Ex Insasse versuchte fast ein halbes Kilogramm Kokain in das Gefängnis Tacumbú zu schmuggeln

Asunción: Der Ex Inhaftierte Ignacio Wilfrido González (43) wurde festgenommen, als er versuchte 465 Gramm Kokain in die Justizvollzugsanstalt Tacumbú zu schmuggeln. Der Mann wurde verhaftet, in das Hauptquartier des Anti-Drogen Sekretariats Senad gebracht und steht nun der Staatsanwaltschaft Rede und Antwort.

Laut den Wärtern kam González, der 17 Jahre da einsaß, zum Gefängnis, um einen Insassen zu besuchen. Nachdem er das Haupttor passierte ging er in den Raum, wo die Besucher durchsucht werden. Dabei fiel den Beamten auf, dass er auf der Gürtelhöhe etwas versteckt hatte.

Die minutiöse Suche ergab den besagten Fund, der kurz darauf dem Direktor Artemio Vera gemeldet wurde. Dieser wiederum alarmierte wegen dem Fund die Senad, die nach der Prüfung des weißen Pulvers, welches sich als Kokain herausstellte, den Mann in Gewahrsam nahm.

In der Vergangenheit hat sich herausgestellt, dass immer wieder Besucher oder auch Wärter, für Frauen gilt Rockpflicht – wegen der besseren Durchsuchungsmöglichkeit, Drogen in das Sagen umwogene Gefängnis schmuggelten. Entweder sind lapidarisch durchgeführte Kontrollen oder ein Netzwerk aus geschmierten Beamten für die Versorgung der Gefangenen mit den Drogen zuständig sind.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: Jan Päßler / Abc)

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