Eklatante Sicherheitsmängel am Flughafen Silvio Pettirossi

Luque: Innerhalb von wenigen Tagen kam es zu zwei Vorfällen am Flughafen Silvio Pettirossi, die eklatante Sicherheitsmängel offenbarten. Zum einen eine Kuh auf der Landebahn und ein Vogelschlag.

Der Vorsitzende der Nationalen Direktion für Zivilluftfahrt (Dinac), Fernando Gallardo, teilte mit, es sei mittlerweile ein Beamter abgestellt worden, der sich um das Eingangstor zur Startbahn kümmere, wenn ein Catering-LKW ein- oder ausfahre.

Am Sonntag konnte eine Kuh, Eigentum der Streitkräfte, durch Unachtsamkeit der Angestellten, die diesen Food-Service anbieten, auf das Flughafengelände gelangen, wie von den Verantwortlichen des Airports bestätigt wurde.

Es ist auch bekannt, dass ein Flugzeug gerade landete, als sich das Tier direkt auf der Rollbahn befand. Vom Kontrollturm aus wurden die Piloten gewarnt, beim Anflug vorsichtig zu sein.

Gegenüber Journalisten minimierte Gallardo den Vorfall auf der Start- und Landebahn erneut. „Es ist eine Kuh gewesen, die sich hinter Büschen befand, ruhig stand und für keine Gefahr sorgte. Es gibt noch mehr Rinder, die auch von den Streitkräften stammen. Sie sind aber viel weiter vom Flughafen entfernt”, sagte er.

Fernando Gallardo betonte, dass er die Militärbehörden, die für die neben dem internationalen Flughafen stationierte Einheit zuständig seien, aufgefordert habe, sich besser um die Viehherde zu kümmern, die dort weiden würde.

In ähnlicher Weise musste am am Samstag ein Flugzeug der Austral Líneas Aéreas zurückkehren, das gerade vom Flughafen Silvio Pettirossi abgehoben war, weil ein Vogel eine der Turbinen getroffen hatte. Seit dem vergangenen Jahr verfügt der Dinac nicht über einen Falkner, um das Flughafengelände, insbesondere die Rollbahnen, von Vögeln fern zu halten.

Gallardo sagte, dass sie erwägen, eine Ausschreibung zu initiieren, um den Dients mit ausgebildeten Greifvögeln wieder einzuführen, der sich jahrelang bewährt habe. Er betonte aber, dass der Vorfall in den frühen Morgenstunden aufgezeichnet worden sei, wenn der Falkner normalerweise nicht verfügbar sei und der Vogelschlag sich drei Kilometer von der Rollbahn entfernt ereignet habe, als das Flugzeug schon fast eine Höhe von 100 Meter erreicht habe.

Der Pilot des Flugzeugs kehrte, gemäß den Vorschriften, zum Flughafen zurück, um die Turbine zu überprüfen und Schäden zu beseitigen. Der Flug wurde auf den nächsten Tag verlegt.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Eklatante Sicherheitsmängel am Flughafen Silvio Pettirossi

  1. Es ist eine Kuh gewesen, die sich hinter Büschen befand, ruhig stand und für keine Gefahr sorgte. Und wäre sie trotzdem erschrocken, wenn da so ein Jumbo auf sie zugerast kommt, dann wäre die Kuh sicher weggerannt und nicht auf den Jumbo zugerannt. Ist doch logisch, also hat nie eine Gefahr bestanden, weshalb noch die gleichen fähigen Leute am Flughafen und bei der Dinac arbeiten.
    Das ist etwa zu vergleichen mit potenzieller und kinetischer Energie.
    Man muss halt sehen, diese locos Europäos hätten jetzt wieder einen Skandal gemacht, eine der Gackertanten vom 10vor10 wäre noch übermorgen mit monoton-artifiziell aufgesetztem Heulsusengesicht auf, pardon, aus dem Häuschen und irgend einen Verantwortlichen wurde in die HarzIV gesandt, gar am Ende noch aus Sicherheitsgründen.
    Hier im Pargauy muss man nahmen was man bekommt und es geht eben noch menschlich und gerecht zu und her.
    Auch Blinde, Affen und zufrüh Abgebogene wollen Autofahren und dürfen das sogar. Das nennt man noch Gerechtigkeit. Und müssen für den Führerschein zu bekommen einzig 40 Euro bezahlen, um die Löhne der Beatmeten ausm Beatmtenhäuschen sicher zu stellen. Fahrschule demasiado caro und eh nicht Pflicht, für diesen Betrag gibt es doch einige 24-er-Pack Billigbier und Paletten Streichhölzer. Da fällt die Entscheidung den Wenigsten schwer.

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