Ernst Bergen: Eigentlich unmöglich oder doch?

Asunción: Laut Informationen eines Itaipú Insiders war der Rücktritt aus persönlichen Gründen von Ernst Bergen als Itaipú Direktor gar nicht persönlich. Eine riesige Beschlagnahmung von Zigaretten soll dazu geführt haben.

In den ersten Tagen des Februars des vergangenen Jahres stellte Itaipú Anzeige wegen eines illegalen Hafens, von dem aus geschmuggelte Tabesa Zigaretten verschifft werden. Der Hafen befindet sich im Ufergebiet des Wasserkraftwerkes. Dank der Anzeige von Bergen, trat still und leise die Einheit zur Kampf gegen Schmuggel (UIC) in Erscheinung und bereite dem Treiben mit einer riesigen Beschlagnahmung ein Ende.

Luis Fleitas Vega, ein Ex-Itaipú Mitarbeiter mit 30 Jahren in der zweistaatlichen Körperschaft erklärte, dass dies einer der Gründe für Bergens Abgang war. „Das letzte Mal, als ich mit ihm persönlich sprach, sagte Bergen mir, dass er wusste, das nach der Zigarettenbeschlagnahmung ihm ein baldiges Ende erwartet. Die Rechnung der Mafia kam ein Jahr später“, so Fleitas Vega.

Die Beschlagnahmung von mehreren Millionen Stangen Zigaretten, dutzende Lastkraftwagen und Boote machte viele perplex, da alle der Meinung waren, dass gut geschmiert das Geschäft keine Unterbrechungen erfährt. Dass nur Cartes Zigaretten über den Itaipú Stausee ist dabei nicht von geringer Bedeutung. Nach der wenig gewinnbringenden Produktion von Zigaretten den gewinnbringenden Schmuggel anderen zu überlassen und niemals dabei helfen zu wollen den illegalen Handel zu unterbinden, lässt darauf schließen, dass Tabesa ein sehr großes Interesse am Weiterführen der Geschäfte hat.

Wochenblatt / El Independiente

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

5 Kommentare zu “Ernst Bergen: Eigentlich unmöglich oder doch?

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Deswegen haette Bergen nicht zuruecktreten muessen. Klar, als Kampfhund gegen die Mafia taugt ein Mennonit eben nicht.
    Heinrich Himmler oder „die Dirlewangerschen“ waeren in Paraguay wohl eher am Platzt als solch mennonitischer Betbruder.
    Pinochet beendigte damals ja auch sehr schnell die aufkeimende Mafia in Chile – ein paar Gemetzel und das Treiben der Tunichtgute war beendet.
    Deswegen sehe ich nicht durch will ein Mennonit Praesident sein. Diese Spezies bekommt es ja nicht mal hin den Drogenhandel innerhalb ihrer eigenen Ballungszentren auszumerzen. Gerade unter solch friedfertigen Tolwranzheinis blueht jegliches Laster und Korruption aufs beste auf.

    1. Ist keiner imstande den Todesstengel schmuggel zu bekaempfen,den Leuten was diese Sargnagel produzieren und dann noch herausschmuggeln wurde die Todesstrafe je so gut tuen als dem Raucher,der sich freiwillig sein leben sehr verkuerzt.

  2. Einen lügenden Politiker erkennt man ja am Öffnen des Mundes. Natürlich treten alle aus persönlichen Gründen zurück müssen und verzichten ganz freiwillig aufs Fressifressi aus dem Trog des Steuerzahlers. Aber dieser Bergen war ja kein Politiker, denn er hat schon monatlich offiziell viermal mehr verdient als hiesig Präsident. Ein korrupter Laden ist diese Stauwerk natürlich nicht, in welchem viele Amigos und Verwandte aufgrund hoher Qualifikation wie bspw. Amigo- und Verwandte-sein ähm arbeiten. Wurden die Millionen Zigaretten den schon ihren rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben, die hiesig Kinderpolizeijustiz unrechtmäßig konfisziert hat? Sowas geht denn nun schon gar nich!

  3. Also hat Cartes aus Rache seinen Ruecktritt und die gehalts rueckgabe verlangt?? Naje ist ja bald erledigt, da in der NWO die Freimaurer Pyramide mit Chinesen besetzt ist und Tabesa und die anderen Cartes Betriebe chinesischen Konzernen gehoeren?

  4. An der seite paraguays bei cuidad del este nach beiden seiten am Parana fluszes,nach Hernandarias,der anderen seite presidente franco sind schon vor 40 jahren aller art todesmaterial geschmuggelt worden,da sind viele,aber viele ilegale,oder wer weisz,kleine Hafen zum scheisz treiben.Viel Drogen und viel Lungenkrebs wird verschift von diesen kein man sein Land.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.