EU setzt sich für die Säule der sozialen Rechte ein

Asunción: Die Europäische Union (EU) unterstützt ein Programm, das die sozialen Rechte in Paraguay mehr stärken soll. Es soll vor allem den Bedürfnissen der ärmsten Bevölkerung zugutekommen.

Das Sozialschutzsystem (SPS) “Vamos!“ wird von den Mitgliedern des Sozialkabinetts als “eine öffentliche Politik beschrieben, die auf einem Rechtsansatz basiert, der darauf abzielt, die Lebensqualität der Menschen von der Geburt bis zum Erwachsenenalter zu verbessern”.

In Bezug auf dieses neue Projekt genehmigte die Abgeordnetenkammer das Finanzierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und Paraguay. Die Vereinbarung stellt Paraguay eine nicht erstattungsfähige Spende in Höhe von 48 Millionen Euro zur Verfügung, die für die Umsetzung des Sozialschutzsystems verwendet wird. Der Gesetzentwurf, der bereits vom Senat genehmigt wurde, geht zur Verabschiedung an die Exekutive.

Die Implementierung des Systems “Vamos!“ wird den Zugang zu Gesundheit und Arbeitsmarkt verbessern, die Möglichkeiten zur Förderung fairer Rentensysteme ausbauen und die Bedürfnisse der am stärksten gefährdeten Sektoren erfüllen.

Die genehmigte Unterstützung zielt darauf ab, mehrere Aktionslinien innerhalb des Systems SPS zu stärken, das unter anderem sicherere Geburten für Mütter und Babys sowie eine höhere Rentenversicherung für Personen über 65 Jahren ermöglichen soll. Des Weiteren bessere Arbeitsmöglichkeiten für junge Menschen und Frauen; einen Zugang zu Informationen und Transparenz in Sozialprogrammen und Anerkennung der Pflegearbeit.

Das Projekt “Vamos!“ hat vor allem das Bestreben, die Ungleichheit zu verringern und allen Menschen gleiche Chancen zu bieten.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “EU setzt sich für die Säule der sozialen Rechte ein

  1. Das undemokratischste was es gibt, die EU in Brüssel, hat anscheinend Angst davor, dass die Chinesen ihnen hier den Rang ablaufen. Bzw. möchten ihre Weltanschaung, sorry, Überwachung hier etablieren.
    Und bitte, es ist doch jetzt schon klar wo die Gelder landen. Mit Sicherheit nicht in diesem Projekt. Die hiesigen armen Politiker mussen doch auch von etwas leben.

  2. Wenn der korrupte paragauyanische Staat 76% des Staatshaushalts in 76% der Amigogehälter und 0,2% ins Bildungssystem steckt, dann ist man sicher froh, wenn USA, EU, Japon, Korea ua. fleißig donnieren. Dann kann hier alles weitergehen wie bisher. Aproveche, aproveche, aproveche.

  3. Sollten die nicht besser das Geld in eigene Sozialprojekte stecken?
    Es z.B. dafür hernehmen, daß in Deutschland Menschen, die 50 Jahre lang gearbeitet und einbezahlt haben, so viel Rente bekommen, daß sie nicht Flaschen sammeln und containern müssen?
    Ach so! DAS käme ja nicht irgendwelchen Politikeramigos zugute.

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