Fall Juliette: „Aus Dämonen werden Engel und aus Engel Dämonen“

Asunción: Reiner Oberüber, der gestern seine erste offizielle Aussage zum Verschwinden des kleinen Mädchens machte, sprach danach einen Moment mit den anwesenden Medienvertretern.

Laut dem Videoausschnitt weiter unten fragte Herr Oberüber sich nach seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft, ob die Medien wirklich an der Wahrheit interessiert sind. Obwohl er nicht die Befugnis dazu hat, wie er sagte, lud er alle Medienvertreter in die Justizvollzugsanstalt Villarrica ein, um da ein Interview zu geben. Auf die Frage eines Medienvertreters warum er jetzt nicht sprechen will, entgegnete er, dass er alles was er sagen will, nicht in fünf Minuten sagen kann. Er animiert die Medienvertreter, die interessiert sind etwas zu ermitteln und gab ihnen den Hinweis, dass sie sich dem Großvater von Juliette nähern sollen, der immer meint, dass beide (Reiner und Lilian) mehr wissen als sie sagen. Doch laut Oberüber’s Aussage könnte es auch sein, dass er mehr weiß als er sagt. Abschließend sagte er noch, „die Engel verwandeln sich in Dämonen und die Dämonen in Engel“.

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9 Kommentare zu “Fall Juliette: „Aus Dämonen werden Engel und aus Engel Dämonen“

  1. Komisch, der Kerl sieht gar nicht aus, wie ein Engel. So kann man sich täuschen. Jetzt wissen wir`s.
    Der Opa könnte mehr wissen wie er sagt? Was ist das für eine inhaltsleere, ablenkende Aussage? Die Queen könnte auch mehr wissen wie sie sagt. Und nun? Ein Motiv oder Anhaltspunkt für seine „Vermutung“ bleibt er erstmal schuldig.

    1. „Jetzt wissen wir`s.“
      Sprechen Sie von sich immer im Plural?
      Das passiert eigentlich nur Menschen mit krankhafter Selbstüberschätzung. Sie liefern hier einen klassischen Fall von Vorverurteilung in dem Sie einen Menschen aufgrund seines Aussehens Verurteilen. Nur minderwertige Charaktere machen soetwas.

  2. Das heisst, wer ein kritisches Gespräch mit dem Grossvater fuehrt erfährt wo Juliette ist oder zumindest wer sie geholt hat.
    Gem. seines Rechtsanwaltes ist der Nachbar, der gaenztaegig neben den zufahrstoren zum Anwesen Oberüber Anwesen sitzt und nichts gesehen hat seit dem Verschwinden des Kindes wohlhabend.
    Die von Oberüber ausgelobte Höhe Belohnung ist sicher ein Anreiz Gespräche mit den beiden zu fuehren.

  3. Nachdem Herr Oberüber 24 Stunden verstreichen lies, bis er eine Vermisstanzeige aufgab, lies sich hiesig Kindergartenpolizeijustiz nochmals 24 Stunden Zeit, bis sich eine Spezialeinheit der Angelegenheit annahm. Wobei Spezialeinheit wohl kaum mit dem zu vergleichen ist, was man aus zivilisierten Ländern kennt, in Ausbildung noch Ausrüstung. Während diesen 24 Stunden arbeitete Herr Oberüber sehr wohl noch mit hiesig Kindergartenpolizeijustiz zu zusammen.

  4. Ich habe mich von Anfang an gewundert, weshalb ausgerechnet gegen den Großvater nicht ermittelt wurde. Wahrscheinlich hat er beste Beziehungen, z.B. zur örtlichen Polizei. Für mich ist er der Hauptverdächtige, was auch erklären würde, weshalb seine Tochter schweigt. Dabei wäre es interessant herauszufinden, ob er inzwischen Eigentümer des Anwesens von Oberüber ist oder mittelbar darauf Zugriff hat.

  5. Wer sich die vielen Artikel des Falles genau durchgelesen hat , denkt doch schon seit Monaten , dass der Großvater mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun hat. Als unsäglich empfand ich das Treffen Ende Juli 2020, als der Präsident, Mario Abdo Benítez , sich während des laufenden Ermittlungsverfahrens im Fall Juliette, mit den Großeltern in der Polizeiwache in Emboscada traf.

  6. Der Grossvater als ausführender und der leibliche Vater als Anstifter und finanzier stehen fuer mich ganz oben auf der verdächtigen Liste bezueglich des Kindes.
    Es gibt hier aber noch einen zweiten Sachverhalt, der die unueblichen umfangreichen Durchsuchungen erklaert, die hier sonst niemals beim verschwinden eines Kindes stattfanden.
    Diese Spur fuehrt zum satire Projekt koenig von deutschland. Dieser hat regelmaessig Banken gegründet, Zinsen gezahlt und die BRD sucht immer noch nach den Anlage Geldern.
    Dieser Koenig von Deutschland war schon Jahre vor Oberüber in Emboscada, hat Grundstuecke gekauft und das Anleger Geld fuer eine muellverwertungsanlage iin Emboscada im Gepäck gehabt.
    Diese Millionen Euro wurden eventuell in Paraguay angelegt oder versteckt. Das Geld oder die Unterlagen darüber in Emboscada zu suchen ist gar nicht so dumm.

    Warum sonst haben die Staatsanwälte wie besessen nach Computern und Datenspeicher. gesucht und sogar Gebaeude zerstoert , deren fundamentplatten mindestens Wochen oder Monate, vor dem Verschwinden des Kindes gegossen wurden?
    Folge der Spur des Geldes und verbinde die Punkte.

    1. Gute Überlegungen! Gelder der Bank vom König von Deutschland sind nicht mehr aufgetaucht. Wo könnten sie liegen bzw, wohin konnte man sie – zumindest vor ein paar Jahre noch – relativ einfach importiert haben.

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