Elektroauto: So günstig geht Klimaschutz und Mobilität schon heute

Mariano Roque Alonso: Auf der jährlichen Expo bekommt man es wieder einmal gezeigt. Der größte Elektroauto-Hersteller der Welt Baic, zeigt seine Modelle und überzeugt mit Zahlen, die den Geldbeutel freuen dürften.

Von 100 importierten Elektron SUV wurden binnen der ersten 8 Monate die Hälfte auf dem paraguayischen Markt verkauft. In Stückzahlen ist das noch nicht das Geschäft, jedoch ein Anfang, die zusammen mit anderen Anbietern wie Renault, Nissan und Chevrolet eine Trendwende einleiten.

Wieso soll es zu der Trendwende kommen?

Ein Baic EX 360 kostet beispielsweise 33.990 US-Dollar und benötigt für eine volle Batterieladung, die ihn 360 km weit fahren lässt nur 17.000 Guaranies an Stromkosten. Binnen 30 Minuten kann man zudem 80% der drei verbauten Lithium Batterien aufladen.

Im Jahr 2020 möchte Baic Paraguay 200 Elektroautos importieren. Dies sollte möglich sein, denn bei einem Jahreslaufleistung von 20.000 Kilometern hat man Stromkosten von nur 78.700 Guaranies (11,15 €) pro Monat. Diese überzeugenden Zahlen sorgten dafür, dass Baic an seinem Stand auf der Expo mehrere Fahrzeuge direkt verkaufen konnte.

Auf privater Ebene gibt es einen Klub von Eigentümern von Elektroautos, welcher auf Landesebene 110 Mitglieder hat. Viele Hotels, Kurierdienste und selbstverständlich Itaipú Binacional haben diverse Elektroautos in ihrem Fuhrpark, da sie nicht nur als Klimaschützer unterwegs sind, sondern auch als auch als chic gelten.

Wochenblatt / Abc Color

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32 Kommentare zu “Elektroauto: So günstig geht Klimaschutz und Mobilität schon heute

  1. jaja, ich seh schon die unzufriedenen Käufer, wenn innerhalb von 2 Jahren die ersten Akkuzellen den Geist aufgeben.
    Akkus halten von 12 bis Mittag bei einem Betrieb von über 35 Grad C.
    Sinnvoller wäre Wasserstoff. Aber, es geht ja nicht um sinnvoll oder nachhaltig. es geht darum, dass gefälligst gekauft wird, was sich in den chinesischen Lagerhallen stapelt. Viel Spaß mit den elektrifizierten Bobbycars und glaubt weiter, dass ihr der Umwelt etwas gutes tut.
    Es ist ökologisch sinnvoller einen 30 Jahre alten Diesel zu erhalten.

  2. Elektroauto ist Umweltzerstörung und kein Klimaschutz! CO2 beeinflusst das Klima nicht. Glaubt die Klimalüge nicht.
    Produktion von Lithiumakkus zerstört die Umwelt, sie sind nach ein paar Jahren kaputt wenn sie nicht vorher explodieren, kaum recyclingfähig. Übrigens produziert die Produktion der Lithiumakkus (100kW) soviel CO2 (Dünger für Pflanzen) wie wenn man 8 Jahre mit einem normalen Auto fährt. So lange hält der Akku gar nicht und der Strom muß ja auch irgendwo herkommen. Ich würde einen Anhänger mit einem Dieselgenerator empfehlen, dann ist die Warscheinlichkeit nicht so groß irgendwo stehen zu bleiben.

  3. geht denn die Verblödung in diesen CO2 Wahn, nun auch hier los? Wenn jemand „ELEKTRO“ fahren möchte, OK. Aber als „KLIMARETTER“ diese Karren zu verkaufen, ist eine Anmaßung.

  4. ohje die Aluhutträger in Paraguay machen wieder Stimmung.
    Wenn man die Ursache und die Wirkung der C02 Konzentration in der Atmosphäre nicht versteht gibt es zwei Möglichkeiten. 1) man gesteht sich mangelnde Bildung und Verständnis ein und holt das still und leise nach. 2) man glaubt jedem pseudowissenschaftlichen Youtubebeitrag und posaunt gleichen Schwachsinn laut in die Welt hinaus.
    Unsere Super-Migranten aus DACH, die ja sowieso alles besser können und wissen und sozusagen als auserwählte Individuen den totalen Durchblick beanspruchen, wählen häufig die 2.Variante. Aus Bequemlichkeit.
    Mal abgesehen davon, es geht gar nicht hauptsächlich, nur bedingt, um CO2. CO2 lässt sich eben noch relativ bequem in eure „Argumentation“ einbauen. Bei anderen 3fach Atombindungen wird es dann schwieriger, daran noch etwas gutes zu finden.

      1. du scheinst ohnehin jeden ******** zu glauben, den dir ein zugeki***** Youtuber erzählt.
        Somit hast du ganz viel Meinung, aber Null Ahnung. Und wie schon gesagt, du gehörst zu der Gruppe, die zu faul ist sich Ahnung anzueignen.

  5. Die Hersteller von Chinaschrott sind wieder auf Dummenfang. Im südamerikanischen Fernsehen werden Marken beworben, die man nicht aussprechen kann und die in Europa nicht erhältlich sind, da sie die Mindestanforderungen dort nicht erfüllen. Aber hier darf jeder seinen Schrott anbieten, na dann viel Gück.

    1. @Schutzengel
      um mal eines klarzustellen, china produziert nicht nur schrott sondern auch produkte von sehr gute qualität nur kosten diese dann auch entsprechend mehr……..
      also bitte nicht so überheblich……

  6. @Ushi
    Der CO 2 Gehalt in der Luft beträgt aktuell ca. 0,04%. Vor 50 Jahren waren es angeblich „nur“ 0,038%.
    Von diesem Anstieg um exorbitante 0,002 % sind angeblich 20 % menschengemacht.
    Davon entfallen dann rund 2 % auf Deutschland.
    Und davon will Deutschland dann 20 % einsparen.
    Halloooooo?
    Aber wenn Sie meinen, daß sie uns Paraguayern intelektuell so haushoch überlegen sind, lasse ich mich auch gerne einen Aluhutträger nennen.
    A jedem Narra sein Huat ond mir mei Kapp.

    1. @TejuJagua die Messeinheit für Treibhausgase ist ppm(part per million) und das aus gutem Grund. Dass du aber unfähig bist deine festgefahrene Denkweise kritisch zu hinterfragen zeigst du ja wieder eindeutig. Weder geht es speziell um CO2 noch darum was Deutschland macht.

  7. Es steht doch jedem frei, was er mit seinem Geld für ein Fahrzeug kaufen will. Und seine Risikobereitschaft dazu auch. Außerdem wissen wir doch, daß fast bei allen Entwicklungen zumeist erst einmal Schwierigkeiten auftreten. Und bis zum optimalen Produkt ist meist ein langer Weg – und wo ist ein Produkt letztendlich wirklich optimal? Warten wir doch einmal die Erfahrungen von den bisherigen Käufern ab. Vielleicht melden sich mal einige von den bisherigen 50 Käufern und lassen uns von ihren positiven oder negativen Erfahrungen hören bzw. lesen; wobei man natürlich berücksichtigen muß, daß in einem halben Jahr noch keine besonders aussagekräftigen Ergebnisse zu erwarten sein dürften.
    Was mich und sicher auch andere Leser interessieren würde: wie sieht das „Tankstellennetz“ aus? Wo sind denn schon welche in Betrieb? Sind die Anschlüsse für alle die oben genannten Fahrzeuge passend? Und gibt es auch die Möglichkeit sich selbst eine in der eigenen Garage zu installieren? Wie ich bei AMAZON sehen konnte gibt es solche in Deuschland bereits für ca. 500 Euro aufwärts.
    Als ich hier in Asunción im Jahre 1977 den winzig kleinen SUZUKI LJ80 sah (Ende der 1960er Jahre erwarb SUZUKI die Konstruktionsrechte an dem Offroad-Cabrio eines kleinen japanischen Herstellers) nahm ich einen Prospekt mit und zeigte ihn in Deutschland zwei Autoimporteuren. „Wir haben keine Spielwarenabteileung“ + „Wir verkaufen doch keine Kaffeemühlen mit Rädern“ war die herablassende Antwort. Zwei Jahre später sah ich dann im Auto-Motor-Sport-Jahresband; wo alle damals weltweit produzierten PKWs, Omnibusse und LKWs aufgelistet waren; auch diesen japanische Winzling; verkauft von einem Auto-Importeur aus dem Ruhrgebiet und da stand dann noch dabei: über 7.000 Stück schon im ersten Jahr verkauft!
    Es wird auch immer über die Schrottmühlen aus China gelästert. Aber wenn ich mir die Unfalbilder der letzen Jahre hier von den renommiertesten Automarken ansehe (ein in der Mitte auseinander gerissener Mercedes; LandCruiser – auch nicht von schlechten Eltern – Totalschaden; BMW X zusammengedrückt auf fast die Hälfte seiner ursprünglichen Länge; dann muß ich annehmen, daß die Knautschzonen doch nur gedacht sind, um den Werkstätten und dem Ersatzteilhandel mehr Geschäft zu vermitteln. Denn daß es dadurch weniger Todesfälle geben soll, kann ich den Statistiken zufolge nicht glauben.

  8. Der Mensch beeinflusst durch Jahrhunderte lange Verbrennung fossiler Brennstoffe ganz sicher das Klima. Ob dies vollumfänglich zur Klimaerwärmung beiträgt kann ich allerdings nicht beurteilen. Es sind nicht nur die Fahrzeuge, es wird auch geheizt, Industriell gefertigt und die Schwarzen in Afrika müssen ihren Müll verbrennen, kein Wunder bei korrupten Politikern. Und es werden immer mehr Menschen.
    Meine Eltern wohnten noch 35 Jahre am gleichen Ort, als wir dahin gezogen sind, als ich 10 Jahre alt war. Als kleiner Junge bin ich mit dem Snowboard den Hügel runter, 20 bis 30 später war und blieb es im Winter stets grün. Die Klimaerwärmung ist eine Tatsache.
    Der Natur wird es egal sein, das Klima war schon wärmer und die Natur hat’s überlebt.
    Bezüglich Elektrofahrzeuge frage ich mich halt schon, woher denn dieser Strom kommen soll, denn um Energie in eine andere Energieform umzuwandeln ist wieder Energie nötig. Vielleicht vom bald errichteten Atomkraftwerk in Argentinien, 50 Kilometer von Asuncion entfernt?
    Andererseits ist der technische Fortschritt nicht aufzuhalten. Fossile Brennstoffe sind keine Lösung, sie machen die Atemluft kaputt. Also soll man weiter an innovativen Lösungen forschen und erproben. Vielleicht bringt die Kernfusion eine Lösung? Energie wäre durch die Sonne genügend da, nur können Autos eben noch nicht Sonne tanken.
    Jedenfalls wird man in 50 Jahren schon weiter sein. Es muss was geschehen, denn den für uns Menschen vernichtenden Klimawandel zu leugnen ist keine Lösung. Wenn dann 200 Millionen Menschen von Schanghai alle nach Deutschland wollen, weil Schanghai unter Wasser steht.
    Das Problem ist nicht das Eis, welches als Eisberge im Wasser bereits bestehen, denn sie verdrängen genau so viel Wasser, wie zu dem es wird, wenn sie schmelzen. Das Problem ist das Eis, welches sich über Land befindet und wenn es schmilzt steigt der Meeresspiegel.
    Bezüglich diesen Elektrofahrzeugen, die nach Paraguay kommen: Sie sind zu teuer für ihre Qualität. Die halten keine 20 Jahre. Da garnieren wieder mal ein paar tüchtig ab. Die sind nicht gemacht, um über geteerte Feldwege mit Mondkrater-großen Straßenlöcher zu brettern.
    Wie das schon mit den iTelefon und sonstiger Technik war, bin ich stets erfreut, wenn andere ihr Geld für unausgereifte Technik ausgeben und werde es mir dann in ein paar Jahren kaufen, heute würde ich mir noch kein Elektrofahrzeug kaufen.

    1. huch es gibt ja Menschen mit Verstand in Paraguay?
      Dem zuzufügen wäre natürlich noch, dass Eis die größte Oberflächenalbedo aufweist. Verschwindet das Eis, wird weniger Wärmestrahlung reflektiert, was wiederum zu einer höheren Erwärmung führt. Mehr Erwärmung bedeutet widerum, dass die Permafrostböden schneller tauen und sich die Meere weiter aufheizen. Dadurch wird mehr Methan freigesetzt. Methan ist? Richtig, ein Treibhausgas. Es blockiert die langwellige Rückstrahlung wodurch sich die Erde weiter aufheizt.
      Aber du hast Recht. Der Natur ist es Wumpe. Wir sägen nur an unserem eigenen Ast.

      1. Jop, weniger Albedo mehr Absorption, Erde wird wärmer. Und Methan, auch durch die Menschen gemacht, es gäbe viel weniger Rinder ohne den Menschen.

  9. Wieder etwas, was aus der EU hierher kommt. Dabei fällt mir ein, dass in Deutschland, wo das Stromnetz ja total gut ausgebaut ist, wenig Tankstationen für Elektroautos zu finden sind. Da braucht es nur die Stationen und man kann auftanken, oder? Aber hier in Paraguay hat man ja noch nicht mal genug Strom für das Nötigste, geschweige Tankstationen. Was macht man als Elektroautobesitzer, wenn man in der Pampa ist, der Strom ausfällt und die evt. vorhandene Tankstation den Strom nicht liefern kann? Da muss sich die ANDE ganz schön ins Zeug legen, um ihre Netze zu modernisieren und damit es dann Sinn macht, Tankstationen zu installieren. Ich sehe das Ganze in den nächsten 10 Jahren noch nicht.

  10. Ushi
    das mit den ppm ist mir geläufig.
    Es ging mir aber nicht um die Messung der Emission.
    Wie hoch ist der CO2 Anteil in der Luft?
    Also 0,038 Prozent CO2 sind in der Luft; davon produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent also 0,00152 Prozent. Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1 Prozent. Damit beeinflusst Deutschland 0,0004712 Prozent des CO2 in der Luft
    Wenn Sie sich schon für so schlau halten, wüßten Sie, daß CO2 für die Ernährung der Pflanzen überlebensnotwendig ist.
    Jaja, ich kenne auch den Unterschied zwischen C3 und C4 Pflanzen……….
    Natürlich will keiner der Klimahysteriker hören und wissen, daß wir zur Zeit in einer CO2 Mangelzeit leben.
    Die Zierpflanzengärtner wissen das aber und begasen ihre Treibhäuser mit CO2.
    Dadurch bedingt kaufen die Menschen wunderschöne, dicht belaubte Zierpflanzen und wundern sich, wenn die zuhause binnen kürzester Zeit verkahlen und unansehnlich werden.
    Von Paläontologe zu Klimahysteriker: Zur Zeit der Dinosaurier war der CO2 Gehalt der Luft viel höher ( ca. 10 Mal so hoch ) als heute.
    Jeder erdgeschichtlich interessierte Mensch weiß, daß damals die Farne groß wie Bäume waren und die Gräser in den Himmel wuchsen.
    Natürlich wird es dann wärmer auf der Erde.
    Ich frage mich nur, warum darum so ein Hype gemacht wird.
    Seit Jahrmillionen ändert sich das Klima.
    Warmzeiten wechseln sich mit Kaltzeiten ab. Mal sind die Pole eisfrei, mal nicht.
    Und es wird sich auch noch ändern, wenn sich die Erde noch nicht einmal mehr daran erinnern wird, daß jemals eine Spezies namens Homo Sapiens existiert hat.

    1. Also wenn der Mensch nur 0,00152 Prozent am CO2 Anteil in der Luft produziert, finde ich da natürlich auch wenig. Vielleicht befinden wir uns in einer erdgeschichtlichen Phase, wo es sowieso wärmer geworden wäre, auch ohne Mensch, da macht dieser kleine Prozentsatz, 1,5 Promille, auch keinen Unterschied mehr.

  11. Du bist echt zum wegkullern:-)
    Genau, zur Zeit der Dinosaurier war der CO2 Gehalt viel höher. Deshalb waren die auch so groß. Was es nicht gab waren Menschen.
    Natürlich gab es auch immer Warmzeiten und Kaltzeiten. Die Veränderung war in so einer kurzen Zeit nie so gewaltig. Deine Argumente sind einfach keine Argumente und kann ich auch nicht ernst nehmen.

    1. Wie schnell die Änderungen waren, kann man kaum sicher sagen, weil keiner dabei war. Ansonsten wäre die einzige Lösung die Menschheit zu reduzieren und/oder auf quasi Steinzeit Niveau zurückzukehren. Ob aber jetzt x Milliarden Verbrenner fahren oder weil das Bevölkerungswachstum weitergeht in x Jahren dann x plus 2 Milliarden Elektroautos ist sicher egal. Es wird der Punkt kommen wo es nicht mehr geht. Es gibt kein ewiges Wachstum weshalb auch die Forschung dann anstehen wird und Diskussionen sind zwar schön, werden aber auch zu nichts führen. Ich glaube eher man will auf der untergehenden Titanic noch etwas Gewinn machen. Das würde die Natur des Menschen genau beschreiben. Im Grunde weiß keiner was wir tun sollen, denn für die wirklich komplexen Probleme wie es so schön heißt, gibt es keine Lösung außer die brutalen siehe vorher und darüber darf man ja nicht einmal laut nachdenken bis sie dann von slebst kommen. Ich kenne nur Leute, die vorgeben eine zu haben und trotzdem gelingt es ihnen sich deshalb quasi zu zerfleischen.

      1. das ist nicht ganz richtig. Ablagerungen, ob Wasser in Form von Eis, oder Sedimente geben sehr exakt Aufschluss darüber welches Klima wann geherrscht hat und in welchem Maß es sich in welchen Zeiträumen verändert hat. Dass es erdgeschichtlich immer Ereignisse gab, die Treibhausgaße in ganz anderen Mengen freigesetzt haen, sollte nicht unbedingt als Argument verwendet werden, dass wir mit unserer Athmosphäre machen können was wir wollen. Erdgeschichtlich braucht man kaum in unter 10.000 Jahr-Schritten denken, wenn man katastrophale Ereignisse ausklammert. Was der Mensch binnen 150 Jahren verursacht ist daher schon bemerkenswert.

        1. Vor 1000 Jahren war Grönland relativ eisfrei und die Wikinger konnten dort siedeln. Grön heißt Grün. Gegen Ende des 18 Jahrhunderts gab es in Amerika und Europa mehrere sehr kalte Winter. Die Seine war bis Paris zugefroren. Das war einer der Hauptgründe für die Revolution. Das ist ein Zyklus innerhalb weniger Jahrhunderte vor der industriellen Revolution. Hier kann man ewig weiter diskutieren. Jeder hat da irgendwie recht.
          Wenn man sich Paraguay so ansieht, würde ich mich nicht wegen Elektro oder Verbrenner sorgen sondern mich zuerst um eine Kanalisation und eine funktionierende Müllabfuhr und Entsorgung kümmern sicher auch weniger Chemikalien in der Landwirtschaft. Dafür brauche ich kein Wissenschaftler sein, weder in Technik noch in Geologie oder Meteorologie. Abgesehen davon haben wir ja dann 2 Systeme (ohne Kanalisation und Müllabfuhr) also neben dem Verbrenner noch Elektro. Das Klima und die Umwelt werden sich freuen oder doch die Wirtschaft und speziell die, denkt nicht in 10.000 Jahr-Schritten. Genau nach diesem Schema sind heute alle Diskussionen und damit wie vorher erwähnt sinnlos. Damit kommen wir jetzt zur Hauptaussage meines vorherigen Posts auf die Sie nicht eingegangen sind.

  12. Ushi
    danke fürs Gespräch.
    Ich habe schon verstanden, daß Sie in Besitz der universalen Wahrheit sind.
    Diskussionen mit Ignoranten muß man sich nicht antun.
    Und duzen Sie mich bitte nicht.
    Ich kann mich nicht erinnern, daß wir schon einmal zusammen Schweine gehütet hätten.

  13. Hier kann ja ein jeder schreiben was er möchte.Die Realität ist doch eine andere Baustelle.
    Das Elektroauto mag auf den ersten Blick sauber sein. im Betrieb, ok. Auch in der Herstellung?
    Die andere Seite ist doch die Herstellung da ist es eine absolute Dreckschleuder.Der Dreck wird nur in die Entwicklungsländer um-ge-lagert wo die Rohstoffe dafür herkommen.
    Paraguay bekommt nicht mal die Müllentsorgung im Griff, geschweige denn die Batterieaufbereitung der Li-Accus der PKW.
    Ein Diesel hat bis 100000Km rechnerisch die Umweltbilanz wie das Elektroauto alles zusammen gerechnet.So viel unterschied ist das nicht.Verkehrs/Umweltprobleme der Mobilität kann man nur durch einen MIX-der verschiedenen Antriebe mit anständigen Nah und Ververkehrslösungen losen.

  14. Im Kongo arbeiten Kinder, oft erst 6 bis 8 Jahre alt, für 1 bis 2 Dollar 12 Stunden täglich in den Kobaltminen.
    Ihre Lebenserwartung beträgt, mit etwas Glück, ungefähr 30 Jahre.
    Dieses Kobalt wird für die Herstellung der „umwelt- und klimafreundlichen“ Elektroautos gebraucht.
    Damit Menschen wie Ushi mit gutem Gewissen einen „positiven CO2-Fußabdruck“ vorweisen können.
    O tempora, o mores!

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