Asunción: Die Fakultät für Exakt- und Naturwissenschaften (FACEN) der Nationalen Universität von Asunción berichtete über den ersten wissenschaftlichen Nachweis einer Süßwasserqualle auf paraguayischem Territorium. Dieser Fund wird von der nationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft als äußerst relevant eingestuft.
Die Entdeckung wurde von der Forscherin Romina Melissa González de Dos Santos gemacht. Sie dokumentierte das Vorkommen der Art Craspedacusta sowerbii – einer ursprünglich aus Asien stammenden Qualle, die weltweit bereits verschiedene Ökosysteme besiedelt hat, deren Präsenz in Paraguay bis dato jedoch noch nie offiziell registriert worden war.
Der Fund wurde in der internationalen Fachzeitschrift Ecosistemas veröffentlicht und stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Erforschung der aquatischen Biodiversität des Landes dar. Er erweitert das Wissen über die in lokalen Gewässern vorkommenden Arten.
Dem Bericht zufolge gelang der Nachweis im Umfeld eines Steinbruchs. Die dortigen Wasserbedingungen ermöglichten die Sichtung sowie die anschließende Analyse des Organismus, was letztlich seine wissenschaftliche Identifizierung sicherstellte.
Diese Entdeckung erweitert nicht nur das nationale biologische Inventar, sondern eröffnet auch neue Forschungslinien bezüglich des Vorkommens exotischer Arten und der ökologischen Dynamik in den Gewässern Paraguays.
Wochenblatt / IP Paraguay















