Ex-Senator Erico Galeano: Alles wehren nützte nichts – jetzt musste er die Haft antreten

Asunción: Der ehemalige Senator Erico Galeano (HC) wird die Nacht in der Justizabteilung der Polizei (Departamento Judicial de la Policía Nacional) verbringen. Er wird sich eine Zelle mit anderen Häftlingen teilen, während er auf die Genehmigung für den Zugang zu einer Strafanstalt des Landes wartet.

Kommissar Ramón Cañete, Leiter der Justizabteilung, teilte dem Fernsehsender NPY mit, dass der ehemalige Senator Erico Galeano diese Nacht in einer der Zellen zusammen mit anderen Gefangenen schlafen wird. An diesem Ort befinden sich derzeit etwa 135 Personen, denen die Freiheit entzogen ist.

„Er ist am Nachmittag angekommen; zu der Zeit, als er ankam, werden keine Überführungen mehr durchgeführt. Morgen früh werden wir auf dem Verwaltungsweg den Antrag bei der entsprechenden Abteilung stellen, und man wird uns die Genehmigung für die Überführung im Laufe des Tages oder am darauffolgenden Tag erteilen“, erklärte er.

Seine Überstellung in das Centro Nacional de Prevenidos (ehemals Tacumbú) oder in ein anderes Gefängnis des Landes wird erfolgen, sobald die Genehmigung vorliegt.

Der ehemalige Abgeordnete traf am Montagnachmittag nach einer medizinischen Untersuchung im Krankenhaus Barrio Obrero in der Justizabteilung ein. Seine Angehörigen dürfen ihn nicht besuchen, können ihm aber das Abendessen oder andere Habseligkeiten wie Jacken oder Decken bringen.

„Die Bedingungen lassen keine Privilegien zu. Wir haben 135 Häftlinge, die auf ihre Zuweisung warten“, fügte er hinzu.
Mehr dazu: Urteil gegen Erico Galeano wegen Geldwäsche und krimineller Vereinigung bestätigt

Das Urteilgericht hob die vorsorglichen Maßnahmen auf und ordnete Untersuchungshaft an, da aufgrund des hohen Strafmaßes Fluchtgefahr besteht.

Erico Galeano wurde wegen Geldwäsche aus dem Drogenhandel und krimineller Vereinigung zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem in einem Prozess seine Verbindungen zu dem uruguayischen Drogenhändler Sebastián Marset und Miguel Ángel Insfrán, alias „Tío Rico“, bewiesen wurden.

Sein Urteil wurde bereits in zwei Instanzen bestätigt; es steht jedoch noch ein letzter Schritt aus: die Bestätigung durch den Obersten Gerichtshof (Corte Suprema de Justicia).

Wochenblatt / Última Hora

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