihnachts und Urlaubsgeld zahlen wenn Geld da ist-Ein Kredit ist keine Lösung,die wird nur verschoben.-

  3. Die Weltbank wird es schon richten darum besser Terere als Arbeiten, denn Arbeiten erzeugt Schmerzen, Medikamente gegen Schmerzen werden nur auf Kredit gekauft, Rueckzahlung des Kredites nur mit neuem Kredit moeglich