Fahren ohne Sicherheitsgurt ist der häufigste Verkehrsverstoß

Asunción: Die Sommeroperation der Caminera, auf der Suche nach vorbeugenden Kontrollen, wird bis zum 26. Februar 2023 dauern. Vom Hospital de Trauma fordern sie, dass die Polizei im ganzen Land eine strenge Hand erkennen lässt, um Unfälle zu reduzieren.

Nichtbenutzung eines Sicherheitsgurtes, Fahren ohne eingeschaltetes Licht, fehlende Kennzeichen und positiver Alkoholtest. Laut Generalinspektor Adolfo Ortega, Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Caminera, sind dies die häufigsten Verstöße, die bei Straßenkontrollen festgestellt werden.

Das Unfallkrankenhaus behandelte in der letzten Oktoberwoche insgesamt 1.873 Patienten, davon 216 aufgrund von Verkehrsunfällen.

Neben der Unvorsichtigkeit werden vor allen aber auch an den Einfallstraßen zum Departement Central viele Staus gemeldet.

Einer der Punkte, an denen sich die Bürger häufig über das Fahrzeugchaos beschweren, ist die Straße zur Remanso-Brücke. Der Stau wird durch Fahrzeuge verursacht, die mit Waren und Fahrzeugen aller Art aus dem Chaco-Gebiet aus Clorinda zurückkehren. Wer strategischer fährt oder frech ist, kommt am schnellsten voran. Mehrere Fahrer beklagen den Mangel an Kontrolle, um den Verkehr angesichts häufiger Verstöße zu ordnen, inmitten der Eile, die riesige Warteschlange zu umgehen.

In diesem Zusammenhang argumentierte Ortega, dass dies Situationen seien, die “sporadisch” vorkämen. „Wenn wir einen Anruf von einem Kraftfahrer erhalten, bei dem es ein bestimmtes Problem mit dem Transit gibt, dann wenden wir uns an die Leiter des Gebiets, um zu versuchen, die Schwierigkeiten in irgendeiner Weise zu lindern“, sagte er.

Dann fügte er hinzu, dass es unmöglich sei, überall zu sein, weil die Zahl der Fahrzeuge stark zugenommen habe. „Wir verdoppeln und verdreifachen unsere Beamten, um alles abzudecken“, betonte Ortega. Er sagte, dass die Zahl der Kräfte, die insgesamt 560 auf Landesebene seien, nie ausreiche, aber er wollte nicht antworten, ob er Verstärkung brauche. Ortiga argumentierte, dass dies von einer anderen Instanz abhänge.

Der Direktor der städtischen Verkehrspolizei (PMT) von Asunción, Luis Christ Jacobs, wies darauf hin, dass sie auf städtischer Ebene für die Abdeckung der verkehrsreichsten Gebiete und insbesondere des Bereichs von 80 Schulen sowie Universitäten während der Anfangs- und Endzeiten zuständig sind. Im Einsatzgebiet gibt es etwa 250-PMT-Polizisten.

Der Direktor des Unfallkrankenhauses, Agustín Saldivar, erwähnte, dass die Verkehrsunfälle zurückgehen würden, wenn die Gemeinden mehr PMT-Polizisten einsetzen würden, die Kontrollen durchführen. Er betonte die Notwendigkeit einer besseren Straßenverkehrserziehung für die Fahrer.

„Die Caminera führt eine etwas bessere Kontrolle durch, aber nicht die PMT, außer in einigen Fällen. Es gibt mehrere Faktoren, die Verkehrsunfälle hervorrufen, auch die mangelnde Straßenverkehrserziehung für Fahrer“, betonte er.

Saldivar berichtete, dass von 100 % der Patienten, die durch Verkehrsunfälle verletzt werden, 72 % Motorradfahrer sind. Er erklärte, dass ein Patient mit schwerem Kopftrauma mit einer durchschnittlichen Internierung von 12 Tagen – das Minimum des Krankenhausaufenthalts auf der Intensivstation – den paraguayischen Staat zwischen 200.000.000 Gs. und 300.000.000 Guaranies kostet.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Fahren ohne Sicherheitsgurt ist der häufigste Verkehrsverstoß

  1. Einsteigen, Türenschließen, Sicherheitsgurt anlegen, in den Spiegel schauen, starten des Motors……
    So läuft es immer und immer wieder ab, bei mir.
    Warum, weil ich an meinem Leben hänge, weil ich alles tun möchte, um mich und mein Leben nicht zu gefährden.
    Daran etwas zu ändern, warum sollte ich das wohl……

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  2. Eine Pyerin hat mich allen Ernstes mal gefragt, warum ich mich immer anschnalle.
    Es gibt aber auch Deutsche die am Ortseingang den Sicherheitsgurt ablegen, weil man in der Stadt dies nicht benötigt. Damit gehen sie konform mit der Meinung der Pyer. Da helfen als Argumente nur blutige Nasen, wenn überhaupt.
    Beim Helm, Licht und Blinker sieht es auch nicht besser aus.

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  3. Helm am Armgelenk schützt das Armgelenk bei Unfall. Außerdem stört der Helm da aufgesetzt, wo es nei regnen würde, weil es gar nicht regnet, das Abblendlicht futschicatto ist und die anderen die helle Leuchtbeue, da wo es neu regnen würde, dann nicht mehr sehen können.
    Okay, hat heute helle Leuchtbeue nicht dabei, weil Ende des Monats und Lampe noch nicht gefüllt, bleibt zu hoffen, dass der Blinker funktioniert. Dann fährt man mit dem Blinker eingeschaltet. Ist ja auch Licht am Moto, da kann die hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei nix machen.
    Muss man einfach gucken, wenn man schon auf den Rutas fahren muss, die einzigen Orte wo hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei Kontrollen macht, nicht der Erste zu sein, der in die Kontrolle kommt. Wenn 200m hinter der hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei-Kontrolle eine 200m lange Schlange darauf wartet, bis die Kontrolle vorbei ist, dann hält man am besten da an, wenn die helle Leuchtbeue nicht dabei hast. Und wartest mit den anderen bis die hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei-Kontrolle vorbei ist. Neéeéeéeé, hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei zu doof, zu faul, und beides, um da mal nachzugucken. Kannst Motor ruhig abstellen, die kommen ned.
    Musst du aussteigen lassen. Für was an den Rand fahren. Der hintere hat Bremsen. Und Zeit. Wird wohl sich gedulden, der weiß ja nicht, mit wem er es zu tun bekommen kann. Musst du selbst aussteigen. Okay, dann steig aus. Gestern war auch gut. Und gucke dann, ob noch einer kommt, bevor über die Straße wackelst. Guckst du, dass du in kein wohnwagengroßes Straßenloch fällst.
    Musst du mit Kleinkindern auf der Rückbank die Ruta überqueren. Nur zu, in der Mitte warten wartet sich leichter. Hat doch zwei Spuren, können die andren ein wenig Reißverschlüsseln. Gscheit Grinsen auf dem Diente de Stockzahn aufsetzten aber nicht vergessen.
    Am besten machst das wie die Eingeborenen und fährst gar nicht auf den Rutas. Dann kommst auch nie in eine Kontrolle. Wer kann sich denn schon einen Helm für Papa, Mama, drei Kleinkinder, Omi mit Luisito-Einkauf und fünf Hüherkäfigen umgeschnallt und die Billigpolarbierbücksenpacks auf dem Gepäckträger leisten. Es gibt zum Moto nur einen Helm grati dazu.

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  4. Was soll es denn für die Verkehrssicherheit bringen, wenn nur die Autos angehalten werden, bei denen es so aussieht als wäre was zu holen, wenn die Fahrer – oftmals fälschlich – beschuldigt werden, eine rote Ampel überfahren zu haben?
    Alte Rübenmühlen dürfen unkontrolliert durchfahren, selbst wenn sie gar keine Scheinwerfer haben und der Auspuff röhrt wie bei einem Panzer.
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    Mir ist schon vor Jahren aufgefallen, daß die Europäer sofort alles zu vergessen scheinen, was sie je über Verkehrtssicherheit gelernt haben.
    Sie schnallen sich nicht mehr an, telefonieren während der Fahrt, setzen keinen Helm auf, usw.
    Und im Gegensatz zu den Einheimischen hat jeder von denen eine teure Ausbildung absolviert.
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    Davon abgesehen sind die Strafen für Verkehrsvergehen jenseits von Gut und Böse.
    Die zielen vorwiegend darauf ab, daß der Fahrer die Coima bezahlen soll.
    Und dann sollen die Zorros auch noch mitmischen beim Abzocken?
    Dann können die bei denen in Capiatá lernen wie das geht.
    Die sind einsame Spitze im Erfinden von angeblichen Verkehrsverstössen.

  5. Die Bußgelder sind viel zu hoch. Viele verdienen 350 € im Monat und eine Buße kostet schnell einmal 300 €. Das ist zu keinem Verhältnis.
    Man darf mit hiesig Behörden aber auch nicht zu streng sein. Sie mischen sich in der Regel nicht in Privatangelegenheiten. Das ist denen egal, ob du Plata verdienst oder nicht, ob Überfallen wurdest oder nicht, ob dein Ghettoblaster-Shwuddeli-Hui-120dB ab 0:00 Uhr bis Open-end in den Vorgarten stellst usw.
    Die Freiheit ist also viel Größer als in Oldgermany, wo hinter jedem Abfalleimer ein verhinderter Sozialfall vom Ordnungsamt lauert und sofort mit dem Bußenkatalog hervor hechtet.
    Man, welcher Häuslebesitzer in Oldgermany ist nicht froh, in seinen eigenen vier Wänden etwas lauter Musik hören zu können als in den Plattenbauten.
    Aufhören tut mein Verständnis für hiesig behördliche Lethargie dort, wo es um Sicherheit im Straßenverkehr, Lärmbelästigung aufgrund muss morgen arbeiten und tätliche Angriffe mittels Müllabfackelgestank auf die Gesundheit unschuldiger Bürger geht.
    Wie schön wäre dieses Land, wenn jeder Eingeborene mit etwas mehr als fast täglich 7 bis 11 Uhr Schul, dafür etwas weniger Ignoranz-, Intelligenz- und Egobolzen ausgestattet wäre.
    Aber man kann nicht alles auf einmal haben.

  6. “Der Direktor des Unfallkrankenhauses, Agustín Saldivar, erwähnte, dass die Verkehrsunfälle zurückgehen würden, wenn die Gemeinden mehr PMT-Polizisten einsetzen würden, die Kontrollen durchführen.”

    Ist das dem sein Ernst? Wow, wenn ja, kann man nur staunen über so viel Dummheit. Und jeder in Asuncion weiß, dass es gar kein Problem ist unter Alkoholeinfluß, wenn man ausreichend Coima den Verbrechern in Uniform zahlt. Das wird jedes Wochenende zehntausendfach praktiziert. Nur das Schmiergeld zählt – und dann meint dieser Direktor, dass je mehr Polizisten, weniger Unfälle?
    Da ist ja Kaffeesatzleserei noch seriöser als solche Behauptungen.

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