Essap und ANDE wollen für 2016 Preiserhöhungen durchsetzen

Daniel Correa, stellvertretender Wirtschaftsminister, betonte, es könnten durchaus dieses Jahr Anpassungen bei den Tarifen der ANDE und Essap erfolgen, es würden Studien mit vergleichbaren privaten Anbietern durchgeführt.

Vertreter beider Institutionen trafen sich mit dem Minister und forderten eine “Nachjustierung“ bei den Verbrauchertarifen, 12 Jahre hat die ANDE keine Preisanpassung vorgenommen, die Essap vier Jahre lang nicht. „Sie wollen eine schrittweise Anpassung der Gebühren aufgrund notwendiger Investitionen, auch Verluste müssen reduziert und eine Reihe anderer Probleme gelöst werden“, sagte Correa. Er fügte an, schon nächste Woche könnte über das Ansuchen eine Entscheidung fallen. Das Thema sei “hochsensibel“ und kompliziert, aber ein guter Service für die Bevölkerung sei entscheidend, dabei stehe aber auch die Nachhaltigkeit der Unternehmen im Vordergrund.

Planungsdirektor des staatlichen Stromversorgers ANDE, Fabian Caceres, erklärte, 60% der Nutzer hätten einen niedrigen oder mittleren Konsum, diese würden nur 2% mehr bezahlen müssen. „Ziel ist es, diejenigen, die mehr verbrauchen, auch mehr zu belasten“, sagt er. Victor Romero, Präsident der ANDE betonte, es sei ein Höhepunkt der “Ausdauer“ erreicht. Laut seiner weiteren Ausführung seien Tarifanpassungen in Höhe von 11% vorgesehen. Romero betonte aber, “jeder Nutzer zahlt nur das, was er wirklich an Energie verbraucht“.

Quellen: Hoy.com, Ultima Hora