Erneute Grenzsperrung nach Argentinien zwingt Busunternehmen zu Routenwechsel

Puerto Falcon: Eine erneute Schließung des Grenzüberganges, bzw. der Straßen kurz danach zwingt nicht nur Frachtdienstleister zu Geduld und Schläue.

Wegen nicht abgeschaffter Kontrollen im Warenverkehr wurde auch für Touristen die Schließung zur Falle. Die Reisenden, die aus Argentinien zurückreisen wollten, traf die Streckenschließung am schlimmsten.

Mittlerweile ändern die Busunternehmen ihre Fahrtrouten, über Encarnación, um weiter attraktiv zu sein und die Personen, die zurück nach Paraguay wollten, ins Land zu bringen. Rosana Fustagno, Verkaufsdirektorin von Nuestra Señora de Asunción (NSA), sagte das sie „isoliert sind“. Mit der Streckenänderung soll die Situation der Reisenden etwas gemildert werden.

Sie signalisierte, dass die Problem am Montagabend um 20.00 Uhr begannen, als argentinische und paraguayische Lkw Fahrer die Strecke zu schließen versuchten. Mittlerweile wird keiner mehr raus oder rein gelassen.

„In dieser Nacht mussten 66 Passagiere mit Zielort Buenos Aires nach Asunción zurückkehren. Sie ließen unseren Bus nicht durch“, fügte Fustagno hinzu.

„Mit der argentinischen Polizei haben wir auch eine Vereinbarung, dass die Passagiere bis zur Grenze gebracht werden, mit ihrem Gepäck die Grenze passieren und auf argentinischem Territorium in einen anderen Bus einsteigen, der sie dann nach Buenos Aires bringt, unterstrich sie.

Die Frachtdienstleister haben aber noch größere Probleme, da auch Fleisch und Gemüse in der Sonne steht und schlecht wird.

Durch den Kurswechsel müssen allerdings 4 – 5 Stunden, unter anderem auch wegen der erhöhten Wartezeit am Zoll, eingeplant werden für alle die, die in die Hauptstadt Argentiniens reisen wollen. Weitere sechzehn Busunternehmen leiden unter der Blockade.

Seit dem vergangenen Montag blockieren argentinische Geschäftsleute die Grenze Puerto Falcón-Clorinda, weil die die Abschaffung von genauen sanitären Kontrollen in Frage stellen und somit nicht alle Waren nach Paraguay einführen können.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: Abc)

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