Erst ein Glückspilz, aber das wissen auch Verbrecher

Cambyretá: Ein Glückspilz hat bei einer Tombola eine Menge Geld gewonnen. Aber das bekamen auch Verbrecher mit, die daraufhin den Gewinner ins Visier nahmen.

Am vergangenen Sonntag wurde ein junger Gewinner einer Tombola in Cambyretá Opfer eines gewalttätigen Raubüberfalls durch mehrere Kriminelle.

Lucas Mathias Ozuna Balbuena, ein Bewohner des Viertels San Blas in Cambyretá, heißt das Opfer in dem Fall.

Der junge Mann hatte letzten Freitag 65 Millionen Guaranies bei einer bekannten lokalen Tombola gewonnen. Der Raubüberfall wurde von vier Personen verübt, die auf zwei Motorrädern unterwegs waren. Die Ermittler in dem Fall gehen davon aus, dass sie alle mit Schusswaffen bewaffnet waren, obwohl Balbuena nur von zwei Tätern mit Waffengewalt bedroht wurde.

Die Unbekannten konnten etwas mehr als 2.000.000 Guaranies erbeuten. Es wird vermutet, dass die Kriminellen auf der Suche nach der millionenschweren Beute waren, die der junge Mann bei der Tombola gewonnen hatte.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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3 Kommentare zu “Erst ein Glückspilz, aber das wissen auch Verbrecher

  1. Es liegt daran, dass den Gewinnern das Geld bar in der Schuhschachtel gegeben wird und die Leute diese oft zu Hause aufbewahren. Bargeld ist schön und gut, aber man braucht in der heutigen Zeit eben auch ein Konto zum überweisen.

  2. Das zum einen, zum anderen frage ich mich, nicht nur national wie man als Glücksspielen teilnehmen kann? In DE werden 50% der Einnahmen ausgezahlt, in PY weiss ich es nicht. Also rational falls es auch so ist , zahle ich für einen Gewinn von 65 Mio 130 Mio ein und der Junge Typ sieht nicht danach aus als wenn es für ihn Spielgeld wäre. Der Spieler hofft anstatt ein handfestet Geschäftsziel zu haben und verliert, ob rationall oder Raub. Es gibt nur einen Gewinner, dass ist der Spielbuden/Lotterie-Betreiber.

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