Erneute Überschwemmungen erwartet

Asunción: Das langsame Ansteigen des Pegelstandes des Río Paraguay bringt Tausende Familien erneut in Bedrängnis. Während einige schon evakuiert wurden, bangen andere weiter.

Derzeit steht der Pegel des Río Paraguay bei 4,94 m, 10 cm mehr als noch am Freitag. Schon ab 4,50 m gilt gelber Alarm. Ab 5,20 m erreicht der Fluss ein kritisches Niveau und mehr als 1.300 Familien müssen ihre Häuser verlassen. Die Stadt Asunción verfügt über 16 Einrichtungen, wo die Uferbewohner umziehen können.

Früher wurde den Betroffenen von der Stadtverwaltung Sperrholzplatten für den Bau von Notunterkünften zur Verfügung gestellt. Mittlerweile gibt es nur noch schwarze Folie, die keineswegs für Dauerhaftigkeit steht. Anscheinend gibt es beim Zulieferer temporär Probleme. Des Weiteren hilft die Stadtverwaltung mit Lastkraftwagen dabei, die Habseligkeiten der Betroffenen der Überschwemmung an einen sicheren Ort zu bringen.

Da Flüsse wie in einem Zyklus ihren Pegelstand verändern hätte die Regierung niemals zulassen dürfen, dass das Ufergebiet bebaut oder bewohnt wird. Heutige Politiker unternehmen nur wenig um dies zu unterbinden. Die Costanera, also die Küstenstraße, sorgt teilweise für einen Umzug, der Stadtteil Francisco auch. Nichtsdestotrotz ist der Großteil noch der Gefahr der Überschwemmung ausgesetzt.

Wochenblatt / Última Hora

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