Eine Warnung für Viehdiebe

San Pedro de Ycuamandyyú: Drei Verantwortliche für einen groß angelegten Viehdiebstahl wurden zu Haftstrafen zwischen zwei und fünf Jahren verurteilt. Der Fall ereignete sich 2014 auf der Estancia La Blanca SA in Nueva Germania.

Insgesamt wurden 303 Rinder von der Farm gestohlen. Oscar Alcides Ozuna und Ignacio Agüero, zwei der Angeklagten, müssen jeweils fünf Jahre hinter Gittern verbringen, der dritte Verdächtige im Bunde, Amancio Martinez, erhielt eine Haftstrafe in Höhe von vier Jahren.

In der Beweisführung durch den Staatsanwalt Jorge Encina konnte geklärt werden, dass die drei bei dem Verbrechen gemeinsame Sache machten.

Der Stein kam im März 2014 ins Rollen, als die Verantwortlichen das Fehlen von 303 Stück Vieh auf der Estancia Blanca SA bemerkten. Der Eigentümer, Dr. Silfrido Baumgarten, brachte den Fall zur Anzeige. Schon bei dem Anfangsverdacht ergaben sich Hinweise einer Komplizenschaft zwischen Arbeitern auf der Farm, Landwirten in der Region und der staatlichen Behörde für Tiergesundheit, Senacsa.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass einige Rinder in Schlachthäusern von Asunción verarbeitet wurden.

Noch am 14. Januar 2014 wurden 1.612 Rinder geimpft, als am 7. und 8. März eine Zählung erfolgte, entdeckte man den Diebstahl. Im Zuge dessen ermittelte die Kommission gegen Viehdiebstahl und damit verbundene Straftaten, Conalcart, weiter.

Bei einer intensiven Kontrolle der Schlachthöfe konnte einige der gestohlenen Rinder sichergestellt werden, zugleich erfolgte die Festnahme der Verurteilten. Es wurde zwar eine Mitschuld der Senacsa vermutet, aber nicht bewiesen werden. Die Tatverdächtigen waren verantwortlich für den gesamten Ablauf beim Verkauf von Tieren und konnten so die Dokumente leicht fälschen.

Quelle: ABC Color

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