Es fehlen 36.000 Polizeibeamte

Asunción: Innenminister Juan Ernesto Villamayor behauptet, dass Paraguay mindestens 60.000 Polizeibeamte benötige, aber nur 24.000 zur Verfügung habe. Er stellte klar, dass die Erhöhung mehr Geld und Bürgerunterstützung erfordere.

„Die Polizei verfügt über ausreichend Ressourcen, wir brauchen natürlich mehr, aber das Wichtigste ist die Unterstützung der Polizei bei ihrer Arbeit durch alle Bürger“, sagte Innenminister Juan Ernesto Villamayor.

Er erinnerte daran, dass internationale Organisationen empfehlen, 60.000 Polizisten im Land zur Verfügung zu haben, aber leider seien wir weit davon entfernt.

In diesem Sinne ordnete Villamayor ab 2019 die Aufstockung des Polizeikaders auf tausend Männer und Frauen pro Jahr an. Dies wird jedoch nicht ausreichen.

Er fügte hinzu, dass es notwendig sei, die Berufung der Polizei bei jungen Menschen zu wecken, die dem Land durch eine Mission bei der Polizei dienen möchten, die bei vielen Gelegenheiten wenig geschätzt werde.

Andererseits stellte Villamayor klar, dass die Anwesenheit des Innenministeriums auf der Expo keine Kosten für den Staat darstellt und dankte den Freiwilligen, die den Aufbau des Standes vorgenommen haben.

Wochenblatt / Hoy

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5 Kommentare zu “Es fehlen 36.000 Polizeibeamte

  1. Da könne internationale Organisationen diesem Land noch viel empfehlen, doch sollten die Funktionäre dieser erst mal ihre Grundschule beende, bevor sie einen hiesig Polizei-Jefe Empfehlungen erteilen.
    Das der Mann Villamayor vom Fach mit richtigem Parteibuch ist, kann man an seinem Expertenwissen erkennen: Einerseits sagt er: „Die Polizei verfügt über ausreichend Ressourcen“, andererseits veranlasst er, dass in 40 Jahren das heutige SOLL erreicht sein wird und findet es schlecht, dass die Bevölkerung die Polizeiarbeit nicht schätzt und dankt, wahrscheinlich ist seiner Meinung nach die Polizei ein Sameriterverein und er der Mayor Pestalozzi.
    Also jetzt mal Gesetz beiseite, jop, dankt es der Polizei für die gute Arbeit, dass man sie weder sieht noch sie kommen, wenn man sie anruft, noch etwas unternehmen, wenn man auf Leib und Leben angegriffen wird, mal abgesehen vom bedruckten WC-Papier Alias Polizeirapport.

  2. Beim Besten willen, in Paraguay gibt es genug Staatsdiener/Beamten.
    Hier liegt der im Pfeffer begraben.
    Die viele Staatsdiener-dienen nicht den Staat sie Plündern ihn aus.
    Um gerechnet auf die Bevölkerung gibt es mehr als genug der blauen Schlümpfe.
    Andere Länder kommen mit weniger aus!

  3. Kuno Gansz von Otzberg

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    Wissen Sie wie ich den letzten Polizeirapport machte? Mir war es genug mit den Schreibfehlern und Sinnveraenderungen in den Rapporten (in einem wurde der Sinn soverdreht dass ich partout als Geschaedigter rapportierender mit drinn hing in der Sache (aus mangel an Schreibfaehigkeit des Polizeibeamten) und der langwierigen Verfassung ins abgegriffene Schwarze Polizeiheft, so verfasste ich Zuhause selber den Rapport auf Microsoft Word mit schoener Platzfreigabe fuer den Polizeistempel und Unterschrift, machte 2 Kopien und brachte es der Coi’ssaria (ein Wort bestehend aus Coima und Comisaria). Warense erstaunt. Aber kein Problem da die Polizei sich die Anreise zur naechsten Copisteria sparte undkein Geld fuer Kopien ausgeben brauchte. Man verschwand diskret im Hinterzimmer, das wie ein Huehnerstall aussah denn so sehen fast alle Coissarias im Chaco aus, und kam dann endlich, wohl nach der Durchlese des, wie sie sich schon denken koennen eher langatmigem Dokumentes, nach 20 Minuten aus dem zweiten Teil des huehnerstallaehnlichen Gebaeudes. Zack Stempel drauf und Unterschrift und man behielt die Kopie da. Man versprach hoch und heilig die volle Laenge des Rapports auch ins Polizeiheft zu uebertragen wo man den langen Gesichtern merklich ansah, dass sie weder Lust noch Bildung dazu hatten den Text fehlerfrei einzutragen ohne dass ich der Straftaeter war. Normalerweise wird man ersucht in einer Woche wiederzukommen um die Kopie abzuholen – Zeit die ich mir sparte.
    Beim Polizeirapport geht es um den Stempel und Unterschrift, wo sich die Anwaelte sicherlich freuen wenn der Rapport nicht fachgerecht zum Justizministerium geleitet wurde (nie ins Buechle eingetragen oder nie abgeschick nach Asuncion, usw.).
    Danach natuerlich Funkstille. Esgeht denen halt um den Papierkram und die Pension und Rente so unbeschadet wie moeglich zu erleben. Motto: correr a tiempo no es cobardia – zur rechten Zeit wegrennen ist nicht Feigheit. Wie im Bankueberfall in Concepcion neulich – man will ja schliesslich die Polizeipension erreichen und das geht nicht wenn der polizeiliche Pelz zu sehr in Gefahr gebracht wird.

  4. Gut ich kann die Polizei verstehen, dass sie keine lust hatten Dein langer Rapport abzuschreiben, da ich Deine langen Kommentare kenne, wird der Rapport noch viel länger gewesen sein?

    1. Kuno Gansz von Otzberg

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      Ich glaub 3 bis 4 Seiten A4 Format in Size 12 New Times Roman Schrift. Das macht dann in etwa 10 Seiten Polizeirapport im „Buechle“. Wenigstens werden die Details dann mal festgehalten, die nie mitgeschrieben werden wenn die Beamte das per Hand ins Buechlein schreibt, so dass der Denunziant durchaus als der Boesewicht rueberkommt und man anstatt eine Anzeige gegen Dritte, eine Selbstanzeige und Selbstgestaendnis gemacht hat.
      Keine Sorge, ich zitierte schon nicht aus der „Heiligen Schrift“ im Rapport.
      Man sah den Beamten regelrecht „den blauen Montag“ an und „hoerte es klappern und schippern bei denen im Kopf“ so als ob die Gehirnzellen nicht mehr das uebliche Volumen erreichten um den Schaedel ganz auszufuellen.

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