Ex-Indert Chef verhaftet

Asunción: Der wegen Erpressung mit Haftbefehl gesuchte Chef des Institutes für ländliche Entwicklung, Mario Vega, war seit mehr als einer Woche auf der Flucht, bevor er gestern Nachmittag endlich von der Polizei dingfest gemacht werden konnte. Er forderte Bestechungsgeld für Landtitel.

Vega wurde in seinem Haus im Stadtteil Sajonia verhaftet, wohin nicht nur der Staatsanwalt kam, sondern auch sein Verteidiger Roberto Zapatini. Um mehrere Tausend Hektar Staatsland im Chaco mit einem Grundstückstitel zu bestücken, wurden als Anzahlung 20.000 US-Dollar im Namen von Vega gefordert. Für ein weiteres Grundstück waren sogar 200.000 US-Dollar aufgerufen. Seit Jahrzehnten ist die Landbehörde, früher IBR, heute Indert, mit Korruption behaftet. Jeder Handgriff muss extra vergütet werden.

Vega wurde nach seiner Festnahme in das Departement Judicales gebracht, was noch sie sanfte Vorstufe von richtiger Untersuchungshaft ist. Binnen 14 Tagen ist meist eine Verlegung in ein richtiges Gefängnis an der Reihe. Vega soll zudem ein guter Freund und Vertrauter von Rodolfo Friedmann sein, was eventuell für seine Nominierung ausschlaggebend war.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Ex-Indert Chef verhaftet

  1. der hat halt wie auch sein vorgänger horacio torres seinen rachen nicht voll genug bekommen deswegen wurden diese bei indert entsorgt, dieser war nur noch zu blöd das vernünftig zu machen ohne das es auffällt.

  2. Natürlich wird so einer gerne verhaftet hierzulande. Schließlich will man wissen, wie er das hin bekommen hat. Dann darf er wieder nach Hause. Schon habens wieder etwas dazu gelernt im hiesig Politik-, Justiz- und Servelatprominenzfilz.

  3. Ah, deswegen haben sie diesen Ulisses Quintana entlassen, damit der Indert-Chef die Zelle übernehmen kann. Naja, 6 Monate sitzen, auf fast nichts verzichten (Nutten, Alkohol, TV und natürlich Smartphonenutzung erlaubt) und dann kommt der Nächste.

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