Fahrer von Mähdrescher entgeht Mordanschlag

Der Fahrer eines Mähdreschers wurde am Samstagnachmittag von unbekannten Tätern beschossen. Er war gerade dabei, Erntearbeiten zu verrichten. Wie durch ein Wunder blieb dieser unverletzt.

Die Tat passierte vorgestern gegen 17:00 Uhr, auf einem Grundstück bei der Stadt Laguna Pakova, Yasy Cañy, Departement Canindeyú, als es schon zu dämmern begann. Der Fahrer der Maschine hatte Glück, denn die Kugeln schlugen nicht in der Kabine sondern im hinteren Teil des Mähdreschers ein. Es fehlte aber weniger als ein Meter, sonst wäre er getroffen worden.

Vorausgegengen war, wie so oft in Paraguay, ein Sreit um die Besitzrechte des Areals. Ein Brasilianer, Marcelo Kefer, hatte ein Gerichtsverfahren eingeleitet, um den Eigentümer, Edgar Enrique Volka, einen Teil seines Besitzes zu enteignen. Ein Richter aus Curuguaty, Alberto Florentin, schmetterte aber die Klage ab. Daraufhin begann Volka auf dem Grundstück zu arbeiten und wollte nun die Ernte einfahren. Angeblich behauptete er, er hätte auch Morddrohungen erhalten. „Ich nahm diese Bedrohungen nicht ernst. Für mich stand fest, die Gerechtigkeit hat gesiegt und ich kann mein Grundstück wieder bearbeiten. Zum Glück ist der Fahrer auf dem Mähdrescher nicht getroffen worden. Die Schüsse wurden aus der Richtung abgeben, an dem das Grundstücks des Brasilianers angrenzt“, erklärte Volka. Die Polizei verhörte den Brasilianer aber es fanden sich keine Beweise für die Tat, er ist auf freiem Fuß.

Quelle: ABC Color

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