Einwandern dürfte schwieriger werden

Asunción: Senator Fernando Silva Facetti reichte zusammen mit anderen Abgeordneten einen Gesetzesvorschlag ein, der das Aufenthaltsrecht von Ausländern und Ehegatten von Staatsangehörigen auf den Zugang zur paraguayischen Cedula regelt. Einwandern dürfte in Zukunft wohl schwieriger werden.

Diese Initiative zielt darauf ab, Prozesse und Verfahren zu verschärfen, um zu verhindern, dass mehr ausländische Kriminelle die paraguayische Cedula erhalten und sich so ihren Prozessen in anderen Ländern entziehen.

Diese Verordnung, die das Bleiberecht ausländischer Ehepartner und ausländischer Kinder paraguayischer Eltern regeln soll, wurde gemeinsam mit den Senatoren Gilberto Apuril, Arnaldo Franco, Lucas Aquino und Javier Zacarías Irún vorgelegt.

Senator Facetti erklärte, dass diese Initiative mit dem Ziel auf den Weg gebracht worden sei, das Gesetz Nr. 2193/2003 aufzuheben, “das die Nationalpolizei ermächtigt, ausländischen Ehepartnern von Paraguayern und ausländischen Kindern von Eltern oder paraguayischen Müttern Cedulas auszustellen“.

Er fügte hinzu, dass bestimmte Gruppen von Einwanderern derzeit nur einen paraguayischen Wohnsitz mit der einfachen Vorlage einer Geburtsurkunde und einer Heiratsurkunde vorlegen müssen, ohne eine detaillierte Überprüfung ihres genauen Hintergrunds durchlaufen zu müssen.

„Wir haben Ausländer, die international gesucht werden, sogar inhaftierte Ausländer, die verheiratet sind und abgeschoben werden müssten, aber sie haben heute die paraguayische Cedula“, betonte Facetti.

Ebenso erklärte er, dass mit dieser neuen Verordnung die Registrierung ausländischer Staatsbürger, die die paraguayische Cedula anstreben, der Einwanderungsbehörde obliegen würde, einer Institution, die über die Befugnisse und Fähigkeiten verfüge, die entsprechenden Verwaltungsverfahren für die Überprüfung von Dokumenten vor der erforderlichen Einigung durchzuführen.

Wochenblatt / El Nacional / Beitragsbild Archiv

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11 Kommentare zu “Einwandern dürfte schwieriger werden

  1. Was bedeutet ..“bestimmte Gruppen von Einwanderern“? Vielleicht kann uns das Wochenblatt aufklären.

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    1. Annerose Knödel

      So wie ich den Artikel verstanden habe, betrifft die erschwerte Einwanderung ausländische Familienangehörige von Einheimischen (Ehepartner, Kinder…). Das mit Ehepartner kann ich verstehen, da der Ehepartner Ausländer sein kann. Bei Kindern verstehe ich es nicht ganz, denn wenn ein Elternteil Paragauyaner ist, ist das Kind automatisch auch Paraguayaner (Ius sanguinis).

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  2. Ich hoffe doch mal stark, dass da Vorbestrafte, Kriminelle, Betrüger, Diebe, Kinderficker, Links- und Rechtsradikale, Reichsbürger, Putinversteher, Nazis, Leerdenker, Spaziergänger, Hassprediger, Wutbürger uswusf. drunter fallen.
    Aber wird wohl leider wieder nur dazu dienen, das die Hände noch weiter aufgehalten werden, denn die Beamten im Innenministerium wollen auch Kohle ziehen, die Nationalpolizei hat ja genügend andere Einnahmequellen.

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    1. Kinderf**** mit Spaziergängern gleichzustellen beweist eindeutig, dass du mächtig einen Schaden im Oberstübchen hast. Eigentlich sollte man so einen unberechenbaren Psychopathen wie dich aus Paraguay abschieben.

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      1. @NeonRitter
        Was sabbelst Du von Schaden im Oberstübchen und Psychopaten?
        Schließt Du hier von Deinem eigenen Zustand auf andere?
        Hab ich Dich mit meiner Aufzählung zutiefst getroffen?
        Wo hab ich Kinder mit Spaziergängern gleich gestellt?
        Ich hab ausdrücklich von Kinderfickern gesprochen.
        Und Spaziergänger sind die Vollhonks, die unangemeldete Demos als Spaziergänge beschönigen.
        Allerdings schon erstaunlich, wieviel Daumenrunter sich da ansammeln.
        Hier gibt es wohl mächtig viele, die „Dreck am Stecken“ haben.
        Ich meine damit ausdrücklich keine Schwulen!
        Nicht dass Du da auch noch den Berufsbetroffenen abgibst.

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        1. „Allerdings schon erstaunlich, wieviel Daumenrunter sich da ansammeln.“
          Ach wirklich?
          Lies dir deinen Post gaaanz langsam nochmal durch. Aber wohl zwecklos bei medienmanipulierten Individuen mit verzerrter Wahrnehmung.

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  3. Eine Erklärung.

    Wer normal einwandert, der macht die AUFENTHALTSERLAUBNIS zuerst und erhält und beantragt dann die CEDULA. Dies sind zwei unterschiedliche Dokumente. Mit der Aufenthaltserlaubnis erhält man ja das lebenslange Recht, hier zu leben. Die Cedula ist der Identitätsausweis und wird für viele tägliche Wege wie zB Bank oder Schule benötigt.

    Für die Aufenthaltserlaubnis muß man unter anderem ein Führungszeugnis aus dem Heimatland vorlegen. Dieses sollte ohne Einträge sein, bzw. müßte eine Bewährungszeit abgelaufen sein. Auch Interpol wird gemacht und eine Abfrage nach Vorstrafen hier in Paraguay. Hier sollte alles soweit sauber sein.

    Dies ist aber nicht immer der Fall. Jemand mit 10 Vorstrafen würde daher nicht die Aufenthaltserlaubnis erhalten. JEDOCH. Es gibt findige Anbieter, welche hier ein Schlupfloch gefunden haben. Heiratet ein solcher mehrfach vorbestrafter Einwanderer eine(n) Paraguayer(in), dann bekommt diese Person unter gewissen Umständen direkt die Cedula. Und zwar ohne Vorstrafenprüfung. Also keine Aufenthaltserlaubnis mit Prüfung sondern unter Umgehung fast aller Hürden direkt die Cedula. Das soll jetzt abgeschafft werden, daß auch der Ehemann/Ehefrau von Staatsbürgern die gleichen Prüfungen der Vorstrafen durchlaufen muß, wie alle anderen Antragsteller auf die Aufenthaltserlaubnis seit jeher.

    FÜR MENSCHEN OHNE VORSTRAFEN ÄNDERT SICH ALSO NICHTS!

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  4. Paraguay ist wie deutschland. Es ist längst zu spät. Die gesetze hätten vor langer zeit geändert werden müssen oder gar nie kommen dürfen, siehe anrufe von wir wissen von wem und von wo oder unterschreiben jedes internationalen schnipsels der nicht dumm genug sein kann, als dass er nicht sofort beklatscht wird.
    So ist das eben wenn ein staat kein staat ist sondern so wie die eu, ukraine usw nur ein konstrukt mit fernsteuerung oder offiziell eine westliche, weltoffene, freie, souveräne, moderne demokratie.

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  5. XYZ – du bist ja selbst hier der Hassprediger und hast Mal wieder nicht verstanden um was es geht

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  6. Annerose Knödel

    Jetzt wo sie so einen wie mich ins Land einreisen haben lassen (gesuchter Bankkugelschreiberräuber und meinen Mitbewohner umgebracht, der mir alle Kabel angefressen hat – einfach des Klo runter gespült) und ich meine »Permanente Aufenthaltsbewilligung« habe, könnten sie die Einwanderungsbestimmungen ruhig anheben.
    Es ist halt schon einmalig wie leicht man hier einwandern kann. Im Nachhinein gesehen ist aller recht einfach und selbst seine Einreisepapiere könnte man selbst beschaffen. Im Nachhinein. Im Moment ist es halt schon noch schwierig all die Ämter zu finden, da sie in ganz Asuncion herum verstreut liegen. Doch die wollen ja so ein Regierungsviertel bauen. Dann muss man nicht mehr von A nach B und dann zu C, das fast bei A liegt. Doch wenn man bereits Spanisch kann sind die Einheimischen recht freundlich und hilfsbereit und erklären einem, was der nächste Step ist. Mühsam ist halt auch, um Dokument A zu erhalten, brauche man bloß die Dokumente B, C, D, E und F. Soweit wäre das ja noch ok, Aber nur für Dokument F zu beschaffen, braucht es zuerst noch die Dokumente G, H, I, J und K. Alle im amtlich bewilligten Behälter natürlich. Ist aber alles recht easy. Muss man halt ein paar Tage mehr einberechnen aufgrund der schlechten Infrastruktur und dem mucho Calor.
    Auch dass man bloß vorzulegen hat, dass man 5000 Dollar besitzt finde ich ganz angenehm. Andere Länder haben tatsächlich die Frechheit, man müsse hunderttausende Dollar investieren, um VIELLEICHT eine permanente Aufenthaltsbewilligung zu erhalten.
    Am besten die notwendigen und möglichen Dokumente bereits in DÖCHL beschaffen und auf der dortigen Botschaft in den amtlich bewilligten Behälter verpacken lassen (Familie-, Geburts-, Führungszeugnis etc). Die PY-Botschaft der jeweiligen Länder gibt gerne Auskunft.

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  7. @xyz
    wir haben schon mitbekommen, daß Sie für die Einschränkung der Meinungsfreiheit sind.
    Am liebsten hätten Sie sicherlich auch Denkverbote. Und NACHdenkverbote.
    Wenn es nach Ihnen ginge, gesetzlich mit strengen Strafen belegt, wenn die Menschen nicht stramm auf der Linie der Staatsdoktrin sind
    Denn ob jemand Puntin- oder Selenskyj-Versteher ist, geht niemanden etwas an.
    Ebensowenig, wenn jemand mit den herrschenden Zuständen nicht einverstanden ist.
    .
    Menschen, die für ihre Rechte auf die Straße gehen, sind für Sie also mit Kinderfi…..rn, Hasspredigern und Schwerverbrechern gleichzusetzen?
    Bei ihnen hat die Staatspropaganda ja ganze Arbeit geleistet.
    Vor lauter Kopfschütteln knacken schon meine Halswirbel.

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