Ex Außenminister Ramírez Boettner gestorben

Asunción: Luís María Ramirez Boettner starb am heutigen Dienstag im Alter von 99 Jahren. Seine Karriere führte ihn in die USA, nach London und nach Genf. Für die paraguayische Außenpolitik ist sein Name in Stein gemeißelt.

Als Sohn eines paraguayischen Botschafters und einer Deutschen wurde Luís María am 13. März 1918 in Asuncion geboren, besuchte die Universitäten von Chile, von Asuncion sowie Harvard und die Michigan Law School, in der er 1944 promovierte. Schon 1936 begann er im Außenministerium als Sekretär. Elf Jahre später ging es nach London und 1951 als stellvertretender Botschafter in die USA. Es folgten diverse Stellenbesetzungen rund um den Planeten, bis er von 1993 – 96 Aussenminister unter Präsident Wasmosy wurde. Er widmete sein Leben der Diplomatie und wurde in hohem Alter noch gewürdigt. Neben einem Dutzend hoher Auszeichnungen wurde er von 1999 bis 2002 Botschafter und permanenter Repräsentant Paraguays vor den internationalen Organisationen in Genf.

Er war ebenso bei der Gründung es Mercosur maßgeblich beteiligt wie auch als Vertreter der Vereinten Nationen. Nur acht Monate vo seinem 100. Geburtstag starb der teils deutschstämmige Diplomat.

Wochenblatt / MRE

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