EPP: “Mit Terroristen verhandeln wir nicht“

Río Verde: Der Sprecher der gemeinsamen Einsatzkräfte spricht aus, was viele denken. Sein einziger Gegenspieler ist ein Minister des Obersten Gerichtshof, der das sehr wohl in Betracht zieht.

Heute, wo Felix Urbieta ein Jahr eine Geisel der EPP oder der Untergruppierung EML (Ejército de Mariscal López) ist, nimmt man es wieder zum Anlass zu verkünden, dass hier kein Spielraum für Verhandlungen sei. „Unsere hauptsächlichste Mission ist es, die Terroristen der Justiz auszuliefern“, so Oberstleutnant Víctor Urdapilleta, der Sprecher der gemeinsamen Einsatzkräfte.

Der Wunsch der Mennoniten, dass sich die FTC aus der Zone zurückzuzieht wurde registriert, wird aber nicht umgesetzt. Diese Entscheidung soll laut Urdapilleta keine Forderung der EPP gewesen sein, sondern eine rein private Forderung der ansässigen Mennoniten.

Eine derartige Machtdemonstration der relativ kleinen Gruppe hatte so keiner erwartet, obwohl sie vor Jahren angekündigt wurde, nachdem einige ihrer Kämpfer von Polizisten eliminiert wurden. Diese fehlenden Kämpfer, so könnte man meinen, haben den Hass der Terroristen erst recht hochkochen lassen. Die Mennoniten müssen dies nun ausbaden.

Óscar Bajac, Minister des Obersten Gerichtshofes, scheint die einzige Autorität im Land zu sein, die einen Dialog, ähnlich wie der der FARC, mit der kolumbianischen Regierung anstrebt.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

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3 Kommentare zu “EPP: “Mit Terroristen verhandeln wir nicht“

  1. Dystopisches Fallbeil

    Einige ihrer Kämpfer von Polizisten eliminiert? Wann und wo? Bis heute habe ich nur vernommen, dass die FTC Millionen US-Dollar verschlugen hat bei Erfolg Null.

    1. Na stimmt schon schon ein paar kleine Fische haben sie erwischt. Der Rest waren die verratenen Kämpfer ACA;:

  2. Ganz richtig mit Terroristen verhandelt man nicht,man tötet sie!!!Wenn das die Mennoniten nicht begreifen werden sie immer der Spielball der Terroristen sein.