Expo 2014 mit süßer Überraschung

Mariano Roque Alonso: Die 33. Expo Ausstellung für Viehzucht, Industrie, Landwirtschaft, Handel und Dienstleistungen vom 12. bis 27. Juli 2014 hatte schon vor Beginn einige Probleme, die zumindest aus Sicht der Besucher keine sind. Einer der Aussteller, der Safthersteller Frutika, wollte auf der Messe seine neuen Produkte zum Kauf anbieten, was ein Exklusivvertrag mit Paraguay Refrescos S.A. (Coca Cola) unterband.

Doch so leicht ließ sich die deutschstämmige Eigentümerin der Saftmarke, Cristina Kress, nicht von ihrem Vorhaben abbringen und verschenkt nun den Saft in den 1 Liter Kartons an die Besucher.

„So wie mir der Verkauf unserer Säfte während der Messe untersagt wurde wurden wir gezwungen zu improvisieren und entschieden uns jedem einen Liter Saft zu schenken, der ein Dutzend frische Früchte kauft“, erklärte Kress.

Sie fügte hinzu, dass sie dem Publikum zeigen möchte was wohl behütet auf paraguayischem Boden wächst und zu Saft verarbeitet wird. Die besagten Früchte werden zum Herstellungspreis angeboten, was den Konsum stärken soll.

Frutika beschäftigt direkt und indirekt mit seinen Anpflanzungen fast 5.000 Menschen in Paraguay. Der Firmensitz liegt in Kressburgo, Itapúa.

Der PR Beauftragte der Expo, Silvio Vargas Thompson, erklärte, dass die Organisation das unternehmen keineswegs diskriminiert. Es ist nur so, dass es Unternehmen gibt, die dafür bezahlen alleiniger Getränkeanbieter auf dem Gelände zu sein. Alle Aussteller können an ihren Ständen Verkostungen machen. Verkäufe jedoch sind verboten. Nach einer Ausschreibung gewann dieses Jahr für alkoholfreie Getränke Paraguay Refrescos, und für Biere Cervepar.

(Wochenblatt / Abc)

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