Eine Waschmaschine ist dringend vonnöten

Encarnación: Das Altenheim Santa María in der Hauptstadt von Itapúa benötigt dringend eine Waschmaschine sowie Lebensmittel für die 43 Bewohner, die im Heim leben.

Schwester Regina Mokoño, Leiterin des Altenheims Santa María in der Stadt Encarnación, hat die Kommune aufgefordert, eine Waschmaschine anzuschaffen, da diese ein wesentliches Element für die Pflege älterer Menschen ist. Darüber hinaus werden Fleisch- und Milchspenden benötigt, um den Lebensmittelbedarf der Bewohner zu decken.

Schwester Mokoño betonte, dass in dem Haus insgesamt 43 Senioren leben und dass das Fehlen einer Waschmaschine es schwierig mache, die Kleidung sauber und in gutem Zustand zu halten. Ebenso hat sie erwähnt, dass jeder, der an einer Unterstützung interessiert sei, die Telefonnummer 0975 737387 kontaktieren oder zu dem Altenheim kommen könne, das sich im Viertel San Roque auf der Straße Fulgencio Yegros befindet.

Die Schwester hat sich auch bei einer großzügigen Person bedankt, die geholfen hat, die Stromkosten von dem staatlichen Energieversorger ANDE zu bezahlen. Die monatlichen Kosten von 2.300.000 Guaranies bereiten der Heimleitung und dem Unterstützungskomitee des Altenheims jedoch weiterhin Sorgen.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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6 Kommentare zu “Eine Waschmaschine ist dringend vonnöten

  1. Kann ich mir schon vorstellen, dass der paragauyanische Staat keine Plata für eine Waschmaschine und Essen für Seniorenheime hat. Wurde ja erst kürzlich eine schene Beleuchtung einer Brücke gezeigt, die dringend nötig war. Da wo ich täglich durchfahre, habens zwei Fußgängerüberführungen aufgestellt. Habe noch nie einen Menschen darauf gesehen. MUSS ich manchmal auf die Klötz, weil da jemand unten durch über die Autobahn hüpfen will. Vom Fußball-Geldwäsche-Tempel zum Nu Guazu Park führt eine Fußgängerüberführung, die nur $2,5 Milliönchen gekostet hat. Dafür einen realistischen Wert von $0,5 Milliönchen aufweist. Ein verstorbener Präsident des Landes liegt in einer klimatisierten Gruft in Asuncion, dessen Stromrechnung auch nicht grati sein dürfte. Fazit: Paraguay zwar reiches Land, hat sogar Plata übrig zum Versauen und Verblödeln. Nicht abe für eine Waschmasch für Seniorenheim. Jedenfalls kann ich mit der Altenpflegerin schon ein wenig mitfühlen, denn die Senioren sind ja auch nicht mehr alle fit, um aufzustehen, wenn se mal aufs Hüüüüüüüsli müssen…

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  2. Wie ist es überhaupt möglich, eine Konzession zum Betrieb eines Altenheimes zu bekommen, wenn man nicht einmal über die notwendigen Waschmaschinen für die Altenheimbewohner verfügt? Alternativ wäre denkbar, daß mindestens ein Nachweis beigebracht wird, wo und wer vertraglich festgelegt für die Wäsche der Bewohner zuständig ist. Was sind das nur für Genehmigungsbehörden? Oder sind die auch geschmiert wie fast alle hier? Würde mich nicht wundern.

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  3. So ein Trauerspiel, wie dies auch ist, aber eine monatliche Stromrechnung von 2.300.000 GS? Wie kommt dies? Haben alle 43 Bewohner Einzelzimmer mit 18.000 BTU Anlagen, oder jeder einen 70″ Plasma Fernseher?
    Ich befürchte nur, dass, wenn man hier eine gute Industriewaschmaschine spendet, diese auf FB Marketplace bald zu finden ist.

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    1. Nein, aber es befindet sich eine “Schürfanlage” für Bitcoins in dem Gelände.
      Die Waschmaschiene, welche mal da war, hat Beine bekommen und ist gegangen, wie alles bewegliche hier zu Lande.

  4. Welche Behörde ist für solche staatlich geführten Altenheime eigentlich verantwortlich? IPS?
    Dann sollen die die Wäscheberge einfach nach Asuncion schicken, die haben doch da in der Klinik eine Wäscherei. Oder müssens dann halt per Hand machen.
    So ähnlich würde ein IPS-Direktor argumentieren.

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  5. Hinzu kommt, es wurde vor ein paar Tagen ein neues Wappen des Landes eingeführt. So etwas kostet Millionen US-Dollar, all das Briefpapier zu ersetzen. Auch glaube ich, dass dieses Altersheim nicht staatlich oder privatrechtlich geführt ist, sondern man schon froh ist überhaupt ein Altersheim zu haben. Es wird vermutlich schon seit jeher mit privaten Spenden unterhalten und erhält nicht einmal von der Stadt Beiträge.

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